Kurz-Bericht der MV

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Re: Neuer Vorsitz des Präsidiums – Rücklick auf die 14. Mitgliederversammlung

Jan Engelmann
>
> Interessant ist es auch, ob es Mitarbeiter der Geschäftsstelle bei der MV
gegeben hat, welche ohne organisatorischen Aufgaben, nur, um selbst an der
MV als Mitglied von WMDE dabei sein zu können. Somit auf eigene Kosten.
>
Genau dies trifft auf mich wie auch auf andere zu. Die genaue
Aufschlüsselung der Mitarbeitenden mit und ohne organisatorische Rolle
findet sich m.W. bereis weiter oben im Thread.

J

>
> Am 28.05.2014 22:12, schrieb Jan Engelmann:
>>
>> Darf ich nochmals an meine zuvor geäußerte Bitte erinnern, dieses
>>
>> Gruppengespräch bitte off-list weiterzuführen? Zumal ich so langsam das
>> Gefühl bekomme, dass ihr - bewusst oder unbewusst - an einer
Demotivierung
>> derer arbeitet, über deren aktuelle Lage und Loyalität zum Verein, für
den

>> sie tagtäglich arbeiten, hier anscheinend ungeschützt spekuliert werden
>> darf. Got me?
>>
>> Danke.
>>
>> Jan
>>
>>
>> Am 28. Mai 2014 21:34 schrieb Henriette Fiebig <[hidden email]
>:
>>
>>> On 28.05.2014, at 20:42, DaB. <[hidden email]> wrote:
>>>
>>>>
>>>>> @DaB.: Was hab' ich Dir eigentlich getan?
>>>>
>>>> Mir? Gar nichts (mal davon ausgesehen, dass du mich „Lügner“ nennst und
>>>> auch sonst sehr ad-hominem diskutierst). Aber was haben DIR die
>>>> Mitarbeiter der Geschäftsstelle getan, dass du sie verdächtigst?
>>>
>>> Sag' mal DaB., ganz ehrlich: Hast Du irgendwie tiefergehende Probleme
mit

>>> dem Leseverständnis? Macht Dir sowas wie „Lese den Text und erfasse die
>>> wesentlichen Aussagen" Schwierigkeiten?
>>>
>>> Wenn ja, hier die Kurzversion: Martin hat NIEMALS auch nur EINEN
>>> Mitarbeiter verdächtigt.
>>>
>>> Verstehst Du?
>>>
>>> Niemals.
>>>
>>> Nicht einen Mitarbeiter.
>>>
>>> Und wenn das immer noch nicht reicht: Was soll denn Martin noch machen?
>>> Barfuß nach Rom pilgern und 5 Ave-Maria aufsagen? Eine eidesstattliche
>>> Erklärung mit seinem Blut unterschreiben? Seine Großmutter als Geisel an
>>> die GS ausliefern?
>>>
>>> Unfassbar wie du dich hier aufführst.
>>>
>>> Henriette
>>> _______________________________________________
>>> VereinDE-l mailing list
>>> [hidden email]
>>> https://lists.wikimedia.org/mailman/listinfo/vereinde-l
>>>
>>
>>
>
>
> _______________________________________________
> VereinDE-l mailing list
> [hidden email]
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Re: Neuer Vorsitz des Präsidiums – Rücklick auf die 14. Mitgliederversammlung

Henriette Fiebig

On 29.05.2014, at 10:17, Jan Engelmann <[hidden email]> wrote:

Moin,

>>
>> Interessant ist es auch, ob es Mitarbeiter der Geschäftsstelle bei der MV
> gegeben hat, welche ohne organisatorischen Aufgaben, nur, um selbst an der
> MV als Mitglied von WMDE dabei sein zu können. Somit auf eigene Kosten.
>>
> Genau dies trifft auf mich wie auch auf andere zu. Die genaue
> Aufschlüsselung der Mitarbeitenden mit und ohne organisatorische Rolle
> findet sich m.W. bereis weiter oben im Thread.

findet sie sich. @Hubertl: Ist in einem Post von Michael Jahn vom 26. Mai. Und das Thema ist auch durch: Es wird Teil des Governance Review sein und alles Wichtige und Unwichtige rundherum haben wir ad nauseam besprochen.

Ich möchte aber nochmal diesen Satz von Jan aufnehmen:

„ Zumal ich so langsam das Gefühl bekomme, dass ihr - bewusst oder unbewusst - an einer Demotivierung derer arbeitet, über deren aktuelle Lage und Loyalität zum Verein, für den
sie tagtäglich arbeiten, hier anscheinend ungeschützt spekuliert werden darf.”

Ich hatte einen vollkommen anderen Eindruck. Nämlich den, daß ein Vertreter eines Vereinsgremiums (genauer: ein Kassenprüfer) praktisch komplett unwidersprochen 2 Tage lang über eine – noch dazu nachweisbar unwahre – Motivation eines Vereinsmitglieds spekulieren darf. Offenbar hat es weder ca. 99% der Leser dieser Liste noch das Präsidium gestört, daß das Vereinsmitglied (ein Wähler übrigens; jemand, der sich aktiv in die Diskussionen einbringt und vermutlich kein ganz geringes Interesse an der Entwicklung des Vereins hat) hier wieder und wieder mit einem perfiden Vorwurf traktiert wurde.

Ich überlege seit gestern Abend was das für meine „Loyalität zum Verein" und meine Motivation mich in Vereins-Diskurse einzubringen, bedeutet. Momentan ziehe ich den Schluß, daß die Beteuerungen eine aktive Beteiligung der Mitglieder an Gesprächen über die Fortentwicklung des Vereins seien erwünscht, offenbar die Pixel nicht wert sind aus denen sie zusammengesetzt wurden.

Aus dieser Diskussion gewinnt man nämlich den deutlichen Eindruck, daß man sich auf der Liste nicht nur ratzfatz eine Betrollung epischen Ausmaßes durch einen Vereins-„Offiziellen" eintreten kann, sondern auch, daß man einem solchen Verhalten schutzlos ausgeliefert ist: Weil niemand – nicht mal ein Präsidiums-Mitglied – sich bemüßigt fühlt für eine zivilisierte Diskussionskultur zu sorgen und derartige Kommunikations-GAUs an der Stelle einzudämmen versucht von der sie ausgehen. (Äh, nein: Von Martin ging das nicht aus!)

Liebes Präsidium: Wenn ihr keinen Bock habt öffentliche Diskurse zu begleiten, zu moderieren und zu lenken, dann vergesst diese Liste als Beteiligungs-Instrument und benutzt sie – wie bisher auch schon - nur dazu, um Einladungen für Mitgliederversammlungen anzukündigen und Links zu Protokollen zu verteilen.

Gruß

Henriette

>
> J
>
>>
>> Am 28.05.2014 22:12, schrieb Jan Engelmann:
>>>
>>> Darf ich nochmals an meine zuvor geäußerte Bitte erinnern, dieses
>>>
>>> Gruppengespräch bitte off-list weiterzuführen? Zumal ich so langsam das
>>> Gefühl bekomme, dass ihr - bewusst oder unbewusst - an einer
> Demotivierung
>>> derer arbeitet, über deren aktuelle Lage und Loyalität zum Verein, für
> den
>>> sie tagtäglich arbeiten, hier anscheinend ungeschützt spekuliert werden
>>> darf. Got me?
>>>
>>> Danke.
>>>
>>> Jan
>>>
>>>
>>> Am 28. Mai 2014 21:34 schrieb Henriette Fiebig <[hidden email]
>> :
>>>
>>>> On 28.05.2014, at 20:42, DaB. <[hidden email]> wrote:
>>>>
>>>>>
>>>>>> @DaB.: Was hab' ich Dir eigentlich getan?
>>>>>
>>>>> Mir? Gar nichts (mal davon ausgesehen, dass du mich „Lügner“ nennst und
>>>>> auch sonst sehr ad-hominem diskutierst). Aber was haben DIR die
>>>>> Mitarbeiter der Geschäftsstelle getan, dass du sie verdächtigst?
>>>>
>>>> Sag' mal DaB., ganz ehrlich: Hast Du irgendwie tiefergehende Probleme
> mit
>>>> dem Leseverständnis? Macht Dir sowas wie „Lese den Text und erfasse die
>>>> wesentlichen Aussagen" Schwierigkeiten?
>>>>
>>>> Wenn ja, hier die Kurzversion: Martin hat NIEMALS auch nur EINEN
>>>> Mitarbeiter verdächtigt.
>>>>
>>>> Verstehst Du?
>>>>
>>>> Niemals.
>>>>
>>>> Nicht einen Mitarbeiter.
>>>>
>>>> Und wenn das immer noch nicht reicht: Was soll denn Martin noch machen?
>>>> Barfuß nach Rom pilgern und 5 Ave-Maria aufsagen? Eine eidesstattliche
>>>> Erklärung mit seinem Blut unterschreiben? Seine Großmutter als Geisel an
>>>> die GS ausliefern?
>>>>
>>>> Unfassbar wie du dich hier aufführst.
>>>>
>>>> Henriette
>>>> _______________________________________________
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>>>> https://lists.wikimedia.org/mailman/listinfo/vereinde-l
>>>>
>>>
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Re: Neuer Vorsitz des Präsidiums – Rücklick auf die 14. Mitgliederversammlung

Jens Best
Liebe Henriette,

es haben sich hier, wenn ich das recht überschaue, zwei
Präsidiumsmitglieder (u.a. ich) ausführlich zur Sache geäußert. Ansonsten
habe ich mich mit dem ein oder anderen vernünftigen Schreibern hier auf der
Liste auch per privater Mail zur Sache ausgetauscht und darauf hingewiesen,
wie man imho mit Trollen umgeht.
Ich bin aber keine Kindergarten-Aufsicht. Wenn ich mich online um jeden
Schmacko kümmern würde, der irgendjemand irgendetwas völlig absurd
unterstellt, dann könnte ich nichts mehr anderes machen.

Ich würde mich freuen, wenn diese Mailinglisten von einem
Community-Management mitbetreut werden würden. Wenn das mein Job wäre,
wären hier schon längst ein paar spezielle Leute verwarnt/geblockt. Die
fehlende Sachlichkeit bzw. die völlige Verranntheit einiger habe ich mir
gemerkt und ziehe da persönlich meine Konsequenzen. Jeder macht mal Fehler,
jeder verrennt sich mal in einer Sache, aber man sollte soetwas nicht zu
seinem Hobby machen.

Zur eigentlichen Sache habe ich mich bereits geäußert…

…einmal vor drei Tagen:

----schnipp----
Danke, dass sich mit Michael Jahn ein Mitarbeiter geäußert hat. Ich war von
einigen Tönen dieser Diskussion hier auch ein wenig irritiert.

Ich habe als Präsidiumsmitglied vollstes Vertrauen darin, dass auch
Vereinsmitglieder, die als Mitarbeiter des Vereines arbeiten, in ihrem
Abstimmungsverhalten das Wohl des Vereines, so wie sie es individuell
sehen, im Auge haben. Und wenn diese anders sind als meine dann gilt da der
gleiche Respekt wie bei allen anderen Mitgliedern. - Wobei zugegebenermaßen
einige Formen der Meinungsäußerungen von Vereinsmitgliedern am Samstag mich
in ihrer manipulativen Wortgewalt ein wenig irritiert haben, aber für
einige gehört das wohl zur Folklore einer MV. Von den GS-Mitarbeitern unter
den Mitgliedern habe ich bei aller Leidenschaft nichts dergleichen
verspürt. Deren Emotionalität war immer mit einer Sachlichkeit unterlegt,
der ich aufmerksam zugehört habe.

Als Präsidiumsmitglied ist es für mich auch wichtig wahrzunehmen, wenn aus
dem Kreis dieser Gruppe von Vereinsmitgliedern Besorgnis geäußert wird,
denn all die "Mitarbeiter-Vereinsmitglieder" haben naturgemäß einen nahen
Einblick in die Bereiche, in denen sie aktiv sind als Arbeitnehmer und auch
eine gewisse Nahbetrachtung des Vereines aus Sicht der Geschäftsstelle.
Niemand ist frei von Betriebsblindheit, aber eine Unterstellung
irgendwelcher Verschwörungen ist mir allerdings immer ein wenig anstrengend
- nur weil eine Gruppe von Menschen in einer gewissen Phase gemeinsam
beunruhigt ist, sollte man daraus nicht auf irgendwelche Dummheiten
schliessen, sondern diese Beunruhigung individuell und in ihrer Gesamtheit
ernstnehmen.

---

Das Präsidium hat eine Entscheidung getroffen, die bei einigen in und um
die aktiven Bereiche des Vereines nicht beliebt war. Einen
Beliebtheitswettbewerb kann man als Präsidium eines großen Vereines sowieso
nicht gewinnen, wenn man seine Arbeit auch in kritischen Bereichen
ernstnimmt.

Ich persönlich kann dann damit leben, dass es auf einer MV zu einer stark
stimmungsbezogenen Nicht-Entlastung kam, auch wenn man feststellen muss,
dass es auf dieser MV durch diesen wichtigen TOP zu einem umfassenden
Bericht über Sonstiges aus der Präsidiumsarbeit nicht kommen konnte, bzw.
das Interesse gering war, hierüber zu sprechen (z.B. über das durchaus auch
wichtige FFW-Verfahren, das kurz vorgestellt wurde und auch in seinen
letzten Schritten vor der Umsetzung ist. Ich hätte mich gefreut darüber
noch mehr sagen zu können, als es bereits durch das Präsidiumsmitglied
Jürgen Friedrich in der Vorstellung geschehen ist.)
Wir hatten dann zwar am Offenen Sonntag (OS) eine Session zum Thema FFW,
aber der OS gehört natürlich offiziell nicht zur MV. Für einen Verein mit
so vielfältigen Betätigungsfeldern ist es in Zukunft vielleicht sowieso
besser, hier ein ausführlicheres Berichtswesen auch auf bzw. rund um die MV
zu etablieren. Die kurze Zeit, die während einer MV zur Verfügung steht ist
eh schon knapp bemessen und wenn ein intensives Thema die MV beherrscht,
kommt so einiges zu kurz, was auch seinen Platz haben sollte. Ich halte das
nun bereits einige Male praktizierte Barcamp/Offener Sonntag für eine gute
Möglichkeit interessierten Mitgliedern innerhalb eines Wochenendes einen
Einblick in und eine Beteiligungsmöglichkeit an der Arbeit des Vereines zu
verschaffen. Ich hoffe, dass der beschlossene Governance Review dies am
Rande irgendwie mitbehandeln kann.

---

Aktuell bedeutet das, dass das Präsidium genau zuhört, wenn gerade
Mitarbeiter ihre Anmerkungen für den bevorstehenden Wandel machen. Sie sind
ebenso oder sogar noch mehr für die Stabilität des Vereines
mitverantwortlich, wie es der scheidende Vorstand in der vereinbarten
Interimsphase ist. Der Governance Review, in dem alle wichtigen Stakeholder
eingebunden sind, wird sein übriges dazu leisten.
Auch vom Präsidium abweichende Sichtweisen hinsichtlich der Beurteilung der
Chancen einer zukünftigen Umsetzung der Strategie durch den scheidenden
Vorstand sind in ihren Details ein wichtiger Input für das Präsidium in
diesem Transition Process. Die Welt ist nicht schwarz/weiss und es gibt
sicher die ein oder andere Eigenschaft/Fähigkeit des scheidenden
Vorstandes, die auch ein neuer Vorstand mitbringen sollte/könnte/müsste.

Wenn sich in Zukunft die Herausforderung grundlegend unterschiedlicher
Interessen tatsächlich klar darstellen sollte, kann der Verein auch dies in
seiner kommenden Entwicklung berücksichtigen. Greenpeace hat vorgemacht,
wie man unterschiedliche Stakeholder ausgeglichen in die Kontrolle des
Vereines einbinden kann. Ich bin mir aber nicht sicher, ob eine Entwicklung
wie bei Greenpeace für unseren Verein mit einer starken Basisorientierung
der richtige ist. Der Governance Review sollte hier auch genutzt werden,
über den Tellerrand zu schauen und gemäß unser speziellen Bedürfnisse das
Modell von Strategie, Umsetzung und Aufsicht weiterzuentwickeln.
Wir wollen schliesslich nicht morgen von einer Gruppe von
OpenGLAM-Aktivisten gehijackt werden, die, angeführt von drei verschworenen
Museumsdirektoren, unsere MV dominieren und die Wikimedianer zur
Sklavenarbeit in ihren Museen verpflichten, damit die dringend notwendige
Digitalisierung des Kulturellen Erbes vorankommt. Freiwillig finde ich das
aber total wichtig - auch für diesen Verein.
https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:GLAM ;)
----schnapp----


…und einmal vor zwei Tagen:

----schnipp----
bzgl. "Background-Check": Bei Greenpeace gab es mal einen kleinen
Skandal/Aufstand, weil ein Bewerber für die Vertretung der Freiwilligen in
der Mitgliederversammlung mit einer Hauptamtlichen zusammen war und dies
nicht angegeben hatte. Es stand also die Frage im Raum, wie ernsthaft er
die Freiwilligen vertreten kann, wenn er gleichzeitig in einer Beziehung
mit einer Hauptamtlichen ist; Hauptamtliche haben dort ebenfalls eine
gleiche Anzahl von Vertretern in der Mitgliederversammlung.

Will sagen, es gibt diese Fragen auch in anderen Organisationen und sie
können sehr unterschiedlich umgesetzt werden. Einer der Faktoren, die diese
Entscheidung beeinflussen, ist die Frage wie viel Bottom-Up oder Top-Down
ein Verein in seinen Entscheidungsprozessen haben will. Für die
Wikimedia-Bewegung scheint der Grundansatz hier klar - Bottom-Up, aber der
Teufel steckt eben in den Details.

Deswegen sollten verschiedene Umsetzungsoptionen in aller Sachlichkeit z.B.
als eines der Ergebnisse eines Governance-Review nebeneinander gestellt
werden. Dann können sie systemisch betrachtet werden und eine
Meinungsbildung mit anschliessender Entscheidung steht auf besseren Füssen
als es eine Diskussion auf einer Mailingliste bieten kann.

PS: Ich arbeite an einer GLAM-Gruppe, die bei der nächsten MV massiv
auftreten will, um die Kooperation mit GLAMs stärker in den Zielen zu
verankern. Ich habe jetzt schon 30 Leute und egal in welcher Stadt die MV
stattfindet, werde ich lokale Museumsmitarbeiter auch als neue Mitglieder
einbringen - okay, dieser Absatz war nicht ernstgemeint,…

…aber ich finde, wir brauchen deutlich mehr Vereinsöffentlichkeit als diese
Liste und zwei MVs im Jahr, um über inhaltliche Richtungsentscheidungen gut
und ausgeglichen diskutieren zu können. Ein zur aktiveren Mitarbeit
einladendes Mitgliederforum und vielleicht sogar ein offenes regelmässiges
Print-Medium wären dafür eine feine Sache. Außerdem sollte das Präsidium
präsenter sein für die Mitglieder. Meine Erfahrung im letzten Präsidium,
als ich in verschiedenen Städten mal Mitglieder traf, die man sonst selten
z.B. hier auf dieser Liste liest oder gar auf MVen trifft, ist definitiv
ausbaufähig. Aber das wäre jetzt schon wieder ein ganz anderes Thema.

----schnapp----

Beste Grüsse

Jens

PS: Von mir kommt jetzt zu diesem Thema hier nichts mehr.


Am 29. Mai 2014 11:03 schrieb Henriette Fiebig <[hidden email]>:

>
> On 29.05.2014, at 10:17, Jan Engelmann <[hidden email]> wrote:
>
> Moin,
>
> >>
> >> Interessant ist es auch, ob es Mitarbeiter der Geschäftsstelle bei der
> MV
> > gegeben hat, welche ohne organisatorischen Aufgaben, nur, um selbst an
> der
> > MV als Mitglied von WMDE dabei sein zu können. Somit auf eigene Kosten.
> >>
> > Genau dies trifft auf mich wie auch auf andere zu. Die genaue
> > Aufschlüsselung der Mitarbeitenden mit und ohne organisatorische Rolle
> > findet sich m.W. bereis weiter oben im Thread.
>
> findet sie sich. @Hubertl: Ist in einem Post von Michael Jahn vom 26. Mai.
> Und das Thema ist auch durch: Es wird Teil des Governance Review sein und
> alles Wichtige und Unwichtige rundherum haben wir ad nauseam besprochen.
>
> Ich möchte aber nochmal diesen Satz von Jan aufnehmen:
>
> „ Zumal ich so langsam das Gefühl bekomme, dass ihr - bewusst oder
> unbewusst - an einer Demotivierung derer arbeitet, über deren aktuelle Lage
> und Loyalität zum Verein, für den
> sie tagtäglich arbeiten, hier anscheinend ungeschützt spekuliert werden
> darf.”
>
> Ich hatte einen vollkommen anderen Eindruck. Nämlich den, daß ein
> Vertreter eines Vereinsgremiums (genauer: ein Kassenprüfer) praktisch
> komplett unwidersprochen 2 Tage lang über eine – noch dazu nachweisbar
> unwahre – Motivation eines Vereinsmitglieds spekulieren darf. Offenbar hat
> es weder ca. 99% der Leser dieser Liste noch das Präsidium gestört, daß das
> Vereinsmitglied (ein Wähler übrigens; jemand, der sich aktiv in die
> Diskussionen einbringt und vermutlich kein ganz geringes Interesse an der
> Entwicklung des Vereins hat) hier wieder und wieder mit einem perfiden
> Vorwurf traktiert wurde.
>
> Ich überlege seit gestern Abend was das für meine „Loyalität zum Verein"
> und meine Motivation mich in Vereins-Diskurse einzubringen, bedeutet.
> Momentan ziehe ich den Schluß, daß die Beteuerungen eine aktive Beteiligung
> der Mitglieder an Gesprächen über die Fortentwicklung des Vereins seien
> erwünscht, offenbar die Pixel nicht wert sind aus denen sie zusammengesetzt
> wurden.
>
> Aus dieser Diskussion gewinnt man nämlich den deutlichen Eindruck, daß man
> sich auf der Liste nicht nur ratzfatz eine Betrollung epischen Ausmaßes
> durch einen Vereins-„Offiziellen" eintreten kann, sondern auch, daß man
> einem solchen Verhalten schutzlos ausgeliefert ist: Weil niemand – nicht
> mal ein Präsidiums-Mitglied – sich bemüßigt fühlt für eine zivilisierte
> Diskussionskultur zu sorgen und derartige Kommunikations-GAUs an der Stelle
> einzudämmen versucht von der sie ausgehen. (Äh, nein: Von Martin ging das
> nicht aus!)
>
> Liebes Präsidium: Wenn ihr keinen Bock habt öffentliche Diskurse zu
> begleiten, zu moderieren und zu lenken, dann vergesst diese Liste als
> Beteiligungs-Instrument und benutzt sie – wie bisher auch schon - nur dazu,
> um Einladungen für Mitgliederversammlungen anzukündigen und Links zu
> Protokollen zu verteilen.
>
> Gruß
>
> Henriette
> >
> > J
> >
> >>
> >> Am 28.05.2014 22:12, schrieb Jan Engelmann:
> >>>
> >>> Darf ich nochmals an meine zuvor geäußerte Bitte erinnern, dieses
> >>>
> >>> Gruppengespräch bitte off-list weiterzuführen? Zumal ich so langsam das
> >>> Gefühl bekomme, dass ihr - bewusst oder unbewusst - an einer
> > Demotivierung
> >>> derer arbeitet, über deren aktuelle Lage und Loyalität zum Verein, für
> > den
> >>> sie tagtäglich arbeiten, hier anscheinend ungeschützt spekuliert werden
> >>> darf. Got me?
> >>>
> >>> Danke.
> >>>
> >>> Jan
> >>>
> >>>
> >>> Am 28. Mai 2014 21:34 schrieb Henriette Fiebig <
> [hidden email]
> >> :
> >>>
> >>>> On 28.05.2014, at 20:42, DaB. <[hidden email]> wrote:
> >>>>
> >>>>>
> >>>>>> @DaB.: Was hab' ich Dir eigentlich getan?
> >>>>>
> >>>>> Mir? Gar nichts (mal davon ausgesehen, dass du mich „Lügner“ nennst
> und
> >>>>> auch sonst sehr ad-hominem diskutierst). Aber was haben DIR die
> >>>>> Mitarbeiter der Geschäftsstelle getan, dass du sie verdächtigst?
> >>>>
> >>>> Sag' mal DaB., ganz ehrlich: Hast Du irgendwie tiefergehende Probleme
> > mit
> >>>> dem Leseverständnis? Macht Dir sowas wie „Lese den Text und erfasse
> die
> >>>> wesentlichen Aussagen" Schwierigkeiten?
> >>>>
> >>>> Wenn ja, hier die Kurzversion: Martin hat NIEMALS auch nur EINEN
> >>>> Mitarbeiter verdächtigt.
> >>>>
> >>>> Verstehst Du?
> >>>>
> >>>> Niemals.
> >>>>
> >>>> Nicht einen Mitarbeiter.
> >>>>
> >>>> Und wenn das immer noch nicht reicht: Was soll denn Martin noch
> machen?
> >>>> Barfuß nach Rom pilgern und 5 Ave-Maria aufsagen? Eine eidesstattliche
> >>>> Erklärung mit seinem Blut unterschreiben? Seine Großmutter als Geisel
> an
> >>>> die GS ausliefern?
> >>>>
> >>>> Unfassbar wie du dich hier aufführst.
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Re: Neuer Vorsitz des Präsidiums – Rücklick auf die 14. Mitgliederversammlung

Bernd Gross
In reply to this post by Hubert-17
Geschätzter Hubert,

ich grüble nun darüber nach, wie ich zu der Ehre der Erwähnung einer
Kostenübernahme im Zusammenhang mit der Diskussion zum Abstimmverhalten
durch Dich komme.

Sollte mit einer Kostenübernahme vielleicht mein Abstimmverhalten
manipuliert werden, und wenn ja in welche Richtung ? Vor einem Jahr war ich
der einzige, der gegen eine Entlastung des Vorstandes stimmte. Wollte man
nun von mir eine erneute Contra-Stimme kaufen ? Oder sollte ich pro fürs
Präsidium stimmen ? Nun ja, heute ist Himmelfahrt und da kann man ggf. neue
Gerüchte in die Welt setzen.

Zwei korrigierende Bemerkungen möchte ich aber hinzufügen:

Erstens: Alle Funktionsträger (Präsidium, Kassenprüfer, Zählkommnision ...)
erhalten eine Kostenerstattung, soweit mir bekannt.

Zweitens: Spontan habe ich mich als Mitglied der Zählkommission zur
Verfügung gestellt, weil Bedarf war. Danach sagte mir ein Vertreter von
WMDE, dass nun meine im Zusammenhang mit der MV stehende Übernachtung vom
23./24.5. übernommen werden könne. Ich habe dies freundlich ausgeschlagen.

Beste Grüße und einen schönen Feiertag.
Bernd




Am 29. Mai 2014 10:00 schrieb Hubert Laska <[hidden email]>:

> Geschätzter Jan,
>
> Dein Einwand wäre vollkommen richtig, wenn es nicht die Doppelstruktur,
> bezahlter Mitarbeiter der Geschäftsstelle/stimmberechtigtes Mitglied bei
> der MV geben würde.
>
> Es ist aber so, dass es eben genau diese Doppelsituation gibt und man
> deswegen nicht mit Hinweis darauf, dass Mitarbeiter geschützt werden
> müssen, einfach den Thread schließen kann.
>
> Dasselbe gilt auch für Dich. Du kannst nicht in  Anspruch nehmen (soferne
> du stimmberechtigtes Mitglied von WMDE bist), dass über Dich und deine
> Rolle und ein ev. Abstimmungsverhalten nicht mehr gesprochen werden kann,
> nur weil du eben bezahlter Mitareiter bist.
>
> So einfach ist es halt nicht.
>
> Es ist uns völlig klar, dass es diesen Thread nicht geben würde (bezogen
> auf dieses Thema) wären Angestellte von WMDE während der Zeit ihrer
> Beschäftigung ohne Stimmrecht. Wären MV stärker von "normalen"
> Vereinsmitgliedern besucht, wäre das auch kein Thema. Thema ist es dadurch
> geworden, dass im Gegensatz zu normalen Mitgliedern deren Anreise und
> Aufenthalt bezahlt wurde, nicht jedoch Mitgliedern (Ausnahme Bernd Groß,
> ihm wurde wegen einer über die MV hinausreichende Tätigkeit
> Kostenerstattung zugesagt), und sie zusätzlich auch noch Stimmrecht haben.
>
> Interessant ist es auch, ob es Mitarbeiter der Geschäftsstelle bei der MV
> gegeben hat, welche ohne organisatorischen Aufgaben, nur, um selbst an der
> MV als Mitglied von WMDE dabei sein zu können. Somit auf eigene Kosten.
>
> Wie du aber sagtest, das wird ja eh Gegenstand des Governance Review sein.
> Hier wird es sicher sinnvoll sein, dass man dieses Thema nicht nur
> abstrakt, sondern auch mit Blick auf reale Verhältnisse prüft.
>
> h
>
> Am 28.05.2014 22:12, schrieb Jan Engelmann:
>
>> Darf ich nochmals an meine zuvor geäußerte Bitte erinnern, dieses
>> Gruppengespräch bitte off-list weiterzuführen? Zumal ich so langsam das
>> Gefühl bekomme, dass ihr - bewusst oder unbewusst - an einer Demotivierung
>> derer arbeitet, über deren aktuelle Lage und Loyalität zum Verein, für den
>> sie tagtäglich arbeiten, hier anscheinend ungeschützt spekuliert werden
>> darf. Got me?
>>
>> Danke.
>>
>> Jan
>>
>>
>> Am 28. Mai 2014 21:34 schrieb Henriette Fiebig <[hidden email]
>> >:
>>
>>  On 28.05.2014, at 20:42, DaB. <[hidden email]> wrote:
>>>
>>>
>>>>  @DaB.: Was hab' ich Dir eigentlich getan?
>>>>>
>>>> Mir? Gar nichts (mal davon ausgesehen, dass du mich „Lügner“ nennst und
>>>> auch sonst sehr ad-hominem diskutierst). Aber was haben DIR die
>>>> Mitarbeiter der Geschäftsstelle getan, dass du sie verdächtigst?
>>>>
>>> Sag' mal DaB., ganz ehrlich: Hast Du irgendwie tiefergehende Probleme mit
>>> dem Leseverständnis? Macht Dir sowas wie „Lese den Text und erfasse die
>>> wesentlichen Aussagen" Schwierigkeiten?
>>>
>>> Wenn ja, hier die Kurzversion: Martin hat NIEMALS auch nur EINEN
>>> Mitarbeiter verdächtigt.
>>>
>>> Verstehst Du?
>>>
>>> Niemals.
>>>
>>> Nicht einen Mitarbeiter.
>>>
>>> Und wenn das immer noch nicht reicht: Was soll denn Martin noch machen?
>>> Barfuß nach Rom pilgern und 5 Ave-Maria aufsagen? Eine eidesstattliche
>>> Erklärung mit seinem Blut unterschreiben? Seine Großmutter als Geisel an
>>> die GS ausliefern?
>>>
>>> Unfassbar wie du dich hier aufführst.
>>>
>>> Henriette
>>> _______________________________________________
>>> VereinDE-l mailing list
>>> [hidden email]
>>> https://lists.wikimedia.org/mailman/listinfo/vereinde-l
>>>
>>>
>>
>>
>
> _______________________________________________
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Diskussionskultur (was: Re: Neuer Vorsitz des Präsidiums – Rücklick auf die 14. Mitgliederversammlung)

Steffen Prößdorf-2
In reply to this post by Henriette Fiebig
Am 29.05.2014 11:03, schrieb Henriette Fiebig:

> Ich möchte aber nochmal diesen Satz von Jan aufnehmen:
>
> „ Zumal ich so langsam das Gefühl bekomme, dass ihr - bewusst oder unbewusst - an einer Demotivierung derer arbeitet, über deren aktuelle Lage und Loyalität zum Verein, für den
> sie tagtäglich arbeiten, hier anscheinend ungeschützt spekuliert werden darf.”
>
> Ich hatte einen vollkommen anderen Eindruck. Nämlich den, daß ein Vertreter eines Vereinsgremiums (genauer: ein Kassenprüfer) praktisch komplett unwidersprochen 2 Tage lang über eine – noch dazu nachweisbar unwahre – Motivation eines Vereinsmitglieds spekulieren darf. Offenbar hat es weder ca. 99% der Leser dieser Liste noch das Präsidium gestört, daß das Vereinsmitglied (ein Wähler übrigens; jemand, der sich aktiv in die Diskussionen einbringt und vermutlich kein ganz geringes Interesse an der Entwicklung des Vereins hat) hier wieder und wieder mit einem perfiden Vorwurf traktiert wurde.
>
> Ich überlege seit gestern Abend was das für meine „Loyalität zum Verein" und meine Motivation mich in Vereins-Diskurse einzubringen, bedeutet. Momentan ziehe ich den Schluß, daß die Beteuerungen eine aktive Beteiligung der Mitglieder an Gesprächen über die Fortentwicklung des Vereins seien erwünscht, offenbar die Pixel nicht wert sind aus denen sie zusammengesetzt wurden.
>
> Aus dieser Diskussion gewinnt man nämlich den deutlichen Eindruck, daß man sich auf der Liste nicht nur ratzfatz eine Betrollung epischen Ausmaßes durch einen Vereins-„Offiziellen" eintreten kann, sondern auch, daß man einem solchen Verhalten schutzlos ausgeliefert ist: Weil niemand – nicht mal ein Präsidiums-Mitglied – sich bemüßigt fühlt für eine zivilisierte Diskussionskultur zu sorgen und derartige Kommunikations-GAUs an der Stelle einzudämmen versucht von der sie ausgehen. (Äh, nein: Von Martin ging das nicht aus!)
>
> Liebes Präsidium: Wenn ihr keinen Bock habt öffentliche Diskurse zu begleiten, zu moderieren und zu lenken, dann vergesst diese Liste als Beteiligungs-Instrument und benutzt sie – wie bisher auch schon - nur dazu, um Einladungen für Mitgliederversammlungen anzukündigen und Links zu Protokollen zu verteilen.
>
> Gruß
>
> Henriette
Hallo Henriette,

ich bin für jeden Vorschlag offen, wie das funktionieren könnte. DaB.
den Mund (oder hier besser die Finger) zu verbieten dürfte kaum
funktionieren. Die Liste auf "moderiert" zu stellen ist vermutlich auch
nicht gewünscht, und das durch das Präsidium durchzuführen wäre vor
allem in der aktuellen Situation wohl alles andere als angebracht.

Natürlich ist diese Diskussion längst entgleist und sehr unschön. Jan
hat alles dazu geschrieben. Nur habe ich (und vermutlich auch meine
Präsidiumskollegen) keine Idee, wie man das wirkungsvoll beenden könnte.
Der exakt gleiche Effekt besteht übrigens auch seit 2-3 Tagen auf
wikimedia-l, auch dort ist man gerade etwas ratlos.

Bisher ging ich davon aus das Beste was wir tun können ist diese
Diskussion nicht noch weiter zu befeuern (vulgo: Finger stillhalten).
Für bessere Vorschläge bin ich wie geschrieben offen.

LG,
Steffen

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Re: Neuer Vorsitz des Präsidiums – Rücklick auf die 14. Mitgliederversammlung

DaB.
In reply to this post by Henriette Fiebig
Hallo Henriette,
Am 29.05.2014 11:03, schrieb Henriette Fiebig:
> Nämlich den, daß ein Vertreter eines Vereinsgremiums (genauer: ein
> Kassenprüfer)

wenn du glaubst, dass ich für den Job unwürdig bin, kannst du gerne im
Herbst gegen mich antreten.

Ansonsten bitte ich darum mein Amt aus der Diskussion herauszulassen:
Ich schreibe hier als normales Mitglied.

Mit freundlichen Grüßen
DaB.

P.S: Ich finde es seltsam, das ihr die Diskussion weiterführt, nachdem
ich bereits gestern Nacht Allen die Möglichkeit gegeben habe, den Thread
einschlafen zu lassen.

--
Benutzerseite: [[:w:de:User:DaB.]] — PGP: 0x2d3ee2d42b255885
Schlüsseltausch auf 0x7CD1E35FD2A3A158 im Gange. Details auf
http://dabpunkt.eu/gnupg/keyswitch-0x2D3EE2D42B255885.txt.asc


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Re: Diskussionskultur (was: Re: Neuer Vorsitz des Präsidiums – Rücklick auf die 14. Mitgliederversammlung)

rupert THURNER-2
In reply to this post by Steffen Prößdorf-2
henriette,

wenn du davon ausgehst dass ich nicht intelligent genug bin um zu
verstehen was DaB und du bzw andere sagen und das auch entsprechend
einzuordnen, finde ich das nicht nett von dir. die mails waren ja an
deutlichkeit nicht zu überbieten. ich möchte aber nicht vor DaB
geschützt werden - ein delete kostet mich 0.1 sec. meine zeit habe ich
nicht gestohlen, also werd ich sicher nicht mehr machen als "delete".

eine bewegung die auf freiwilligen basiert lebt eben genau von leuten
wie DaB. er hat seine schwächen, aber er macht auch etwas wenn man
fragt, oder bietet sich sogar an. während ich sehr dafür bin dass er
sagen kann was er will, wird DaB mich nie dazu zwingen können ihm
immer zuzuhören oder ihm sogar zu glauben. im deutschen gibts sogar
ein sprichwort dazu "wer einmal lügt dem glaubt man nicht, wenn er
auch die wahrheit spricht." im wiktionary hat jemand dazugeschrieben
"das gilt auch und vor allem für politiker", hahaha ... diese
wikimedia projekte sind immer wieder für überraschungen gut.

mein persönlicher umgang damit ist:
alle jahre oder 2 jahre schreibe ich einer person in einem derartigen
thread ein mail und bitte sie die zeit ins editieren von wikipedia zu
investieren, sich selbst eine beschränkung der anzahl von mails
aufzuerlegen, und die mails besser zu recherchieren. bis jetzt hat das
immer ziemlich gut gewirkt.

rupert


2014-05-29 12:37 GMT+02:00 Stepro <[hidden email]>:

> Am 29.05.2014 11:03, schrieb Henriette Fiebig:
>> Ich möchte aber nochmal diesen Satz von Jan aufnehmen:
>>
>> „ Zumal ich so langsam das Gefühl bekomme, dass ihr - bewusst oder unbewusst - an einer Demotivierung derer arbeitet, über deren aktuelle Lage und Loyalität zum Verein, für den
>> sie tagtäglich arbeiten, hier anscheinend ungeschützt spekuliert werden darf.”
>>
>> Ich hatte einen vollkommen anderen Eindruck. Nämlich den, daß ein Vertreter eines Vereinsgremiums (genauer: ein Kassenprüfer) praktisch komplett unwidersprochen 2 Tage lang über eine – noch dazu nachweisbar unwahre – Motivation eines Vereinsmitglieds spekulieren darf. Offenbar hat es weder ca. 99% der Leser dieser Liste noch das Präsidium gestört, daß das Vereinsmitglied (ein Wähler übrigens; jemand, der sich aktiv in die Diskussionen einbringt und vermutlich kein ganz geringes Interesse an der Entwicklung des Vereins hat) hier wieder und wieder mit einem perfiden Vorwurf traktiert wurde.
>>
>> Ich überlege seit gestern Abend was das für meine „Loyalität zum Verein" und meine Motivation mich in Vereins-Diskurse einzubringen, bedeutet. Momentan ziehe ich den Schluß, daß die Beteuerungen eine aktive Beteiligung der Mitglieder an Gesprächen über die Fortentwicklung des Vereins seien erwünscht, offenbar die Pixel nicht wert sind aus denen sie zusammengesetzt wurden.
>>
>> Aus dieser Diskussion gewinnt man nämlich den deutlichen Eindruck, daß man sich auf der Liste nicht nur ratzfatz eine Betrollung epischen Ausmaßes durch einen Vereins-„Offiziellen" eintreten kann, sondern auch, daß man einem solchen Verhalten schutzlos ausgeliefert ist: Weil niemand – nicht mal ein Präsidiums-Mitglied – sich bemüßigt fühlt für eine zivilisierte Diskussionskultur zu sorgen und derartige Kommunikations-GAUs an der Stelle einzudämmen versucht von der sie ausgehen. (Äh, nein: Von Martin ging das nicht aus!)
>>
>> Liebes Präsidium: Wenn ihr keinen Bock habt öffentliche Diskurse zu begleiten, zu moderieren und zu lenken, dann vergesst diese Liste als Beteiligungs-Instrument und benutzt sie – wie bisher auch schon - nur dazu, um Einladungen für Mitgliederversammlungen anzukündigen und Links zu Protokollen zu verteilen.
>>
>> Gruß
>>
>> Henriette
> Hallo Henriette,
>
> ich bin für jeden Vorschlag offen, wie das funktionieren könnte. DaB.
> den Mund (oder hier besser die Finger) zu verbieten dürfte kaum
> funktionieren. Die Liste auf "moderiert" zu stellen ist vermutlich auch
> nicht gewünscht, und das durch das Präsidium durchzuführen wäre vor
> allem in der aktuellen Situation wohl alles andere als angebracht.
>
> Natürlich ist diese Diskussion längst entgleist und sehr unschön. Jan
> hat alles dazu geschrieben. Nur habe ich (und vermutlich auch meine
> Präsidiumskollegen) keine Idee, wie man das wirkungsvoll beenden könnte.
> Der exakt gleiche Effekt besteht übrigens auch seit 2-3 Tagen auf
> wikimedia-l, auch dort ist man gerade etwas ratlos.
>
> Bisher ging ich davon aus das Beste was wir tun können ist diese
> Diskussion nicht noch weiter zu befeuern (vulgo: Finger stillhalten).
> Für bessere Vorschläge bin ich wie geschrieben offen.
>
> LG,
> Steffen
>
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Re: Neuer Vorsitz des Präsidiums – Rücklick auf die 14. Mitgliederversammlung

Henriette Fiebig
In reply to this post by DaB.

Liebe Liste,

weils hier geradezu überdeutlich auffällt und mir mittlerweile typisch zu sein scheint für die Liste:

On 29.05.2014, at 13:46, "DaB." <[hidden email]> wrote:

> Hallo Henriette,
> / … /
> wenn du glaubst, dass ich für den Job unwürdig bin, …

1. Satz: Eine Unterstellung.


On 29.05.2014, at 13:54, rupert THURNER <[hidden email]> wrote:

> henriette,
>
> wenn du davon ausgehst dass ich nicht intelligent genug bin um zu
> verstehen was DaB und du bzw andere sagen …

1. Satz: Eine Unterstellung.


Da kann ich mir jede weitere Antwort in diesem und allen in den nächsten Jahren folgenden Threads sparen. Also machts gut und danke für den Fisch.

Bestes!

Henriette





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Re: Neuer Vorsitz des Präsidiums – Rücklick auf die 14. Mitgliederversammlung

Hubert-17
In reply to this post by Bernd Gross
Keine Aufregung, Bernd,

es war ja nur eine Frage. Und kein Vorwurf. Dass zur notwendigen
Organisation der MV es auch Helfer geben muss, ist ja
selbstverständlich. Und dass man diese dafür auch entschädigt, na ja,
das ist auch ok. Als ich ehemals meinen CPB-Bericht referierte, habe ich
auch die Unkosten erstattet bekommen, nur die Fahrt von Leipzig nach
Berlin hab ich mir selbst bezahlt. Sind aber eher Peanuts, ich kann ja
wg. Unterstützung überhaupt nicht klagen.

Wenn es gut organisiert ist, der Kaffee warm, die Croissants noch resch,
du, Bernd, deiner Lieblingsbeschäftigung nachgehst, nämlich den Vorstand
nicht zu entlasten (hab ich mehrere Jahre in Wien auch gemacht, seit
letztem Jahr nicht mehr), und Henriette entspannt ist (grins, hau mich
nicht!) , können die anderen dann in Ruhe darüber nachdenken, wie sie
abstimmen. Quasi, sich ihre eigene Meinung bilden. Ist doch völlig
normal! Und auch - wie es sich gehört - aktiv an der Meinungsbildung
mitwirken.

Lebendiges Vereinsleben, fallera ;-)

h
Am 29.05.2014 11:50, schrieb Bernd Gross:

> Geschätzter Hubert,
>
> ich grüble nun darüber nach, wie ich zu der Ehre der Erwähnung einer
> Kostenübernahme im Zusammenhang mit der Diskussion zum Abstimmverhalten
> durch Dich komme.
>
> Sollte mit einer Kostenübernahme vielleicht mein Abstimmverhalten
> manipuliert werden, und wenn ja in welche Richtung ? Vor einem Jahr war ich
> der einzige, der gegen eine Entlastung des Vorstandes stimmte. Wollte man
> nun von mir eine erneute Contra-Stimme kaufen ? Oder sollte ich pro fürs
> Präsidium stimmen ? Nun ja, heute ist Himmelfahrt und da kann man ggf. neue
> Gerüchte in die Welt setzen.
>
> Zwei korrigierende Bemerkungen möchte ich aber hinzufügen:
>
> Erstens: Alle Funktionsträger (Präsidium, Kassenprüfer, Zählkommnision ...)
> erhalten eine Kostenerstattung, soweit mir bekannt.
>
> Zweitens: Spontan habe ich mich als Mitglied der Zählkommission zur
> Verfügung gestellt, weil Bedarf war. Danach sagte mir ein Vertreter von
> WMDE, dass nun meine im Zusammenhang mit der MV stehende Übernachtung vom
> 23./24.5. übernommen werden könne. Ich habe dies freundlich ausgeschlagen.
>
> Beste Grüße und einen schönen Feiertag.
> Bernd
>
>
>
>
> Am 29. Mai 2014 10:00 schrieb Hubert Laska <[hidden email]>:
>
>> Geschätzter Jan,
>>
>> Dein Einwand wäre vollkommen richtig, wenn es nicht die Doppelstruktur,
>> bezahlter Mitarbeiter der Geschäftsstelle/stimmberechtigtes Mitglied bei
>> der MV geben würde.
>>
>> Es ist aber so, dass es eben genau diese Doppelsituation gibt und man
>> deswegen nicht mit Hinweis darauf, dass Mitarbeiter geschützt werden
>> müssen, einfach den Thread schließen kann.
>>
>> Dasselbe gilt auch für Dich. Du kannst nicht in  Anspruch nehmen (soferne
>> du stimmberechtigtes Mitglied von WMDE bist), dass über Dich und deine
>> Rolle und ein ev. Abstimmungsverhalten nicht mehr gesprochen werden kann,
>> nur weil du eben bezahlter Mitareiter bist.
>>
>> So einfach ist es halt nicht.
>>
>> Es ist uns völlig klar, dass es diesen Thread nicht geben würde (bezogen
>> auf dieses Thema) wären Angestellte von WMDE während der Zeit ihrer
>> Beschäftigung ohne Stimmrecht. Wären MV stärker von "normalen"
>> Vereinsmitgliedern besucht, wäre das auch kein Thema. Thema ist es dadurch
>> geworden, dass im Gegensatz zu normalen Mitgliedern deren Anreise und
>> Aufenthalt bezahlt wurde, nicht jedoch Mitgliedern (Ausnahme Bernd Groß,
>> ihm wurde wegen einer über die MV hinausreichende Tätigkeit
>> Kostenerstattung zugesagt), und sie zusätzlich auch noch Stimmrecht haben.
>>
>> Interessant ist es auch, ob es Mitarbeiter der Geschäftsstelle bei der MV
>> gegeben hat, welche ohne organisatorischen Aufgaben, nur, um selbst an der
>> MV als Mitglied von WMDE dabei sein zu können. Somit auf eigene Kosten.
>>
>> Wie du aber sagtest, das wird ja eh Gegenstand des Governance Review sein.
>> Hier wird es sicher sinnvoll sein, dass man dieses Thema nicht nur
>> abstrakt, sondern auch mit Blick auf reale Verhältnisse prüft.
>>
>> h
>>
>> Am 28.05.2014 22:12, schrieb Jan Engelmann:
>>
>>> Darf ich nochmals an meine zuvor geäußerte Bitte erinnern, dieses
>>> Gruppengespräch bitte off-list weiterzuführen? Zumal ich so langsam das
>>> Gefühl bekomme, dass ihr - bewusst oder unbewusst - an einer Demotivierung
>>> derer arbeitet, über deren aktuelle Lage und Loyalität zum Verein, für den
>>> sie tagtäglich arbeiten, hier anscheinend ungeschützt spekuliert werden
>>> darf. Got me?
>>>
>>> Danke.
>>>
>>> Jan
>>>
>>>
>>> Am 28. Mai 2014 21:34 schrieb Henriette Fiebig <[hidden email]
>>>> :
>>>   On 28.05.2014, at 20:42, DaB. <[hidden email]> wrote:
>>>>
>>>>>   @DaB.: Was hab' ich Dir eigentlich getan?
>>>>> Mir? Gar nichts (mal davon ausgesehen, dass du mich „Lügner“ nennst und
>>>>> auch sonst sehr ad-hominem diskutierst). Aber was haben DIR die
>>>>> Mitarbeiter der Geschäftsstelle getan, dass du sie verdächtigst?
>>>>>
>>>> Sag' mal DaB., ganz ehrlich: Hast Du irgendwie tiefergehende Probleme mit
>>>> dem Leseverständnis? Macht Dir sowas wie „Lese den Text und erfasse die
>>>> wesentlichen Aussagen" Schwierigkeiten?
>>>>
>>>> Wenn ja, hier die Kurzversion: Martin hat NIEMALS auch nur EINEN
>>>> Mitarbeiter verdächtigt.
>>>>
>>>> Verstehst Du?
>>>>
>>>> Niemals.
>>>>
>>>> Nicht einen Mitarbeiter.
>>>>
>>>> Und wenn das immer noch nicht reicht: Was soll denn Martin noch machen?
>>>> Barfuß nach Rom pilgern und 5 Ave-Maria aufsagen? Eine eidesstattliche
>>>> Erklärung mit seinem Blut unterschreiben? Seine Großmutter als Geisel an
>>>> die GS ausliefern?
>>>>
>>>> Unfassbar wie du dich hier aufführst.
>>>>
>>>> Henriette
>>>> _______________________________________________
>>>> VereinDE-l mailing list
>>>> [hidden email]
>>>> https://lists.wikimedia.org/mailman/listinfo/vereinde-l
>>>>
>>>>
>>>
>> _______________________________________________
>> VereinDE-l mailing list
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>> https://lists.wikimedia.org/mailman/listinfo/vereinde-l
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> https://lists.wikimedia.org/mailman/listinfo/vereinde-l


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Re: Neuer Vorsitz des Präsidiums – Rücklick auf die 14. Mitgliederversammlung

Arne Klempert-4
In reply to this post by Martin Kraft
2014-05-28 16:18 GMT+02:00 Martin Kraft <[hidden email]>:

> Am 28.05.2014 14:37, schrieb Arne Klempert:
>
>> Auffallend, dass Äußerungen zum ursprünglichen Zweck des Verein in
>> letzter Zeit vor allem von Menschen kommen, die 2004 nicht dabei
>> waren.
>
> Was ich nicht als Nachteil, sondern eher als Vorteil sehe. Manchmal hilft es
> sogar einen unverstellten Blick und wenig persönliche Interessen zu haben.
> Und auch die Gefahr bei Neuerungen nach dem /Beamten-Dreisatz/ zu verfahren
> ist deutlich geringer ;)

Bitte lies doch nochmal, was ich schrieb. Ich habe nicht behauptet,
dass Gründungsmitglieder besser wissen, wo es lang geht. Ich habe
bemerkt, dass sich Menschen zum *ursprünglichen* Zweck des Vereins
äußern, die nicht dabei waren und insofern nur Mutmaßungen darüber
anstellen können. Wie das ein Vorteil dabei sein kann, sich zum
*ursprünglichen* Zweck des Vereins zu äußern, erschließt sich mir
nicht. Deine Meinung zu Gegenwart und Zukunft wollte ich Dir ja gar
nicht nehmen.

> /Zweck des Vereins ist es, die Erstellung, Sammlung und Verbreitung Freier
> Inhalte (engl. Open Content) in selbstloser Tätigkeit zu fördern, um die
> Chancengleichheit beim Zugang zu Wissen und die Bildung zu fördern./
>
> ...was für mich doch sehr nach dem klingt, was Tim Samstag als wichtigster
> Punkt der Strategie vorgestellt hat.

Das Präsidium hat doch nach einhelliger Auffassung und auch nach
eigener Aussage überhaupt keinen Strategiewechsel im Sinn. Sie
schreiben mit ihrem Papier das fort, was bisher schon gemacht wird.
Insofern ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass Du keinen
Widerspruch zur Satzung findest. Nochmal: Als Mitbegründer bin ich mit
der strategischen Ausrichtung von Wikimedia Deutschland bis heute
außerordentlich zufrieden. Das gilt auch nach der MV noch, denn es
gibt ja gar keinen Wechsel in der Strategie (das Präsidium möge mir
bitte widersprechen, wenn ich hier etwas falsch verstanden haben
sollte).

> / [...] Auf der einen Seite neuere Mitglieder, die eine
> inhaltliche und personelle Neuausrichtung für nötig erachten und auf der
> anderen Seite ein die Gründergeneration, die genau das als persönliche
> Kränkung erlebt./

Nochmal, wo ist die inhaltliche Neuausrichtung? Ich sehe nur eine
personelle. Dagegen ist grundsätzlich auch gar nichts einzuwenden. Und
ja, die können sogar von Vorteil sein - für beide Seiten (been there,
done that). Was ich kritisiere, ist die offensichtliche Planlosigkeit,
mit der dieser personelle Wechsel angegangen wurde. Der Begriff
"Neuausrichtung" impliziert ja eigentlich, dass man eine neue Richtung
einschlagen will. Mein Problem: diese Richtung ist bisher komplett
unklar:

Wo soll es denn personell hingehen? Was muss ein Nachfolger
mitbringen, damit man mit ihm zufriedener ist? Wie will man den
finden? Wie viel Zeit haben wir dafür? Warum wartet man nicht die
Ergebnisse des Governance Review ab, der wichtige Hinweise für eine
Neubesetzung liefern könnte?

Alles Fragen, die das Präsidium bisher nicht beantwortet hat. Entweder
sie haben einen großen Masterplan und behalten ihn für sich (das fände
ich bedenklich) oder sie haben keinen Masterplan (das fände ich
fatal). Bisher tendiere ich zu letzterer Annahme.

> Veränderung ist (insbesondere in unserem Medium) keine Gefahr, sondern eine
> Chance. Das Präsidium hat letzte Woche versucht eine solche Veränderung
> anzustoßen. Und auch wenn man das „wie“ durchaus kritisieren kann, ist jetzt
> ein (meiner Meinung nach überfälliger) Prozess im Gange, den wir gemeinsam
> konstruktiv gestalten sollten.

Dein Optimismus in Ehren, aber so ganz sehe ich diesen Prozess noch
nicht. Mit Interesse habe ich aus Tims Mail die Ankündigung eines
Prozesses herausgelesen, der eher nach Einbindung als nach Abschottung
klingt. Bin gespannt, ob der Rest des Präsidiums das genauso sieht und
vor allem danach handelt.

Viele Grüße
Arne

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Re: Neuer Vorsitz des Präsidiums – Rücklick auf die 14. Mitgliederversammlung

Martin Kraft
Hi Arne!

Am 30.05.2014 09:23, schrieb Arne Klempert:
> Ich habe bemerkt, dass sich Menschen zum *ursprünglichen* Zweck des Vereins
> äußern, die nicht dabei waren und insofern nur Mutmaßungen darüber
> anstellen können.

Liege ich denn so falsch, wenn ich sage, dass dieser Verein aus dem
Projekt Wikipedia und dessen deutschsprachiger Community hervorgegangen
ist und deren Unterstützung und finanzielles Rückgrat bilden sollte?

Natürlich habt ihr den Verein damals nicht auf dieses eine konkrete
Projekt beschränkt (und das war ja auch richtig so), sondern die
Förderung Freien Wissens im Allgemeinen zum Vereinszweck erhoben.
Dennoch wäre es ein Fehler den Schwerpunkt der Vereinstätigkeit soweit
vom Ausgangsprojekt weg zu verlagern, dass dies sowohl der dortigen
Community als auch den Spendern nur noch schwer zu vermitteln ist. Und
das scheint gerade leider der Fall zu sein.


> Nochmal: Als Mitbegründer bin ich mit
> der strategischen Ausrichtung von Wikimedia Deutschland bis heute
> außerordentlich zufrieden.

Ich kann nur nochmal empfehlen, die Spendenkommentare zu lesen und die
Reaktionen wahrzunehmen, die WMDE in der Community hervorruft. Da
scheint es eine erhebliche Divergenz zu dem zu geben, was der Verein so
tut und wohin seine Mittel fließen. Es wäre angesichts dieser Situation
leichtsinnig so zu tun, als sei alles super und könne so weiterlaufen,
wie es läuft.

Meines Erachtens ist die Unterstützung derer, die in den Wikimedia-Wikis
freie Inhalte schaffen, nicht nur ein Projekt (unter vielen), sondern
die Kernaufgabe von WMDE. Und wenn dass aktuell nicht der Fall ist (oder
von außen nicht so wahrgenommen wird), dann man muss man was ändern.


> Der Begriff "Neuausrichtung" impliziert ja eigentlich, dass man eine neue Richtung einschlagen will. Mein Problem: diese Richtung ist bisher komplett
> unklar:

Mir persönlich ist es ehrlich gesagt ziemlich schnuppe, ob man das, was
man da ändert nun Strategie, Taktik, operative Neuausrichtung oder
personellen Neuanfang nennt – wichtig ist nur, dass sich etwas tut und
dieses etwas in die richtige Richtung geht.

...und dass das so ist, glaube ich aus dem, was das Präsidium auf der MV
vorgestellt und in dieser ML gepostet hat, erkennen zu können.


> Wo soll es denn personell hingehen?
Wo es personell hingeht halte ich in dieser Hinsicht, zwar für eine
wichtige aber doch untergeordnete Frage. Personen sollten im Sinne
unseres Projekts austauschbar bleiben und sich der Sache unter ordnen.
Meines Erachtens sollte es jetzt nicht darum gehen, wieder einen neuen
Vereins-Papa/eine neue Vereinsmama zu finden, auf die dann die
geänderten Strukturen wieder zugeschnitten werden. WMDE ist keine
Inhaber geführte Firma, sondern ein vielschichtiger Interessenverband,
der eher „moderiert“ und „organisiert“ als „geführt“ werden sollte.

> Mit Interesse habe ich aus Tims Mail die Ankündigung eines
> Prozesses herausgelesen, der eher nach Einbindung als nach Abschottung
> klingt.

Das habe ich auch und bin deshalb, wie gesagt auch zuversichtlich, ob
der Dinge die da kommen ;)


// Martin


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