Investigativer Journalismus Part X - Oppong

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Investigativer Journalismus Part X - Oppong

Achim Raschka
Liebe Vereinsmitglieder,

da der Zeit-Artikel von Marvin Oppong über mich, meine kruden Machenschaften und WMDE hier Thema war möchte ich auf den gerade von 7Pinguine im Kurier eingestellten Artikel aufmerksam machen: http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Kurier

Der Zeit-Artikel ist weitestgehend verpufft und hat weder mir noch anderen ernsthaft schaden können - aber Oppong arbeitet an einem neuen Artikel über die Wikipedia. Wir dürfen gespannt sein, welchen Skandal er als nächstes aufdeckt. Auftraggeber ist nach eigenen Angaben diesmal wohl Spiegel online, Ziel der Recherche 7Pinguine - und den Anfragen nach hat Herr Oppong seine Strategie der Verleumdung auch nicht geändert.

Warum poste ich das hier:
Ich möchte Meinungen und Ideen hören, wie wir ehrenamtliche Autoren vor dieser Situation schützen können - was wir und was WMDE machen kann, um einen erneuten Artikel dieser Art und vor allem dieser unterirdischen Qualität zu verhindern, der sich erneut auf einzelne Autoren einschiesst. Any ideas?

Darüber hinaus konkret die Frage an die Kurt und evtl. Michail: Habt ihr die Möglichkeit herauszufinden, ob Oppong wirklich im Auftrag von spon schreibt und habt ihr die Möglichkeit, die zuständige Redaktion auf dessen Arbeitsweise und seine Qualität hinzuweisen und damit für diesen Artikel auf die Bremse zu treten? Mir geht es nicht um Vertuschung oder Behinderung von freier Pressearbeit - mir geht es ganz konkret um die Verhinderung eines weiteren Schundartikels wie dem in der Zeit vor einigen Wochen.

Gruß,
Achim



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Re: Investigativer Journalismus Part X - Oppong

Michail Jungierek-2
Hallo Achim,

Am 29.02.2012 19:12, schrieb Achim Raschka:
> Darüber hinaus konkret die Frage an die Kurt und evtl. Michail: Habt ihr die Möglichkeit herauszufinden, ob Oppong wirklich im Auftrag von spon schreibt und habt ihr die Möglichkeit, die zuständige Redaktion auf dessen Arbeitsweise und seine Qualität hinzuweisen und damit für diesen Artikel auf die Bremse zu treten?
Mit steht diese Möglichkeit leider nicht zur Verfügung, da ich
Mitarbeiter der IT-Abteilung bin und keinen Einblick in die
Redaktionsabläufe bei SPON habe.

Gruß

Michail



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Re: Investigativer Journalismus Part X - Oppong

Ralf Roletschek
Die übliche Vorgehensweise wäre eine Gegendarstellung, zu deren Abdruck
jede Redaktion verpflichtet ist, wenn Substanz besteht. Da du, Achim
ziemlich *ääähm* ;-) dickfellig bist, prallt derartiges von dir ja einfach
ab. Andere sind da wohl eher betroffen.

Gruß Ralf

Am 29. Februar 2012 20:07 schrieb Michail Jungierek <
[hidden email]>:

> Hallo Achim,
>
> Am 29.02.2012 19:12, schrieb Achim Raschka:
>
>  Darüber hinaus konkret die Frage an die Kurt und evtl. Michail: Habt ihr
>> die Möglichkeit herauszufinden, ob Oppong wirklich im Auftrag von spon
>> schreibt und habt ihr die Möglichkeit, die zuständige Redaktion auf dessen
>> Arbeitsweise und seine Qualität hinzuweisen und damit für diesen Artikel
>> auf die Bremse zu treten?
>>
> Mit steht diese Möglichkeit leider nicht zur Verfügung, da ich Mitarbeiter
> der IT-Abteilung bin und keinen Einblick in die Redaktionsabläufe bei SPON
> habe.
>
> Gruß
>
> Michail
>
>
>
>
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http://www.inf.hs-anhalt.de/~Roletschek/
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Re: Investigativer Journalismus Part X - Oppong

Achim Raschka
Hallo Ralf,

im Fall des Zeit-Artikels hätte eine Gegendarstellung dem Artikel zu viel Relevanz eingeräumt - aus dem Grund habe ich ebenso wie andere darauf verzichtet. Die Redaktion wurde damals von mir und WMDE angeschrieben - ich weiß zudem von ein paar sehr namhaften Kollegen, die ihren Unmut als Leserbrief eingesendet haben.

Hier geht es allerdings um einen Artikel, der noch nicht erschienen ist - und den man imho verhindern sollte.

Gruß,
Achim

-------- Original-Nachricht --------
> Datum: Wed, 29 Feb 2012 20:09:56 +0100
> Von: Ralf Roletschek <[hidden email]>
> An: "Mailingliste des Wikimedia Deutschland e. V. / mailing list of Wikimedia Deutschland e. V." <[hidden email]>
> Betreff: Re: [VereinDE-l] Investigativer Journalismus Part X - Oppong

> Die übliche Vorgehensweise wäre eine Gegendarstellung, zu deren Abdruck
> jede Redaktion verpflichtet ist, wenn Substanz besteht. Da du, Achim
> ziemlich *ääähm* ;-) dickfellig bist, prallt derartiges von dir ja
> einfach
> ab. Andere sind da wohl eher betroffen.
>
> Gruß Ralf
>
> Am 29. Februar 2012 20:07 schrieb Michail Jungierek <
> [hidden email]>:
>
> > Hallo Achim,
> >
> > Am 29.02.2012 19:12, schrieb Achim Raschka:
> >
> >  Darüber hinaus konkret die Frage an die Kurt und evtl. Michail: Habt
> ihr
> >> die Möglichkeit herauszufinden, ob Oppong wirklich im Auftrag von spon
> >> schreibt und habt ihr die Möglichkeit, die zuständige Redaktion auf
> dessen
> >> Arbeitsweise und seine Qualität hinzuweisen und damit für diesen
> Artikel
> >> auf die Bremse zu treten?
> >>
> > Mit steht diese Möglichkeit leider nicht zur Verfügung, da ich
> Mitarbeiter
> > der IT-Abteilung bin und keinen Einblick in die Redaktionsabläufe bei
> SPON
> > habe.
> >
> > Gruß
> >
> > Michail
> >
> >
> >
> >
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> > [hidden email]
> >
> https://lists.wikimedia.org/**mailman/listinfo/vereinde-l<https://lists.wikimedia.org/mailman/listinfo/vereinde-l>
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Re: Investigativer Journalismus Part X - Oppong

Rainer Knaepper-2
[hidden email] (Achim Raschka)  am 29.02.12:

>Hier geht es allerdings um einen Artikel, der noch nicht erschienen
>ist - und den man imho verhindern sollte.

Nein. Da gibt es nichts zu verhindern. Noch haben wir hierzulande
Pressefreiheit und jeder Versuch, dort einzugreifen, würde nichts als
einen gewaltigen shitstorm generieren.

Herr Oppong darf sich doch gern erneut zum Affen machen, wo ist das
Problem?

Rainer

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Re: Investigativer Journalismus Part X - Oppong

Manfred Ehrhardt
In reply to this post by Achim Raschka
Hallo,

Lasst uns auf Twitter den Hash-Tag #Oppong einführen. Sicher fallen der
Community gute Ideen ein, was der knallharte Enthüllungsjournalist
Marvin Oppong so alles aufdeckt.

Knallharter #Enthüllungsjournalist Marvin #Oppong hat recherchiert: Lady
Di benutzte Charles' #Wärmflasche.

Liebe Grüße

Manfred Ehrhardt

Am 29.02.2012 19:12, schrieb Achim Raschka:

> Liebe Vereinsmitglieder,
>
> da der Zeit-Artikel von Marvin Oppong über mich, meine kruden Machenschaften und WMDE hier Thema war möchte ich auf den gerade von 7Pinguine im Kurier eingestellten Artikel aufmerksam machen: http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Kurier
>
> Der Zeit-Artikel ist weitestgehend verpufft und hat weder mir noch anderen ernsthaft schaden können - aber Oppong arbeitet an einem neuen Artikel über die Wikipedia. Wir dürfen gespannt sein, welchen Skandal er als nächstes aufdeckt. Auftraggeber ist nach eigenen Angaben diesmal wohl Spiegel online, Ziel der Recherche 7Pinguine - und den Anfragen nach hat Herr Oppong seine Strategie der Verleumdung auch nicht geändert.
>
> Warum poste ich das hier:
> Ich möchte Meinungen und Ideen hören, wie wir ehrenamtliche Autoren vor dieser Situation schützen können - was wir und was WMDE machen kann, um einen erneuten Artikel dieser Art und vor allem dieser unterirdischen Qualität zu verhindern, der sich erneut auf einzelne Autoren einschiesst. Any ideas?
>
> Darüber hinaus konkret die Frage an die Kurt und evtl. Michail: Habt ihr die Möglichkeit herauszufinden, ob Oppong wirklich im Auftrag von spon schreibt und habt ihr die Möglichkeit, die zuständige Redaktion auf dessen Arbeitsweise und seine Qualität hinzuweisen und damit für diesen Artikel auf die Bremse zu treten? Mir geht es nicht um Vertuschung oder Behinderung von freier Pressearbeit - mir geht es ganz konkret um die Verhinderung eines weiteren Schundartikels wie dem in der Zeit vor einigen Wochen.
>
> Gruß,
> Achim
>
>
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Re: Investigativer Journalismus Part X - Oppong

Ralf Roletschek
In reply to this post by Achim Raschka
Hallo Achim,

ich unterstelle dem Autor erstmal nichts Unlauteres. Wie eigentlich allen
"Externen" fällt es schwer, zu begreifen, wie die Wikipedia wirklich tickt.
Man reimt sich mehr zusammen, als daß man wirkliche fakten nennt. Und
selbst bei Fakten schaffen diese, wenn sie aus dem Zusammenhang gerissen
werden, ein völlig schräges Bild.
Vielleicht ist offensives Vorgehen eine mögliche Lösung? Angesichts seiner
Homepage wage ich allerdings, daran zu zweifeln. Er schreibt schließlich
selbst auf http://www.oppong.eu/zur-person.html
"Viele meiner Beiträge behandeln Filz, Misswirtschaft, Lobbyismus oder
Korruption. " - er ist also auf Enthüllungen aus. Sollte man den Kontakt zu
ihm suchen?

Gruß Ralf

Am 29. Februar 2012 20:44 schrieb Achim Raschka <[hidden email]>:

> Hallo Ralf,
>
> im Fall des Zeit-Artikels hätte eine Gegendarstellung dem Artikel zu viel
> Relevanz eingeräumt - aus dem Grund habe ich ebenso wie andere darauf
> verzichtet. Die Redaktion wurde damals von mir und WMDE angeschrieben - ich
> weiß zudem von ein paar sehr namhaften Kollegen, die ihren Unmut als
> Leserbrief eingesendet haben.
>
> Hier geht es allerdings um einen Artikel, der noch nicht erschienen ist -
> und den man imho verhindern sollte.
>
> Gruß,
> Achim
>
> -------- Original-Nachricht --------
> > Datum: Wed, 29 Feb 2012 20:09:56 +0100
> > Von: Ralf Roletschek <[hidden email]>
> > An: "Mailingliste des Wikimedia Deutschland e. V. / mailing list of
> Wikimedia         Deutschland e. V." <[hidden email]>
> > Betreff: Re: [VereinDE-l] Investigativer Journalismus Part X - Oppong
>
> > Die übliche Vorgehensweise wäre eine Gegendarstellung, zu deren Abdruck
> > jede Redaktion verpflichtet ist, wenn Substanz besteht. Da du, Achim
> > ziemlich *ääähm* ;-) dickfellig bist, prallt derartiges von dir ja
> > einfach
> > ab. Andere sind da wohl eher betroffen.
> >
> > Gruß Ralf
> >
> > Am 29. Februar 2012 20:07 schrieb Michail Jungierek <
> > [hidden email]>:
> >
> > > Hallo Achim,
> > >
> > > Am 29.02.2012 19:12, schrieb Achim Raschka:
> > >
> > >  Darüber hinaus konkret die Frage an die Kurt und evtl. Michail: Habt
> > ihr
> > >> die Möglichkeit herauszufinden, ob Oppong wirklich im Auftrag von spon
> > >> schreibt und habt ihr die Möglichkeit, die zuständige Redaktion auf
> > dessen
> > >> Arbeitsweise und seine Qualität hinzuweisen und damit für diesen
> > Artikel
> > >> auf die Bremse zu treten?
> > >>
> > > Mit steht diese Möglichkeit leider nicht zur Verfügung, da ich
> > Mitarbeiter
> > > der IT-Abteilung bin und keinen Einblick in die Redaktionsabläufe bei
> > SPON
> > > habe.
> > >
> > > Gruß
> > >
> > > Michail
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Re: Investigativer Journalismus Part X - Oppong

Tim Landscheidt
Ralf Roletschek <[hidden email]> wrote:

> ich unterstelle dem Autor erstmal nichts Unlauteres. Wie eigentlich allen
> "Externen" fällt es schwer, zu begreifen, wie die Wikipedia wirklich tickt.
> Man reimt sich mehr zusammen, als daß man wirkliche fakten nennt. Und
> selbst bei Fakten schaffen diese, wenn sie aus dem Zusammenhang gerissen
> werden, ein völlig schräges Bild.
> Vielleicht ist offensives Vorgehen eine mögliche Lösung? Angesichts seiner
> Homepage wage ich allerdings, daran zu zweifeln. Er schreibt schließlich
> selbst auf http://www.oppong.eu/zur-person.html
> "Viele meiner Beiträge behandeln Filz, Misswirtschaft, Lobbyismus oder
> Korruption. " - er ist also auf Enthüllungen aus. Sollte man den Kontakt zu
> ihm suchen?
> [...]

IMHO ist es zunächst einmal nicht nur eine Holschuld von
Journalisten, Fakten in dem Zusammenhang zu sehen und gerade
kein völlig schräges Bild zu produzieren, sondern auch ihre
ureigenste Aufgabe - für alles andere gibt es Google, das
einem passgenau das Weltbild liefert, nach dem man sucht.

  In dem konkreten Fall besteht das Problem hauptsächlich
darin, dass es sich um einen freien Journalisten handelt,
der nur dann einen Wettbewerbsvorteil gegenüber seinen Kol-
legen hat, wenn er "andere" Artikel liefert als diese. Das
wird nicht der tausendste Bericht darüber sein, wie die Wi-
kipedia funktioniert. Von daher glaube ich nicht, dass man
einen realistischen Artikel erwarten kann, wenn man ihm
nicht durch das Äquivalent zu einem Arbeitsvertrag die Ge-
lassenheit eines angestellten Journalisten verschafft.

Tim

P. S.: Ich fände einen Artikel (bzw. eher dessen Bearbei-
       tung) von ihm bei SPON eigentlich sogar sehr interes-
       sant, da seine Schreibe normalerweise *sehr* säuer-
       lich ist und kaum mit der dort üblichen, moralisch
       überlegenen Süffisanz harmonieren würde.


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Re: Investigativer Journalismus Part X - Oppong

Henriette Fiebig
In reply to this post by Rainer Knaepper-2

On 29.02.2012, at 21:52, Rainer Knaepper wrote:

> [hidden email] (Achim Raschka)  am 29.02.12:
>
>> Hier geht es allerdings um einen Artikel, der noch nicht erschienen
>> ist - und den man imho verhindern sollte.
>
> Nein. Da gibt es nichts zu verhindern. Noch haben wir hierzulande
> Pressefreiheit und jeder Versuch, dort einzugreifen, würde nichts als
> einen gewaltigen shitstorm generieren.

+1 zu Rainer.

In diesem Zusammenhang war es vielleicht auch ein wenig unklug das über eine für jedermann zugängliche und auch noch öffentlich archivierte ML zu schicken bzw. zu fordern (das nur mal so als zarter Hinweis).

Nix dagegen, daß man den Menschen/Wikipedianern die Sache mit dem Recht an der informationellen Selbstbestimmung und dem Datenschutz täglich immer wieder tief einmassiert (die können es brauchen!), aber Berichterstattung durch eine freie Presse verhindern zu wollen … öhm … … ich sag' nur: Emir.
 
> Herr Oppong darf sich doch gern erneut zum Affen machen, wo ist das
> Problem?

Dummes und falsches Zeug, das von der Presse verbreitet wird, ist immer mindestens ärgerlich, wenn nicht gar schädlich. Letztendlich muß eine Demokratie sowas aber aushalten. Und im übrigen haben wir (Wikipedianer und sog. Netzgemeinde) genug effektive Mittel und Wege, um bei den relevanten Zielgruppen für eine Richtigstellung zu sorgen.

Gruß

Henriette

>
> Rainer
>
> --
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Re: Investigativer Journalismus Part X - Oppong

Rainer Knaepper-2
[hidden email] (Henriette Fiebig)  am 01.03.12:

>On 29.02.2012, at 21:52, Rainer Knaepper wrote:

>> Herr Oppong darf sich doch gern erneut zum Affen machen, wo ist
>> das Problem?

>Dummes und falsches Zeug, das von der Presse verbreitet wird, ist
>immer mindestens ärgerlich, wenn nicht gar schädlich. Letztendlich
>muß eine Demokratie sowas aber aushalten.

Eine funktionierende, aufgeklärte Demokratie :-)

>Und im übrigen haben wir
>(Wikipedianer und sog. Netzgemeinde) genug effektive Mittel und
>Wege, um bei den relevanten Zielgruppen für eine Richtigstellung zu
>sorgen.

Das hat 7Pinguine doch z.B. großartig hinbekommen im Kurier. Freilich
ist an dem Aufwand auch zu erkennen, daß es mitunter sehr mühsam sein
kann, plakative Verfälschungen mit Wikimitteln richtigzustellen. Für
einen einzelnen Autoren, der ggf. mangels Adminrechten auch nicht in
versteckten Versionen nachsehen kann, um eine fehlerhafte Aussage
widerlegen zu können, ein nur schwer leistbarer Aufwand. Ein kleines
Team, das in solchen Fällen ansprechbar wäre, könnte hilfreich sein.

Rainer

--


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Re: Investigativer Journalismus Part X - Oppong

Catrin Schoneville
Hallo zusammen,

kurz zu eurer Info: Wie bereits bei der Recherche zum Zeit-Artikel, ist
Herr Oppong auch an uns mit einem detailreichen Fragenkatalog
herangetreten. Da seine Fragestellungen den Eindruck vermitteln er verstehe
das Projekt nicht, habe ich (wie bereits bei der Zeit-Anfrage) versucht,
durch Erklärungen und Links die Rolle von Wikimedia und Funktion von
Wikipedia zu erklären. Es ist allerdings mühsam jemandem etwas zu erklären,
der so voreingenommen an das Thema geht....



--


Mit besten Grüßen
Catrin Schoneville
Pressesprecherin
-------------------------------------
Wikimedia Deutschland e.V.
Eisenacher Straße 2
10777 Berlin

Telefon 030 - 219 158 26-0
www.wikimedia.de


*Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder Mensch freien Zugang zu der
Gesamtheit des Wissens der Menschheit hat. *
*
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digitales Weltkulturerbe anerkannt wird. Unterzeichnen Sie die
Online-Petition:
http://wikipedia.de/wke/Main_Page?setlang=de
*
Wikimedia Deutschland - Gesellschaft zur Förderung Freien Wissens e.V.
Eingetragen im Vereinsregister des Amtsgerichts Berlin-Charlottenburg unter
der Nummer 23855 B. Als gemeinnützig anerkannt durch das Finanzamt für
Körperschaften I Berlin, Steuernummer 27/681/51985.



Am 1. März 2012 08:26 schrieb Rainer Knaepper <[hidden email]>:

> [hidden email] (Henriette Fiebig)  am 01.03.12:
>
> >On 29.02.2012, at 21:52, Rainer Knaepper wrote:
>
> >> Herr Oppong darf sich doch gern erneut zum Affen machen, wo ist
> >> das Problem?
>
> >Dummes und falsches Zeug, das von der Presse verbreitet wird, ist
> >immer mindestens ärgerlich, wenn nicht gar schädlich. Letztendlich
> >muß eine Demokratie sowas aber aushalten.
>
> Eine funktionierende, aufgeklärte Demokratie :-)
>
> >Und im übrigen haben wir
> >(Wikipedianer und sog. Netzgemeinde) genug effektive Mittel und
> >Wege, um bei den relevanten Zielgruppen für eine Richtigstellung zu
> >sorgen.
>
> Das hat 7Pinguine doch z.B. großartig hinbekommen im Kurier. Freilich
> ist an dem Aufwand auch zu erkennen, daß es mitunter sehr mühsam sein
> kann, plakative Verfälschungen mit Wikimitteln richtigzustellen. Für
> einen einzelnen Autoren, der ggf. mangels Adminrechten auch nicht in
> versteckten Versionen nachsehen kann, um eine fehlerhafte Aussage
> widerlegen zu können, ein nur schwer leistbarer Aufwand. Ein kleines
> Team, das in solchen Fällen ansprechbar wäre, könnte hilfreich sein.
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Re: Investigativer Journalismus Part X - Oppong

Kurt Jansson
In reply to this post by Achim Raschka
Am 29.02.2012 19:12, schrieb Achim Raschka:

> Darüber hinaus konkret die Frage an die Kurt und evtl. Michail: Habt ihr
> die Möglichkeit herauszufinden, ob Oppong wirklich im Auftrag von spon
> schreibt

Habe mich erkundigt, Marvin Oppong recherchiert nicht im Auftrag von
SPON.

Zur Sache selbst muss ich sagen, dass mir nicht ganz klar ist, welche Vorwürfe
nun ganz konkret im Raum stehen. INSM, Berthold Leibinger Stiftung, Hermann
Rudolph? Der Kurier-Beitrag von 7Pinguine hat mir da leider nur bedingt
weitergeholfen.

Viele Grüße
Kurt


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KORREKTUR Re: Investigativer Journalismus Part X - Oppong

Kurt Jansson
Ich muss mich korrigieren, Marvin Oppong hat offenbar doch einen Auftrag von
SPON. Ist ein großer Laden hier; die erste Auskunft, die ich zu der Frage
bekommen habe, klag definitiv - aber das war sie offenbar nicht. Tut mir Leid.

Viele Grüße
Kurt


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Re: KORREKTUR Re: Investigativer Journalismus Part X - Oppong

Henriette Fiebig

On 02.03.2012, at 14:09, Kurt Jansson wrote:

> Ich muss mich korrigieren, Marvin Oppong hat offenbar doch einen Auftrag von SPON. Ist ein großer Laden hier; die erste Auskunft, die ich zu der Frage bekommen habe, klag definitiv - aber das war sie offenbar nicht. Tut mir Leid.

Na, jetzt wirds aber bizarr … siehe Kurierdiskussion:

* <http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia_Diskussion%3AKurier&diff=100368068&oldid=100368049>

Demnach hatte er heute zumindest bis 9:55 Uhr lt. kolportierter Auskunft der Chefredaktion _keinen_ Auftrag.

Was läuft hier eigentlich ab?

Gruß

Henriette

>
> Viele Grüße
> Kurt
>
>
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Re: KORREKTUR Re: Investigativer Journalismus Part X - Oppong

Kurt Jansson
Am 02.03.2012 14:57, schrieb Henriette Fiebig:
>
> Na, jetzt wirds aber bizarr … siehe Kurierdiskussion:
>
> *<http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia_Diskussion%3AKurier&diff=100368068&oldid=100368049>

Benutzer:Aalfons hat sich ebenfalls korrigiert:

http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia_Diskussion:Kurier&diff=100380435&oldid=100380351

Marvin Oppong recherchiert im Auftrag von Spiegel Online.

Viele Grüße
Kurt


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