Kurz-Bericht der MV

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Kurz-Bericht der MV

DaB.
Hallo allerseits,

da es bekanntlich immer etwas dauert bis ein offizieller Bericht
vorliegt (und um ein Grund zu haben mein Blog mal wieder zu benutzen),
habe ich für die Daheimgebliebenen einen kurzen Bericht der gestrigen MV
verfasst; kann unter [1] gefunden werden.

Mit freundlichen Grüßen
DaB.


[1] http://www.wp-blog.de/?p=123

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Re: Kurz-Bericht der MV

Steinsplitter Wiki
Danke, DaB.!

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https://meta.wikimedia.org/wiki/User:Steinsplitter

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Date: Sun, 25 May 2014 14:56:38 +0200
From: [hidden email]
To: [hidden email]
Subject: [VereinDE-l] Kurz-Bericht der MV


Hallo allerseits,

da es bekanntlich immer etwas dauert bis ein offizieller Bericht
vorliegt (und um ein Grund zu haben mein Blog mal wieder zu benutzen),
habe ich für die Daheimgebliebenen einen kurzen Bericht der gestrigen MV
verfasst; kann unter [1] gefunden werden.

Mit freundlichen Grüßen
DaB.


[1] http://www.wp-blog.de/?p=123

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Neuer Vorsitz des Präsidiums – Rücklick auf die 14. Mitgliederversammlung

Tim Moritz Hector-2
Liebe Mitglieder, liebe Listenleserinnen und -leser,

gestern fand in Frankfurt am Main die 14. Mitgliederversammlung von
Wikimedia Deutschland statt. Auf der Tagesordnung standen neben der
Vorstellung der strategischen Planung und einer Reihe von
Satzungsänderungen unter anderem auch Berichte von Vorstand, Präsidium
und Kassenprüfern. Natürlich wurde auch intensiv über den in dieser
Woche angekündigten  Übergangsprozess und die Nachfolge von Pavel
Richter gesprochen.

Wir sind ein junger Verein und die Veränderung auf der
Vorstandsposition, die Pavel lange Jahre gestaltet hat, ist eine neue
Erfahrung für uns alle. Der Prozess der Nachfolge wird in den kommenden
Monaten viel Arbeit mit sich bringen und Pavel wird Teil davon sein.
Klar ist, dass wir zuerst gemeinsam über den Ablauf und den genauen
Zeitplan beratschlagen müssen und wir werden dabei möglichst viele
Menschen einbeziehen und ihre Meinungen sehr ernst nehmen. Über konkrete
Schritte werden wir kurzfristig und so schnell wie möglich berichten.

Nikolas Becker, der im letzten halben Jahr den Vorsitz unseres Gremiums
innehatte, wird den Übergang leider nicht aktiv begleiten. Er trat
gestern zurück. Als Präsidium sind wir daraufhin am heutigen Sonntag
zusammengekommen, auch um einen neuen Vorsitzenden zu wählen.

Ich freue mich, dass mir von meinen ehrenamtlichen Kollegen das
Vertrauen ausgesprochen wurde, dem Präsidium ab sofort vorzusitzen. Ich
bin mir der großen Verantwortung sehr bewusst und habe sie heute mit
festem Blick auf die Zukunft angenommen. Nikolas danke ich herzlich für
alles, was er nicht nur als Vorsitzender sondern auch in den vergangenen
Jahren im Präsidium und für den Verein geleistet hat. Gleiches haben wir
im Namen des Präsidiums auch gestern in Frankfurt getan.

Wie üblich, wird es auch zu dieser Mitgliederversammlung ein Protokoll
geben. Ich möchte dem nicht vorgreifen, solange es noch fertiggestellt
werden muss. An dieser Stelle gebe ich aber gerne schon einen kurzen
persönlichen Überblick:

Es gab sechs Anträge für Änderungen an der Vereinssatzung (ein siebenter
wurde zurückgezogen). Alle sechs wurden mit deutlichen Mehrheiten
angenommen. Die Amtszeit des Präsidiums wurde von einem auf zwei Jahre
verlängert. Eine Beurlaubung aus dem Präsidium ist nun möglich, ebenso
eine Ehrenamtspauschale. Formal geklärt wurde daneben, dass Mitglieder
des Präsidiums auch Vereinsmitglieder sein müssen.
Fördermitgliedschaften können künftig einfacher beendet werden. Und zum
Schluss: Die Formulierung zum Quorum für die Einberufung einer
außergewöhnlichen Mitgliederversammlung wurde von “Mitglieder” auf
“aktive Mitglieder” abgeändert.

Neben den Satzungsänderungen bestätigte die Mitgliederversammlung die
Strukturierung des Präsidiums nach Ressorts.

Für Details zu allen diesen und weiteren Punkten verweise ich auf das
schon erwähnte Protokoll, das noch kommen wird.

Ich bin überzeugt, dass Wikimedia Deutschland in einer gefestigten
Position ist. Es ist an uns, diesen Verein in den kommenden Jahren
gemeinsam zu formen. Dazu gehört auch Selbstkritik, oder zumindest die
Erkenntnis, dass ein neutraler Blick in so ziemlich jeder Lebenslage
hilfreich ist. Deshalb freue ich mich, dass die Mitgliederversammlung
dem Antrag des Präsidiums gefolgt ist, und wir nun einen externen
Governance Review starten und andere Meinungen, andere Expertise und
neue Erkenntnisse einholen werden. In der Wikipedia ist das Gang und
Gäbe. Dadurch wird sie besser Für Wikimedia Deutschland gilt das meiner
Meinung nach ganz genauso: Besser werden wollen ist eine Stärke.

Mit herzlichen Grüßen
Tim Moritz Hector

--
Tim Moritz Hector

Vorsitzender
Präsidium Wikimedia Deutschland e. V.

+49 (0)160 - 36 16 234
[hidden email]

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Wikimedia Deutschland e. V. | Tempelhofer Ufer 23-24 | D-10963 Berlin
Tel.: +49 (0)30 - 219 158 260
http://www.wikimedia.de

Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder Mensch auf der Erde freien Zugang zum gesamten menschlichen Wissen hat. Das ist, was wir machen. Helfen Sie uns dabei! http://spenden.wikimedia.de

Imagine a world in which every single person on the planet is given free access to the sum of all human knowledge. That's what we're doing. Help us make it reality! http://spenden.wikimedia.de

Wikimedia Deutschland - Gesellschaft zur Förderung Freien Wissens e.V.
Eingetragen im Vereinsregister des Amtsgerichts Berlin-Charlottenburg unter der Nummer 23855 B.
Als gemeinnützig anerkannt durch das Finanzamt für Körperschaften I Berlin, Steuernummer 27/681/51985.

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Re: Neuer Vorsitz des Präsidiums – Rücklick auf die 14. Mitgliederversammlung

Tobias
On 05/25/2014 05:26 PM, Tim Moritz Hector wrote:
> Ich freue mich, dass mir von meinen ehrenamtlichen Kollegen das
> Vertrauen ausgesprochen wurde, dem Präsidium ab sofort vorzusitzen. Ich
> bin mir der großen Verantwortung sehr bewusst und habe sie heute mit
> festem Blick auf die Zukunft angenommen.

Herzlichen Glückwunsch Tim!
Es ist sicherlich keine einfache Aufgabe die dir nun obliegt, aber ich
wünsche dir und dem Präsidium insgesamt viel Erfolg in den nächsten
Wochen und Monaten.

Grüße,
Tobias



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Re: Neuer Vorsitz des Präsidiums – Rücklick auf die 14. Mitgliederversammlung

Sebastian Wallroth-3
In reply to this post by Tim Moritz Hector-2
Liebe Mitglieder, liebe Listenleserinnen und -leser,

ich nehme die Möglichkeit wahr dem Präsidium für das in mich gezeigte Vertrauen zu danken, als es mich als Nachrücker für Tim Moritz Hector zum Zweiten Stellvertretenden Vorsitzenden wählte.

Ich freue mich auf die vor uns allen liegenden Herausforderungen. Ich hoffe, dass möglichst viele Interessierte die Gestaltungsspielräume wahrnehmen, die die vor uns liegende Suche nach unserem neuen Vorstand, wie auch der bei der Mitgliederversammlung gestartete Governance Review-Prozess bieten.

Mit freundlichem Gruß,
Sebastian Wallroth

> Am 25.05.2014 um 17:26 schrieb Tim Moritz Hector <[hidden email]>:
>
> Liebe Mitglieder, liebe Listenleserinnen und -leser,

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Re: Neuer Vorsitz des Präsidiums – Rücklick auf die 14. Mitgliederversammlung

Arne Klempert-4
In reply to this post by Tim Moritz Hector-2
Liebe Mitglieder des Präsidiums,

2014-05-25 17:26 GMT+02:00 Tim Moritz Hector <[hidden email]>:
> Ich bin überzeugt, dass Wikimedia Deutschland in einer gefestigten Position
> ist. Es ist an uns, diesen Verein in den kommenden Jahren gemeinsam zu
> formen. Dazu gehört auch Selbstkritik, oder zumindest die Erkenntnis, dass
> ein neutraler Blick in so ziemlich jeder Lebenslage hilfreich ist.

das klingt alles ganz wunderbar! Aber wie muss ich das einordnen? Ihr
sprecht von Selbstkritik, lasst aber beim Rückblick ausgerechnet den
Beschluss aus, der am meisten Anlass zur Selbstkritik durch das
Präsidium gegeben hätte. Für diejenigen, die gestern nicht dabei sein
konnten und nicht auf das Protokoll warten möchten:

Die Mitgliederversammlung hat dem Präsidium die Entlastung verweigert.
Dies ist meines Wissens ein in der Vereinsgeschichte von Wikimedia
Deutschland einmaliger Vorgang und ein klares Signal der Missbilligung
bisheriger Arbeit bzw. Ausdruck mangelnden Vertrauens.

Ich war schon gestern Nachmittag entsetzt, dass es nach der
Verweigerung der Entlastung kein Präsidiumsmitglied für nötig erachtet
hatte, sich hierzu zu äußern. Auch Anja hat es in ihrer Abschlussrede
als amtierende Vorsitzende des Präsidiums nicht fertig gebracht, auch
nur ein Sterbenswörtchen dazu zu verlieren.

Ich hatte meine Irritation über die Nichtreaktion auf die verweigerte
Entlastung gestern auch schon einigen Präsidiumsmitgliedern gegenüber
erwähnt. Umso mehr wundere ich mich, dass Ihr es auch nach Eurer
heutigen Sitzung (noch?) nicht für nötig erachtet habt, Klartext zu
reden.

Hat das Präsidium dazu etwas zu sagen, das über blumige
Absichtserklärungen hinausgeht? Noch mehr würden mich übrigens die
Meinungen der einzelnen Präsidiumsmitglieder dazu interessieren.

Grüße
Arne

P.S.: Tim, Dir wünsche ich viel Kraft für Deine neue Aufgabe. Ich habe
Dich gestern als einen der wenigen Lichtblicke unter den verbliebenen
Präsidiumsmitgliedern wahrgenommen und hoffe sehr, dass Du das Gremium
durch die gewaltigen Herausforderungen führen kannst, die vor Euch und
uns allen liegen. Ist ganz sicher keine leichte Aufgabe.

--
Arne Klempert, http://www.klempert.de/
This gmail address is for mailing lists only. Please
use <surname>@gmail.com for personal emails.

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Re: Neuer Vorsitz des Präsidiums – Rücklick auf die 14. Mitgliederversammlung

Robin Krahl
In reply to this post by Sebastian Wallroth-3
Herzlichen Glückwunsch an Tim und Sebastian!  Ich bin mir sicher, dass
ihr eure neuen Aufgaben gut erfüllen werdet, und wünsche euch viel
Erfolg dabei.

Viele Grüße,
Robin


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Re: Neuer Vorsitz des Präsidiums – Rücklick auf die 14. Mitgliederversammlung

Markus Glaser-2
In reply to this post by Arne Klempert-4

Am 25.05.2014 19:10, schrieb Arne Klempert:
> Ihr
> sprecht von Selbstkritik, lasst aber beim Rückblick ausgerechnet den
> Beschluss aus, der am meisten Anlass zur Selbstkritik durch das
> Präsidium gegeben hätte. Für diejenigen, die gestern nicht dabei sein
> konnten und nicht auf das Protokoll warten möchten:
>
> Die Mitgliederversammlung hat dem Präsidium die Entlastung verweigert.
>
Lieber Arne,

eines der schöne Dinge im Präsidium ist, dass wir mit einer gewissen
Besonnenheit agieren können. Die nicht erfolgte Entlastung ist wirklich
sehr bedauerlich und wir müssen erst mal feststellen, was das für uns
bedeutet. Wir haben uns daher heute mittag in der Sitzung geeinigt, dazu
baldmöglichst eine gesonderte Stellungnahme abzugeben.

Beste Grüße,
Markus

--
Markus Glaser
Präsidium
Wikimedia Deutschland e.V.


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Re: Neuer Vorsitz des Präsidiums – Rücklick auf die 14. Mitgliederversammlung

Henriette Fiebig
In reply to this post by Arne Klempert-4

On 25.05.2014, at 19:10, Arne Klempert <[hidden email]> wrote:

Guten Abend,

sorry, ich picke mir eben nur einen Satz aus Arnes Mails heraus, weil ich schon gestern ganz verwundert war:

> / … /
>
> Die Mitgliederversammlung hat dem Präsidium die Entlastung verweigert.
> Dies ist meines Wissens ein in der Vereinsgeschichte von Wikimedia
> Deutschland einmaliger Vorgang und ein klares Signal der Missbilligung
> bisheriger Arbeit bzw. Ausdruck mangelnden Vertrauens.

Da ich über die Twitter-Berichterstattung (nochmal herzlichen Dank dafür!) mitbekommen habe, daß ihr wohl in extenso über Satzungsdetails debattiert habt, wird es Dir – Arne – als verdientem mehrfachen MV-Sitzungsleiter bestimmt nicht schwerfallen diese Frage zu beantworten:

Warum gab es eine Abstimmung über die Entlastung (oder, wie wir sehen: auch Nicht-Entlastung) des Präsidiums mitten in deren … wie nennt man das? … Amtszeit, Legislaturperiode? Ich habe die „Entlastung" eines Vereinsgremiums immer als Abschluß-Beurteilung von deren Wirken am _Ende_ der Amts- und Schaffenszeit verstanden bevor ein neuer Vorstand (oder wie bei uns: Präsidium) gewählt wird.

Was übrigens das „klare Signal” angeht: Das Präsidium wurde – wenn ich nicht irre – mit 22:24 nicht entlastet. D. h.: Die anwesenden Mitglieder und Abstimmer haben sich fifty-fifty für die Optionen entschieden (was aber, by the way, immerhin ein deutlich Signal ist das man geteilter Meinung war). Gemessen an den insgesamt 1.750 stimmberechtigten Mitgliedern im Verein, von denen gut 1.700 an der Abstimmung über Ent- oder Nicht-Entlastung des Präsidiums nicht teilgenommen haben, sind mir 24 Gegenstimmen bzgl. Entlastung ehrlich gesagt nicht genug, um so vollmundig und global von einem „klaren Signal der Mißbilligung und Ausdruck mangelnden Vertrauens" zu sprechen.

Beste Grüße

Henriette

P.S.: Glückwunsch natürlich an Tim!! Ich freu' mich auf spannende Zeiten :))  


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Kermit: „It's politics: If I allow singing rabbits then the dancing carrots will cancel.”


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Re: Neuer Vorsitz des Präsidiums – Rücklick auf die 14. Mitgliederversammlung

DaB.
Hallo,
Am 25.05.2014 23:15, schrieb Henriette Fiebig:
> Warum gab es eine Abstimmung über die Entlastung (oder, wie wir
> sehen: auch Nicht-Entlastung) des Präsidiums mitten in deren … wie
> nennt man das? … Amtszeit, Legislaturperiode? Ich habe die
> „Entlastung" eines Vereinsgremiums immer als Abschluß-Beurteilung von
> deren Wirken am _Ende_ der Amts- und Schaffenszeit verstanden bevor
> ein neuer Vorstand (oder wie bei uns: Präsidium) gewählt wird.

weil die Tagesordnung vom letzten Jahr (wo es auch schon falsch war)
einfach kopiert wurde, und weil die MV meinen
Tagesordnungsänderungsvorschlag, den Punkt zu entfernen, abgelehnt hat.

Mit freundlichen Grüßen
DaB.


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Re: Neuer Vorsitz des Präsidiums – Rücklick auf die 14. Mitgliederversammlung

Henriette Fiebig

On 25.05.2014, at 23:22, DaB. <[hidden email]> wrote:

> Hallo,
> Am 25.05.2014 23:15, schrieb Henriette Fiebig:
>> Warum gab es eine Abstimmung über die Entlastung (oder, wie wir
>> sehen: auch Nicht-Entlastung) des Präsidiums mitten in deren … wie
>> nennt man das? … Amtszeit, Legislaturperiode? Ich habe die
>> „Entlastung" eines Vereinsgremiums immer als Abschluß-Beurteilung von
>> deren Wirken am _Ende_ der Amts- und Schaffenszeit verstanden bevor
>> ein neuer Vorstand (oder wie bei uns: Präsidium) gewählt wird.
>
> weil die Tagesordnung vom letzten Jahr (wo es auch schon falsch war)
> einfach kopiert wurde, und weil die MV meinen
> Tagesordnungsänderungsvorschlag, den Punkt zu entfernen, abgelehnt hat.

Na, das ist eine klare Antwort. Danke dafür!

Spricht irgendwas dagegen diesen unsinnigen copy&paste-Unfall bei der nächsten Zwischen-MV nicht nochmal zu wiederholen?

Gruß

Henriette

>
> Mit freundlichen Grüßen
> DaB.
>
>
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Re: Neuer Vorsitz des Präsidiums – Rücklick auf die 14. Mitgliederversammlung

Markus Glaser-2
Am 25.05.2014 23:28, schrieb Henriette Fiebig:

> On 25.05.2014, at 23:22, DaB. <[hidden email]> wrote:
>
>> Hallo,
>> Am 25.05.2014 23:15, schrieb Henriette Fiebig:
>>> Warum gab es eine Abstimmung über die Entlastung (oder, wie wir
>>> sehen: auch Nicht-Entlastung) des Präsidiums mitten in deren … wie
>>> nennt man das? … Amtszeit, Legislaturperiode? Ich habe die
>>> „Entlastung" eines Vereinsgremiums immer als Abschluß-Beurteilung von
>>> deren Wirken am _Ende_ der Amts- und Schaffenszeit verstanden bevor
>>> ein neuer Vorstand (oder wie bei uns: Präsidium) gewählt wird.
>> weil die Tagesordnung vom letzten Jahr (wo es auch schon falsch war)
>> einfach kopiert wurde, und weil die MV meinen
>> Tagesordnungsänderungsvorschlag, den Punkt zu entfernen, abgelehnt hat.
> Na, das ist eine klare Antwort. Danke dafür!
>
> Spricht irgendwas dagegen diesen unsinnigen copy&paste-Unfall bei der nächsten Zwischen-MV nicht nochmal zu wiederholen?

Hmmm, lass mich nachdenken... Nö. Spricht nix dagegen. Ich bin mir
sicher, dass Tim sich der Gefahren des Copy&Paste nach dieser MV bewusst
ist :) Zur Not weise ich ihn darauf hin.

VG Markus

--
Markus Glaser
Präsidium
Wikimedia Deutschland e.V.


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Re: Neuer Vorsitz des Präsidiums – Rücklick auf die 14. Mitgliederversammlung

Michael Zink-3
In reply to this post by Henriette Fiebig
On Sun, 25 May 2014 23:15:55 +0200, Henriette Fiebig wrote:

>Warum gab es eine Abstimmung über die Entlastung (oder, wie wir sehen: auch Nicht-Entlastung) des Präsidiums mitten in deren … wie nennt man das? … Amtszeit, Legislaturperiode? Ich habe die „Entlastung" eines Vereinsgremiums immer als Abschluß-Beurteilung von deren Wirken am _Ende_ der Amts- und Schaffenszeit verstanden bevor ein neuer Vorstand (oder wie bei uns: Präsidium) gewählt wird.

Ich habe keine Ahnung, wie das bei WMDE bisher gehandhabt wurde und
was genau vorgeschrieben ist. Aber von anderen Vereinen (und auch von
Aktiengesellschaften) kenne ich es so, daß Vorstand (und Aufsichtsrat)
jedes Jahr für das jeweils letzte Jahr entlastet werden (oder eben
nicht). Und bisher ist mir zumindest nicht aufgefallen, daß das bei
WMDE anders gelaufen wäre.

Auf Wiederlesen

Michael

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Re: Neuer Vorsitz des Präsidiums – Rücklick auf die 14. Mitgliederversammlung

Sebastian Moleski-2
In reply to this post by Henriette Fiebig
2014-05-26 8:55 GMT+02:00 Michael Zink <[hidden email]>:

> On Sun, 25 May 2014 23:15:55 +0200, Henriette Fiebig wrote:
>
> >Warum gab es eine Abstimmung über die Entlastung (oder, wie wir sehen:
> auch Nicht-Entlastung) des Präsidiums mitten in deren … wie nennt man das?
> … Amtszeit, Legislaturperiode? Ich habe die „Entlastung" eines
> Vereinsgremiums immer als Abschluß-Beurteilung von deren Wirken am _Ende_
> der Amts- und Schaffenszeit verstanden bevor ein neuer Vorstand (oder wie
> bei uns: Präsidium) gewählt wird.
>
> Ich habe keine Ahnung, wie das bei WMDE bisher gehandhabt wurde und
> was genau vorgeschrieben ist. Aber von anderen Vereinen (und auch von
> Aktiengesellschaften) kenne ich es so, daß Vorstand (und Aufsichtsrat)
> jedes Jahr für das jeweils letzte Jahr entlastet werden (oder eben
> nicht). Und bisher ist mir zumindest nicht aufgefallen, daß das bei
> WMDE anders gelaufen wäre.
>

So ist es auch vorgesehen. In der Frühjahrs-MV wird der Jahresabschluss und
-bericht des Vorjahres vorgetragen und Präsidium und Vorstand dafür die
Entlastung erteilt (oder halt auch nicht). Die Entlastung in der Herbst-MV
wird eigentlich nur gemacht, weil das Präsidium durch einen unglücklichen
Umstand vor drei Jahren jetzt halt im November gewählt wird und man die MV
dann über die Entlastung für die geleistete Amtszeit geben möchte.

Wesentlich eleganter, als den Punkt im Frühjahr einfach zu streichen, wäre
die Wahl des Präsidiums wieder ins Frühjahr zu verschieben und damit
Amtszeit und Geschäftsjahr des Vereins auch wieder (annährend)
deckungsgleich zu machen.

Beste Grüße
Sebastian
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Re: Neuer Vorsitz des Präsidiums – Rücklick auf die 14. Mitgliederversammlung

Martin Kraft
In reply to this post by Henriette Fiebig

>> /Arne schrieb:/ [...] Die Mitgliederversammlung hat dem Präsidium die
>> Entlastung verweigert. Dies ist meines Wissens ein in der
>> Vereinsgeschichte von Wikimedia Deutschland einmaliger Vorgang und
>> ein klares Signal der Missbilligung bisheriger Arbeit bzw. Ausdruck
>> mangelnden Vertrauens.
>>
> /Henriette schrieb:/ [...] Was übrigens das „klare Signal” angeht: Das
> Präsidium wurde – wenn ich nicht irre – mit 22:24 nicht entlastet. D.
> h.: Die anwesenden Mitglieder und Abstimmer haben sich fifty-fifty für
> die Optionen entschieden (was aber, by the way, immerhin ein deutlich
> Signal ist das man geteilter Meinung war). Gemessen an den insgesamt
> 1.750 stimmberechtigten Mitgliedern im Verein, von denen gut 1.700 an
> der Abstimmung über Ent- oder Nicht-Entlastung des Präsidiums nicht
> teilgenommen haben, sind mir 24 Gegenstimmen bzgl. Entlastung ehrlich
> gesagt nicht genug, um so vollmundig und global von einem „klaren
> Signal der Mißbilligung und Ausdruck mangelnden Vertrauens" zu sprechen.
>

Vielleicht sollte man dieser Analyse noch hinzufügen, dass das
Abstimmungsergebnis in dieser Frage schon allein deshalb nicht als
repräsentativ für den gesamten Verein sein kann, weil am Samstag eine
Gruppe deutlich überrepräsentiert war, die in Hinblick auf die jüngsten
Entwicklungen um Präsidium und Vorstand direkt betroffen und dadurch
eigentlich befangen sind: Nämlich die Vereinsmitglieder, die zugleich
Mitarbeiter der Geschäftsstelle sind.

So sehr ich die Position jedes einzelnen nachvollziehen Mitarbeiters
nachvollziehen kann und die, die ich von ihnen kenne, persönlich
schätze, wirft das doch die Frage auf, wie man sicherstellen das
Entscheidung der MV im Sinne des Vereins und nicht nur im Sinne der
Geschäftsstelle fallen. Beides ist zwar häufig, aber (unabhängig von den
aktuellen Fragen) eben nicht zwangsläufig immer identisch. Und da ist es
schon problematisch, wenn sich systembedingt (die GS organisiert die MV)
ein erheblicher Teil der auf der MV anwesenden Stimmberechtigten in
solch einem Interessenkonflikt befindet.

/Man stelle sich nur mal den hypothetischen Fall vor, dass z.B. auf
einer MV in Berlin über eine (warum auch immer) sinnvoll erscheinende
Verlagerung der Geschäftsstelle in den geographischen Mittelpunkt
Deutschlands (also nach ///Landstreit bei Eisenach)/ abgestimmt würde.../

Meines Erachtens ist dass ein Problem, dem sich die MV annehmen sollte,
sobald man es unabhängig vom Kontext der Jüngsten Ereignisse betrachten
kann.

// Martin

P.S.: Auch ich möchte Tim und Sebastian danken, dass sie in dieser
schwiergen Situation diese Aufgaben übernommen haben, und wünsche ihnen
eine glückliche Hand und nicht zuletzt gute Nerven für die anstehenden
Herausforderungen.
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Re: Neuer Vorsitz des Präsidiums – Rücklick auf die 14. Mitgliederversammlung

Sebastian Moleski-2
Hallo Martin,

2014-05-26 10:14 GMT+02:00 Martin Kraft <[hidden email]>:

> Vielleicht sollte man dieser Analyse noch hinzufügen, dass das
> Abstimmungsergebnis in dieser Frage schon allein deshalb nicht als
> repräsentativ für den gesamten Verein sein kann, weil am Samstag eine
> Gruppe deutlich überrepräsentiert war, die in Hinblick auf die jüngsten
> Entwicklungen um Präsidium und Vorstand direkt betroffen und dadurch
> eigentlich befangen sind: Nämlich die Vereinsmitglieder, die zugleich
> Mitarbeiter der Geschäftsstelle sind.
>

Schon an dieser Stelle erschließt sich mir die Logik nicht. Mitglieder
stimmen in Vereinen immer auf Basis dessen ab, was sie persönlich für
richtig halten. Sie müssen sich niemandem gegenüber rechtfertigen und haben
auch keinerlei Pflichten, bei ihrer Stimmabgabe die "Interessen des
Vereins" oder ähnliches zu berücksichtigen. Sie haben die volle Freiheit,
abzustimmen, wie ihnen die Nase gewachsen ist. Und das tun sie auch, jeder
mit seiner ganz eigenen Motivation. Wir haben Spender, Wikipedia-Autoren,
Fotografen, Entwickler, PR-Berater, Mitarbeiter, Journalisten, etc. als
Mitglieder. Jedes Mitglied hat das gleiche Recht, seine Stimme abzugeben,
genauso wie bei der Bundestagswahl auch jeder unabhängig von seiner
persönlichen Motivation das gleiche Stimmrecht hat. Es käme auch keiner auf
die Idee, Mitarbeiter der Bundestagsverwaltung von den Wahlen
auzuschließen, weil ihre Jobs vom Ergebnis abhängen.

Ein sehr geringer Teil dieser Mitglieder kommt zur Mitgliederversammlung:
in der Regel diejenigen, die sowohl das größte Interesse an den
Diskussionen und den Ergebnissen der Versammlung haben als auch die
finanzielle und zeitliche Möglichkeit, daran teilzunehmen. Das heißt aber,
und da gebe ich dir recht: die Teilnehmer der Mitgliederversammlung sind
bestenfalls zufällig repräsentativ für die gesamte Mitgliedschaft. Daran
kann und sollte man wohl arbeiten, schließlich ist es schon mehr als
absurd, dass seit Jahren konsequent etwa 50-60 Leute zur MV kommen (dabei
größtenteils immer dieselben), obwohl der Verein in der Zwischenzeit um ein
Vielfaches gewachsen ist und heute Tausende aktive Mitglieder hat.


> So sehr ich die Position jedes einzelnen nachvollziehen Mitarbeiters
> nachvollziehen kann und die, die ich von ihnen kenne, persönlich schätze,
> wirft das doch die Frage auf, wie man sicherstellen das Entscheidung der MV
> im Sinne des Vereins und nicht nur im Sinne der Geschäftsstelle fallen.
> Beides ist zwar häufig, aber (unabhängig von den aktuellen Fragen) eben
> nicht zwangsläufig immer identisch. Und da ist es schon problematisch, wenn
> sich systembedingt (die GS organisiert die MV) ein erheblicher Teil der auf
> der MV anwesenden Stimmberechtigten in solch einem Interessenkonflikt
> befindet.
>
/Man stelle sich nur mal den hypothetischen Fall vor, dass z.B. auf einer
> MV in Berlin über eine (warum auch immer) sinnvoll erscheinende Verlagerung
> der Geschäftsstelle in den geographischen Mittelpunkt Deutschlands (also
> nach ///Landstreit bei Eisenach)/ abgestimmt würde.../
>

Was heißt hier "sinnvoll"? Ich möchte hoffen, dass bei einer Verlagerung
der Geschäftsstelle die Interessen der Mitarbeiter ausdrücklich
berücksichtigt werden. Wir haben es mit Menschen zu tun, die sich mehr als
selbst die engagiertesten Community-Mitglieder jeden Tag 8+ Stunden dafür
einsetzen, Freies Wissen in seiner facettenreichen Vielfalt zu fördern. Sie
sind alle mit Herzblut dabei, und das eher trotz, nicht wegen der gezahlten
Gehälter und Löhne.

Ich denke, der beste Weg wäre, die Beteiligung von mehr Mitgliedern an der
Mitgliederversammlung zu forcieren, statt darüber nachzudenken, wie man die
Beteiligungsmöglichkeiten bestimmter Mitgliedern oder Mitgliedergruppen
einschränkt.

Beste Grüße
Sebastian Moleski
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Re: Neuer Vorsitz des Präsidiums – Rücklick auf die 14. Mitgliederversammlung

DaB.
In reply to this post by Martin Kraft
Hallo Marin,
Am 26.05.2014 10:14, schrieb Martin Kraft:
> Nämlich die Vereinsmitglieder, die zugleich Mitarbeiter der
> Geschäftsstelle sind.

und die unterscheiden sich genau wie von „normalen“ Mitgliedern? Das sie
eine Meinung zu etwas haben? Das habe ich auch. Das ihre Anreise bezahlt
wird, wenn sie eine Funktion (z.B. Protokollant) innehaben? Das bekomme
ich auch.
Unsere Satzung kennt genau 3 Arten von Mitgliedern und keine davon heißt
„Mitglied zweiter Klasse weil angestellt“. Die zahlen genauso ihren
Mitgliedsbeitrag wie du und ich und haben daher auch die selben Rechte
wie du und ich.
Mit der gleichen Begründung hätte man BTW auch den 8-10
Präsidiumsmitglieder bei Pavels Entlastung das Abstimmen verweigern
müssen (ob §34 BGB auch beim Präsidium greift könnte man mal ermitteln
BTW).

Mit freundlichen Grüßen
DaB.


--
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Schlüsseltausch auf 0x7CD1E35FD2A3A158 im Gange. Details auf
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Re: Neuer Vorsitz des Präsidiums – Rücklick auf die 14. Mitgliederversammlung

Martin Kraft
In reply to this post by Sebastian Moleski-2
Hallo Sebastian!

Am 26.05.2014 10:43, schrieb Sebastian Moleski:

>
>> Vielleicht sollte man dieser Analyse noch hinzufügen, dass das
>> Abstimmungsergebnis in dieser Frage schon allein deshalb nicht als
>> repräsentativ für den gesamten Verein sein kann, weil am Samstag eine
>> Gruppe deutlich überrepräsentiert war, die in Hinblick auf die jüngsten
>> Entwicklungen um Präsidium und Vorstand direkt betroffen und dadurch
>> eigentlich befangen sind: Nämlich die Vereinsmitglieder, die zugleich
>> Mitarbeiter der Geschäftsstelle sind.
>>
> Schon an dieser Stelle erschließt sich mir die Logik nicht. Mitglieder
> stimmen in Vereinen immer auf Basis dessen ab, was sie persönlich für
> richtig halten. Sie müssen sich niemandem gegenüber rechtfertigen und haben
> auch keinerlei Pflichten, bei ihrer Stimmabgabe die "Interessen des
> Vereins" oder ähnliches zu berücksichtigen. Sie haben die volle Freiheit,
> abzustimmen, wie ihnen die Nase gewachsen ist. Und das tun sie auch, jeder
> mit seiner ganz eigenen Motivation. Wir haben Spender, Wikipedia-Autoren,
> Fotografen, Entwickler, PR-Berater, Mitarbeiter, Journalisten, etc. als
> Mitglieder.
Es gibt einen erheblichen Unterschied zwischen den letztgenannten
Gruppen und den Mitarbeitern der Geschäftsstelle: Nur die beim Verein
selbst angestellten Mitglieder befinden sich in der paradoxen Situation,
quasi ihr eigener Arbeitgeber zu sein und sind zu dem gerade den Organen
weisungsgebunden, die sie im Rahmen der Mitgliederversammlung eigentlich
kontrollieren sollen.

Da in solchen Situation Interessenkonflikte unausweichlich sind, sehen
z.B. die Kommunalordnungen für den staatlichen Bereich in solchen Fällen
eine Einschränkung des Wahl- oder Stimmrechts, bzw. ein Ruhen des
selbigen vor.


Hinzukommt, dass unsere Art der MV nur bei dieser Mitgleidergruppe ein
so eklatantes Missverhältnis, zwischen dem Anteil an der Gesamtzahl der
Mitglieder (< 1%) und dem Anteil an den bei der MV anwesenden
Stimmberechtigten (>10%) erzeugt.


Vielleicht sollte man sich mal informieren, wie andere große Vereine
diesen Konflikt auflösen...


>> Man stelle sich nur mal den hypothetischen Fall vor, dass z.B. auf einer
>> MV in Berlin über eine (warum auch immer) sinnvoll erscheinende Verlagerung
>> der Geschäftsstelle in den geographischen Mittelpunkt Deutschlands (also
>> nach ///Landstreit bei Eisenach)/ abgestimmt würde.../
> Was heißt hier "sinnvoll"?
Du hast schon das Wort „hypothetisch“ gelesen?! Ich habe bewusst ein
unrealistisches Beispiel gewählt, um es von der aktuellen Kontroverse zu
lösen.


> Ich möchte hoffen, dass bei einer Verlagerung
> der Geschäftsstelle die Interessen der Mitarbeiter ausdrücklich
> berücksichtigt werden. Wir haben es mit Menschen zu tun, die sich mehr als
> selbst die engagiertesten Community-Mitglieder jeden Tag 8+ Stunden dafür
> einsetzen, Freies Wissen in seiner facettenreichen Vielfalt zu fördern. Sie
> sind alle mit Herzblut dabei, und das eher trotz, nicht wegen der gezahlten
> Gehälter und Löhne.
Natürlich soll die Wikimedia ein mitarbeiterfreundlicher und
verantwortungsvoller Arbeitgeber sein. Und natürlich schätze ich die
Arbeit der Geschäftsstellenmitarbeiter.

Trotzdem ist die Geschäftsstelle kein Selbstzweck, sondern letztlich nur
ein Mittel zum (Vereins-)Zweck zu erfüllen. Ich wehre mich daher
entschieden dagegen, dass Wachstum der Geschäftsstelle als Indikatior
für den Erfolg dieses Vereins anzusehen. Unsere Aufgabe ist die
Schaffung freien Wissens und das misst man weder in Euro noch in
Quadratmetern oder Anstellungsverträgen, sondern in der Quantität und
Qualität freier Inhalte.

Um dem Vereinszweck zu dienen ist es mit unter auch nötig Entscheidungen
zu treffen, die eben nicht jedem unserer Angestellten passen.



> Ich denke, der beste Weg wäre, die Beteiligung von mehr Mitgliedern an der
> Mitgliederversammlung zu forcieren, statt darüber nachzudenken, wie man die
> Beteiligungsmöglichkeiten bestimmter Mitgliedern oder Mitgliedergruppen
> einschränkt.

Das ist sicher richtig. Allerdings dürfte sich das angesichts der
Vorbehalte, die es Samstag schon gegen einen Audio-Aufzeichnung gab
ziemlich schwierig gestalten.

Allerdings ist hier neben Motivation und Engagement vor allem die
Geographie der beschränkende Faktor: Wenn die MV nicht gerade im
Wohnort-Nähe stattfindet, ist die Teilnahme an der MV nicht nur ein
beträchtliche zeitliche, sondern vor allem eine finanzielle Investition.
Mit Anfahrt und Hotel kommen da schnell mal hundert Euro pro MV (und
damit ein vielfaches des Mitgliedsbeitrags) zusammen. Und das kann und
will sich eben nicht jeder leisten.

Man muss kein Pessimist sein, um zu erkennen, dass wir wohl niemals eine
Mitgliederversammlung haben werden, bei der auch nur 10% der Mitglieder
physisch anwesend sind.

Die Alternativen hierzu wären...

...eine Delegiertenversammlung
(gegen die es antidemokratische Vorbehalte geben dürfte)

...eine (Teil-)Verlegung der MV in den virtuellen Raum
(wenn ich daran denke, welches Theater es am Samstag schon wegen der
Audioaufnahme für die Protokollanten gab...)


Nach meiner Einschätzung werden wir also auf absehbare Zeit mit der
aktuellen Form leben müssen. Und es ist unsere Aufgabe die so zu
gestalten, dass sie trotzdem im Sinne des Gesamtvereins entscheidet.


// Martin

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Re: Neuer Vorsitz des Präsidiums – Rücklick auf die 14. Mitgliederversammlung

Sebastian Moleski-2
Hallo Martin,


> Schon an dieser Stelle erschließt sich mir die Logik nicht. Mitglieder
>>>
>> stimmen in Vereinen immer auf Basis dessen ab, was sie persönlich für
>> richtig halten. Sie müssen sich niemandem gegenüber rechtfertigen und
>> haben
>> auch keinerlei Pflichten, bei ihrer Stimmabgabe die "Interessen des
>> Vereins" oder ähnliches zu berücksichtigen. Sie haben die volle Freiheit,
>> abzustimmen, wie ihnen die Nase gewachsen ist. Und das tun sie auch, jeder
>> mit seiner ganz eigenen Motivation. Wir haben Spender, Wikipedia-Autoren,
>> Fotografen, Entwickler, PR-Berater, Mitarbeiter, Journalisten, etc. als
>> Mitglieder.
>>
> Es gibt einen erheblichen Unterschied zwischen den letztgenannten Gruppen
> und den Mitarbeitern der Geschäftsstelle: Nur die beim Verein selbst
> angestellten Mitglieder befinden sich in der paradoxen Situation, quasi ihr
> eigener Arbeitgeber zu sein und sind zu dem gerade den Organen
> weisungsgebunden, die sie im Rahmen der Mitgliederversammlung eigentlich
> kontrollieren sollen.
>

Das verstehe ich nicht. Arbeitgeber der Mitarbeiter ist der Verein,
vertreten durch den Vorstand. Klar entscheiden Mitarbeiter in ihrer
Tätigkeit als Mitglied auch über Dinge, die ihre Arbeit ganz allgemein und
den Vorstand ganz konkret betreffen. Das ist nicht sonderlich ungewöhnlich,
zumal in Deutschland durch die gesetzlichen Mechaniken der
Arbeitnehmermitbestimmung so eine Einflussnahme sogar gewollt ist. Ob das
nun formell über Betriebsräte oder Arbeitnehmervertreter in
Aufsichtsgremien oder informell über Mitarbeiter auf der MV oder in anderen
Vereinsgremien passiert, ist da nebensächlich.


> Da in solchen Situation Interessenkonflikte unausweichlich sind, sehen
> z.B. die Kommunalordnungen für den staatlichen Bereich in solchen Fällen
> eine Einschränkung des Wahl- oder Stimmrechts, bzw. ein Ruhen des selbigen
> vor.
>

Ich kenne mich mit Kommunalordnungen nicht aus, kann mir aber nur schwer
vorstellen, dass Wähler ihr Stimmrecht verlieren oder es eingeschränkt
wird, weil sie ggf. einen Interessenkonflikt haben (wobei unklar ist, warum
es den geben sollte). Beachte bitte noch einmal: die Mitgliederversammlung
ist definitionsgemäß kein repräsentatives Organ. Es gibt keinerlei Grund
zur Annahme, dass die Entscheidungen der Mitgliederversammlung die
Interessen oder Positionen der ganzen Mitgliederschaft wiederspiegeln.


> Hinzukommt, dass unsere Art der MV nur bei dieser Mitgleidergruppe ein so
> eklatantes Missverhältnis, zwischen dem Anteil an der Gesamtzahl der
> Mitglieder (< 1%) und dem Anteil an den bei der MV anwesenden
> Stimmberechtigten (>10%) erzeugt.
>

Ich würde den (freilich unpopulären) Vergleich ziehen, dass das für
Wikipedianer auch gilt. Nur eine Minderheit unserer Mitglieder sind aktive
Wikipedianer. Auf den MVs sind sie aber sehr stark vertreten. Dass
dominierende Minderheiten in unrepräsentativen Gremien unrepräsentative
Beschlüsse herbeiführen können, liegt halt in der Natur der Sache.


>
> Man stelle sich nur mal den hypothetischen Fall vor, dass z.B. auf einer
>>> MV in Berlin über eine (warum auch immer) sinnvoll erscheinende
>>> Verlagerung
>>> der Geschäftsstelle in den geographischen Mittelpunkt Deutschlands (also
>>> nach ///Landstreit bei Eisenach)/ abgestimmt würde.../
>>>
>> Was heißt hier "sinnvoll"?
>>
> Du hast schon das Wort „hypothetisch“ gelesen?! Ich habe bewusst ein
> unrealistisches Beispiel gewählt, um es von der aktuellen Kontroverse zu
> lösen.


Du hast mich missverstanden. Ich habe nicht den Sinn eines Umzugs in traute
Landstreit in Frage gestellt. Ich meinte eher, auf welcher Basis in so
einem Fall über die Sinnhaftigkeit entschieden wurde. Worauf ich hinauswill
ist, dass ich mir nur schwer vorstellen kann, dass so ein Umzug ohne
Berücksichtigung der Mitarbeiterinteressen sinnvoll sein kann.


> Natürlich soll die Wikimedia ein mitarbeiterfreundlicher und
> verantwortungsvoller Arbeitgeber sein. Und natürlich schätze ich die Arbeit
> der Geschäftsstellenmitarbeiter.
>
> Trotzdem ist die Geschäftsstelle kein Selbstzweck, sondern letztlich nur
> ein Mittel zum (Vereins-)Zweck zu erfüllen. Ich wehre mich daher
> entschieden dagegen, dass Wachstum der Geschäftsstelle als Indikatior für
> den Erfolg dieses Vereins anzusehen. Unsere Aufgabe ist die Schaffung
> freien Wissens und das misst man weder in Euro noch in Quadratmetern oder
> Anstellungsverträgen, sondern in der Quantität und Qualität freier Inhalte.
>

Die Aufgabe des Vereins ist es, "die Erstellung, Sammlung und Verbreitung
Freier Inhalte (engl. Open Content) in selbstloser Tätigkeit zu fördern, um
die Chancengleichheit beim Zugang zu Wissen und die Bildung zu fördern."
Wenn man das richtig liest, ist die Aufgabe des Vereins eigentlich, die
Chancengleichheit beim Zugang zu Wissen und Bildung zu fördern, und er tut
das, indem er Freie Inhalte bzw. deren Erstellung, Sammlung und Verbreitung
selbst fördert. Messen kann man das auf vielen Wegen, aber es wird sicher
nicht ausreichen, die Quantität und Qualität der Inhalte zu erfassen. Soll
heißen: nur, weil "irgendwo" im Internet Freie Inhalte geschaffen werden,
ist es noch lange nicht gegeben, dass sie auch bekannt sind und genutzt
werden.

Du hast Recht, die Geschäfstelle ist kein Selbstzweck. Ebensowenig sind
aber auch die Wikipedia bzw. die Wikimedia-Projekte allgemein, die
Community, Freie Lizenzen, MediaWiki-Entwicklung, etc. Selbstzweck.


>  Das ist sicher richtig. Allerdings dürfte sich das angesichts der
> Vorbehalte, die es Samstag schon gegen einen Audio-Aufzeichnung gab
> ziemlich schwierig gestalten.
>

Keine Frage. Ich habe auch keine patente Lösung dafür, nichtsdestotrotz
müssen wir welche finden. Der Verein wird nur dann gut funktionieren und
erfolgreich sein, wenn die diversen darin versammelten Interessen sich
gemeinsam austauschen und gemeinsam Entscheidungen treffen.


> Allerdings ist hier neben Motivation und Engagement vor allem die
> Geographie der beschränkende Faktor: Wenn die MV nicht gerade im
> Wohnort-Nähe stattfindet, ist die Teilnahme an der MV nicht nur ein
> beträchtliche zeitliche, sondern vor allem eine finanzielle Investition.
> Mit Anfahrt und Hotel kommen da schnell mal hundert Euro pro MV (und damit
> ein vielfaches des Mitgliedsbeitrags) zusammen. Und das kann und will sich
> eben nicht jeder leisten.
>
> Man muss kein Pessimist sein, um zu erkennen, dass wir wohl niemals eine
> Mitgliederversammlung haben werden, bei der auch nur 10% der Mitglieder
> physisch anwesend sind.
>

Ich sehe da durchaus Möglichkeiten. Wenn die MV es im aktuellen Format
nicht schafft, attraktiv genug für die Mitglieder zu sein, lohnt es sich
vielleicht, dieses zu ändern, um die Attraktivität zu steigern.


> Nach meiner Einschätzung werden wir also auf absehbare Zeit mit der
> aktuellen Form leben müssen. Und es ist unsere Aufgabe die so zu gestalten,
> dass sie trotzdem im Sinne des Gesamtvereins entscheidet.
>

Ich sehe hier einen unlösbaren Widerspruch. Die aktuelle Form der
Mitgliederversammlung schließt eine Repräsentativität bezüglich des
Gesamtvereins faktisch aus. Wir geben uns da tatsächlich einer Illusion
hin, weil ja doch Leute kommen und aktiv mit viel Engagement und Herzblut
diskutiert und beschlossen wird. Es ändert aber nix daran, dass die
Teilnahme an der Mitgliederversammlung eigentlich nur den Leuten
offensteht, die zeitlich und materiell entsprechend privilegiert sind (wie
du ja selbst eingestehst).

Beste Grüße
Sebastian Moleski
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Elektronische Wahl: Rückblick auf die 14. Mitgliederversammlung

Peter Cornelius
Ich bitte mir mitzuteilen, wieviele Personen denn nun an den
Möglichkeiten der elektronischen Wahl teilgenommen haben ! 

Kommentar aus meiner Sicht:
Die Information dazu kam spät, wenn sicher auch nicht zu spät.
Ich habe diesmal noch nicht teilgenommen, weil ich als noch recht neues
Mitglied noch nicht so den Überblick habe...

Wenn ich das richtig sehe, dann hat das Präsidium und der Vorstand von
WMDE diese Wahl nun nach gleichen Überlegungen und Methoden
durchgeführt, wie dies z.B. auch von der Gesellschaft für Informatik
e.V. gemacht wird, deren langjähriges Mitglied ich bin.
Dort beteiligen sich an den elektronischen Wahlen eine nicht
unerhebliche Zahl der Mitglieder, wenn sicher auch nicht alle.

Es wäre aus meiner Sicht nützlich, wenn WMDE sich mti der GI
kurzschliessen würde und hier Erfahrungen austauschen würde.

  --
Peter Cornelius
Stephanstrasse 10
10559 Berlin

Festnetz: +49-30-22190026
Mobil: +49-179-7706981 oder über 030-20068943
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