Kurz-Bericht der MV

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Re: Neuer Vorsitz des Präsidiums – Rücklick auf die 14. Mitgliederversammlung

Henriette Fiebig

On 27.05.2014, at 00:42, DaB. <[hidden email]> wrote:

Hi DaB.,

/ … /

> Und ehrlich gesagt ist mir der Vorwurf, es wären so viele GS-Mitarbeiter
> dagewesen um Wahlen zu manipulieren nicht einleuchtend.

_wer_ hat das _wann_ gesagt oder geschrieben?


> Klar, man könnte den Mitarbeitern das Stimmrecht entziehen (ob das
> gerichtsfest ist, wage ich zu bezweifeln). Und dann was? Entziehen wir
> es auch ehemaligen Mitarbeitern? Background-Check für jede Neuaufnahme
> ob eine Beziehung zu einem Alt-Mitglied besteht? Rasterfahndung in den
> Mitgliedsdaten nach illegaler Gruppenbildung?

Es wäre hilfreich, wenn Du sachlich bleiben würdest. Derlei Strohmänner und Nebelkerzen bringen die Diskussion nicht weiter.

Gruß

Henriette
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Re: Neuer Vorsitz des Präsidiums – Rücklick auf die 14. Mitgliederversammlung

Henriette Fiebig
In reply to this post by Martin Kraft

On 27.05.2014, at 01:27, Martin Kraft <[hidden email]> wrote:

> Am 27.05.2014 00:42, schrieb DaB.:
>> Die Geschäftsstelle könnte auch einfach Mitglieder erfinden und dann für
>> diese Briefwahl-Stimmen abgeben. Oder sie könnte bei bekannten Kritikern
>> keine Unterlagen verschicken. Oder, oder, oder.
>> Manipulation ist IMMER möglich, man muss nur betrachten wie
>> wahrscheinlich sie ist.
>> Und ehrlich gesagt ist mir der Vorwurf, es wären so viele GS-Mitarbeiter
>> dagewesen um Wahlen zu manipulieren nicht einleuchtend. Wozu das Ganze?
> "Wozu das ganze?" Das frag ich mich ehrlich gesagt auch:
>
> @DaB. Hast Du wirklich nicht verstanden, worauf ich und die anderen hinaus wollen, oder versuchst Du hier absichtlich Vorwürfe zu konstruieren, die NIEMALS jemand erhoben hat?! Bis zu Deiner an den Haaren herbeigezogenen Mail von oben, hat hier NIE IRGENDWER von einer bewussten Manipulation gesprochen! Das ist eine an den Haaren herbeigezogene Unterstellung, die ein Angriff auf alle Betroffenen darstellt und sicher nicht gerade zu einer sachlichen Diskussion beiträgt.
>
> Könntest Du also bitte damit aufhören, weiter solche blödsinnigen und völlig haltlosen Behauptungen in den Raum zu stellen?

@Martin: Wie Dir zweifellos bekannt ist, nennt man das Strohmann-Argument ;)) Funktioniert leider immer wieder, weil es die Diskussion von der Sachebene und dem eigentlichen Thema ablenkt. Zudem ists eine ziemlich effektive Taktik, um sachlich argumentierende Menschen aus der Haut fahren zu lassen und sie zu desavouieren. Unschön sowas.

>
> Es geht hier ausdrücklich nicht um bewußte Manipulationen, sondern um einen automatischen Interessenskonflikt, in dem sich jedes Mitglied, dass bei seinem eigenen Verein angestellt ist, in solchen Abstimmungen automatisch befindet.


Ich für meinen Teil bin da ganz bei Dir! By the way: Als ich Mitarbeiter bei WMDE war, hatte ich meine ca. 1 Jahr davor gekündigte Mitgliedschaft nicht erneuert: Und zwar _genau_ aus dem Grund, weil ich einen deutlichen Interessenskonflikt sah. Was dann zu der absurden Situation führte, daß ich als Gründungsmitglied des Vereins und Organisator mehrerer MVs (gehörte zu meinen Aufgaben bei WMDE) jedesmal Gegenstand der Diskussion war, ob ich als Gast zur MV zugelassen werden könne (da die gesamte Orga an mir hing, war das schon einigermaßen grotesk).

Was die Lösung der Frage angeht, fand ich Jens' Vorschlag gut (wenn ich das korrekt als konkreten Vorschlag verstanden habe): Die Frage nach der aktiven Mitgliedschaft mit Stimmberechtigung für Mitarbeiter in den geplanten Governance-Review aufnehmen. Davon verspreche ich mir mindestens eine neutrale Einschätzung ohne Strohmänner und Emotionalitäten ;)

Beste Grüße

Henriette
>
> // Martin
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Re: Neuer Vorsitz des Präsidiums – Rücklick auf die 14. Mitgliederversammlung

DaB.
In reply to this post by Henriette Fiebig
Hallo Henriette,
Am 27.05.2014 08:05, schrieb Henriette Fiebig:
>> Und ehrlich gesagt ist mir der Vorwurf, es wären so viele GS-Mitarbeiter
>> > dagewesen um Wahlen zu manipulieren nicht einleuchtend.
> _wer_ hat das _wann_ gesagt oder geschrieben?


Am 26.05.2014 10:14, schrieb Martin Kraft:
> Vielleicht sollte man dieser Analyse noch hinzufügen, dass das
> Abstimmungsergebnis in dieser Frage schon allein deshalb nicht als
> repräsentativ für den gesamten Verein sein kann, weil am Samstag eine
> Gruppe deutlich überrepräsentiert war, die in Hinblick auf die jüngsten
> Entwicklungen um Präsidium und Vorstand direkt betroffen und dadurch
> eigentlich befangen sind: Nämlich die Vereinsmitglieder, die zugleich
> Mitarbeiter der Geschäftsstelle sind.

Soll ich es dir unterstreichen?

Mit freundlichen Grüßen
DaB.




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Re: Neuer Vorsitz des Präsidiums – Rücklick auf die 14. Mitgliederversammlung

DaB.
In reply to this post by Martin Kraft
Hallo Martin,
Am 27.05.2014 01:27, schrieb Martin Kraft:
> @DaB. Hast Du wirklich nicht verstanden, worauf ich und die anderen
> hinaus wollen, oder versuchst Du hier absichtlich Vorwürfe zu
> konstruieren, die NIEMALS jemand erhoben hat?! Bis zu Deiner an den
> Haaren herbeigezogenen Mail von oben, hat hier NIE IRGENDWER von einer
> bewussten Manipulation gesprochen! Das ist eine an den Haaren
> herbeigezogene Unterstellung, die ein Angriff auf alle Betroffenen
> darstellt und sicher nicht gerade zu einer sachlichen Diskussion beiträgt.

doch, ich habe SEHR genau verstanden, um was es dir geht. Du meinst ein
Problem erkannt zu haben (oh Gott, die es gibt Mitarbeiter die auch
Mitglied sind) das gar nicht existiert (wie dir diverse Leute hier
erklärt haben). Nebenbei hast du den auf der MV anwesenden Mitarbeitern
auch noch unterstellt (zumindest indirekt), dass sie die
Entlastungsabstimmungen auf Geheiß von Pavel manipuliert hätten.

Mit freundlichen Grüßen
DaB.


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Re: Neuer Vorsitz des Präsidiums – Rücklick auf die 14. Mitgliederversammlung

Hubert-17
Du lässt nicht ab, Daniel, Henriette hat nichts unterstellt. Das haben
jetzt mehrere Leute bereits bestätigt! Unter anderem auch beispielhaft
durch die Erörterung ihres eigenen Verhaltens in einer ähnlichen Situation.

h
Am 27.05.2014 17:02, schrieb DaB.:

> Hallo Martin,
> Am 27.05.2014 01:27, schrieb Martin Kraft:
>> @DaB. Hast Du wirklich nicht verstanden, worauf ich und die anderen
>> hinaus wollen, oder versuchst Du hier absichtlich Vorwürfe zu
>> konstruieren, die NIEMALS jemand erhoben hat?! Bis zu Deiner an den
>> Haaren herbeigezogenen Mail von oben, hat hier NIE IRGENDWER von einer
>> bewussten Manipulation gesprochen! Das ist eine an den Haaren
>> herbeigezogene Unterstellung, die ein Angriff auf alle Betroffenen
>> darstellt und sicher nicht gerade zu einer sachlichen Diskussion beiträgt.
> doch, ich habe SEHR genau verstanden, um was es dir geht. Du meinst ein
> Problem erkannt zu haben (oh Gott, die es gibt Mitarbeiter die auch
> Mitglied sind) das gar nicht existiert (wie dir diverse Leute hier
> erklärt haben). Nebenbei hast du den auf der MV anwesenden Mitarbeitern
> auch noch unterstellt (zumindest indirekt), dass sie die
> Entlastungsabstimmungen auf Geheiß von Pavel manipuliert hätten.
>
> Mit freundlichen Grüßen
> DaB.
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Re: Neuer Vorsitz des Präsidiums – Rücklick auf die 14. Mitgliederversammlung

DaB.
Hallo Hubert,
Am 27.05.2014 17:18, schrieb Hubert Laska:
> Du lässt nicht ab, Daniel, Henriette hat nichts unterstellt. Das haben
> jetzt mehrere Leute bereits bestätigt! Unter anderem auch beispielhaft
> durch die Erörterung ihres eigenen Verhaltens in einer ähnlichen Situation.

ich habe Henriette gar nichts unterstellt.

Mit freundlichen Grüßen
DaB.


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Re: Neuer Vorsitz des Präsidiums – Rücklick auf die 14. Mitgliederversammlung

Martin Kraft
In reply to this post by DaB.
Am 27.05.2014 16:54, schrieb DaB.:
> Am 26.05.2014 10:14, schrieb Martin Kraft:
>> Vielleicht sollte man dieser Analyse noch hinzufügen, dass das
>> Abstimmungsergebnis in dieser Frage schon allein deshalb nicht als
>> repräsentativ für den gesamten Verein sein kann, weil am Samstag eine
>> Gruppe deutlich überrepräsentiert war, die in Hinblick auf die jüngsten
>> Entwicklungen um Präsidium und Vorstand direkt betroffen und dadurch
>> eigentlich befangen sind: Nämlich die Vereinsmitglieder, die zugleich
>> Mitarbeiter der Geschäftsstelle sind.
> Soll ich es dir unterstreichen?

Ja, bitte! Ich kann in diesem Beitrag nämlich beim besten Willen nichts
entdecken, was auch nur darauf hindeuten würde, dass ich irgendeinem
Mitglied eine bewußte Manipulation unterstellt hätte. Was ich dort lese,
ist viel mehr eine vollkommen zutreffende neutrale Analyse der Situation
am Samstag.



Am 27.05.2014 17:02, schrieb DaB.:
> doch, ich habe SEHR genau verstanden, um was es dir geht. Du meinst ein
> Problem erkannt zu haben (oh Gott, die es gibt Mitarbeiter die auch
> Mitglied sind) das gar nicht existiert (wie dir diverse Leute hier
> erklärt haben). Nebenbei hast du den auf der MV anwesenden Mitarbeitern
> auch noch unterstellt (zumindest indirekt), dass sie die
> Entlastungsabstimmungen auf Geheiß von Pavel manipuliert hätten.
Nein! Entweder weder stehst Du hier wirklich total auf dem Schlauch,
oder es geht Dir darum durch die wiederholte Zuschreibung unwahrer
Behauptungen Unfrieden zu sähen?




Am 27.05.2014 17:25, schrieb DaB.:
> Am 27.05.2014 17:18, schrieb Hubert Laska:
>> Du lässt nicht ab, Daniel, Henriette hat nichts unterstellt. Das haben
>> jetzt mehrere Leute bereits bestätigt! Unter anderem auch beispielhaft
>> durch die Erörterung ihres eigenen Verhaltens in einer ähnlichen Situation.
> ich habe Henriette gar nichts unterstellt.
Aber mir. Mehrfach und trotz eindeutiger Klarstellungen.

Ich möchte Dich deshalb letztmalig auffordern diesen Sch*** zu lassen
und Deine Strohpuppe wieder einzupacken! Jede weiter Behauptung, ich
hätte die Angestellten des Vereins der bewussten Manipulation
beschuldigt ist nichts weiter als eine dreiste Lüge.


// Martin



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Re: Neuer Vorsitz des Präsidiums – Rücklick auf die 14. Mitgliederversammlung

DaB.
Am 27.05.2014 17:36, schrieb Martin Kraft:
> Ja, bitte! Ich kann in diesem Beitrag nämlich beim besten Willen nichts
> entdecken, was auch nur darauf hindeuten würde, dass ich irgendeinem
> Mitglied eine bewußte Manipulation unterstellt hätte. Was ich dort lese,
> ist viel mehr eine vollkommen zutreffende neutrale Analyse der Situation
> am Samstag.

ok, dann nochmal ganz langsam zum Mitmeißeln:

Threadstarter ist Tim Moritz Hector, der uns aus Sicht des Präsidiums
über die MV informiert. Darauf antwortet Arne Klempert verwundert, dass
Tim nicht erwähnt hat das das Präsidium nicht entlastet wurde. Daraufhin
weißt Henriette darauf hin, dass die Nicht-Entlastung ja recht knapp
war. Und dann weißt du darauf hin, dass ja sehr viele Mitarbeiter
anwesend waren.
Da davon auszugehen ist, dass du das nicht einfach nur so in den Raum
wirfst (schließlich hast du Henriette zitiert) kann man eine Verbindung
„knappes Ergebnis“ und „viele Mitarbeiter“ ziehen. Natürlich ist deine
Aussage erstmal ganz „neutral“, erst aus dem Zusammenhang wird sie zum
Vorwurf.

Wenn du jetzt sagst „aber das war doch gar kein Vorwurf“, dann teile uns
doch bitte mit, warum du den Einwurf getätigt hast und wo das Problem
der viele anwesenden Mitarbeiter ist (wenn man Manipulation des
Ergebnissen als Vorwurf weglässt).

Mit freundlichen Grüßen
DaB.


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Re: Neuer Vorsitz des Präsidiums – Rücklick auf die 14. Mitgliederversammlung

Jaan-Cornelius Kibelka
Cheri(e)s, ein bisschen AGF bitte.

Martin war das erste Mal auf einer Mitgliederversammlung und nun hat er nun
mal den Fakt der Mitarbeiter-Mitglieder erwähnt, weil es ihm aufgefallen
ist. Daraus jetzt einen Vorwurf zu konstruieren - ist immer noch
konstruiert. Das wird auch nicht durch den schärferen Ton, auf beiden
Seiten, besser.

Im Rahmen des Governance Reviews wird dies sowieso begutachtet werden.
Deswegen müssen wir uns jetzt nicht weiter darüber auslassen und zig Bytes
in dieser Diskussion verschwenden.

Grüße
Cornelius


2014-05-27 16:50 GMT+01:00 DaB. <[hidden email]>:

> Am 27.05.2014 17:36, schrieb Martin Kraft:
> > Ja, bitte! Ich kann in diesem Beitrag nämlich beim besten Willen nichts
> > entdecken, was auch nur darauf hindeuten würde, dass ich irgendeinem
> > Mitglied eine bewußte Manipulation unterstellt hätte. Was ich dort lese,
> > ist viel mehr eine vollkommen zutreffende neutrale Analyse der Situation
> > am Samstag.
>
> ok, dann nochmal ganz langsam zum Mitmeißeln:
>
> Threadstarter ist Tim Moritz Hector, der uns aus Sicht des Präsidiums
> über die MV informiert. Darauf antwortet Arne Klempert verwundert, dass
> Tim nicht erwähnt hat das das Präsidium nicht entlastet wurde. Daraufhin
> weißt Henriette darauf hin, dass die Nicht-Entlastung ja recht knapp
> war. Und dann weißt du darauf hin, dass ja sehr viele Mitarbeiter
> anwesend waren.
> Da davon auszugehen ist, dass du das nicht einfach nur so in den Raum
> wirfst (schließlich hast du Henriette zitiert) kann man eine Verbindung
> „knappes Ergebnis“ und „viele Mitarbeiter“ ziehen. Natürlich ist deine
> Aussage erstmal ganz „neutral“, erst aus dem Zusammenhang wird sie zum
> Vorwurf.
>
> Wenn du jetzt sagst „aber das war doch gar kein Vorwurf“, dann teile uns
> doch bitte mit, warum du den Einwurf getätigt hast und wo das Problem
> der viele anwesenden Mitarbeiter ist (wenn man Manipulation des
> Ergebnissen als Vorwurf weglässt).
>
> Mit freundlichen Grüßen
> DaB.
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Re: Neuer Vorsitz des Präsidiums – Rücklick auf die 14. Mitgliederversammlung

Henriette Fiebig
In reply to this post by DaB.

On 27.05.2014, at 16:54, DaB. <[hidden email]> wrote:

> Hallo Henriette,
> Am 27.05.2014 08:05, schrieb Henriette Fiebig:
>>> Und ehrlich gesagt ist mir der Vorwurf, es wären so viele GS-Mitarbeiter
>>>> dagewesen um Wahlen zu manipulieren nicht einleuchtend.
>> _wer_ hat das _wann_ gesagt oder geschrieben?
>
>
> Am 26.05.2014 10:14, schrieb Martin Kraft:
>> Vielleicht sollte man dieser Analyse noch hinzufügen, dass das
>> Abstimmungsergebnis in dieser Frage schon allein deshalb nicht als
>> repräsentativ für den gesamten Verein sein kann, weil am Samstag eine
>> Gruppe deutlich überrepräsentiert war, die in Hinblick auf die jüngsten
>> Entwicklungen um Präsidium und Vorstand direkt betroffen und dadurch
>> eigentlich befangen sind: Nämlich die Vereinsmitglieder, die zugleich
>> Mitarbeiter der Geschäftsstelle sind.
>
> Soll ich es dir unterstreichen?

Ja, bitte. Und zwar _den_ Teil in dem es heißt (Zitat DaB.): „ … es wären … GS-Mitarbeiter dagewesen um Wahlen zu manipulieren.”

Danke und beste Grüße

Henriette

>
> Mit freundlichen Grüßen
> DaB.
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Re: Neuer Vorsitz des Präsidiums – Rücklick auf die 14. Mitgliederversammlung

Tim Moritz Hector-2
In reply to this post by Michael Jahn-3
Liebe Mitlesende,

vielen Dank an Micha, dass er noch einmal zusammengestellt hat, wie
viele der Mitarbeitenden in einer Funktion in Frankfurt waren. Von
meiner Seite aus vielen Dank an euch alle, dass ihr so auch das Gelingen
einer organisatorisch so reibungslosen MV möglich macht.

Persönlich freue ich mich darüber, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
– auch wenn sie nicht in offizieller Funktion anwesend waren – am
Vereinsgeschehen teilhaben wollen, weil es zeigt, dass sie nicht nur
Dienst nach Vorschrift ableisten, sondern dass sie sich mit der hinter
Wikimedia stehenden Sache verbunden fühlen (so sehr, dass sie sich einen
ganzen Samstag lang durch unendlich viele Formalia quälen). Sie sind ein
wichtiger Teil unseres Vereins, weil sie eine ganz andere Perspektive
auf die Vereinsentwicklung haben können und müssen und ich bin froh,
ihre Stimmen zu hören - auf einer Mitgliederversammlung und an anderer
Stelle.

Ob eine Satzungsänderung hinsichtlich eines Interessenskonfliktes
zwischen Mitarbeiter/in und Mitglied notwendig ist, den man natürlich
erkennen könnte, wird sicher auch im kommenden Jahr im Rahmen des
Governance Reviews geklärt werden.
Für mich sind jedoch diejenigen, die tagtäglich für unsere Sache
arbeiten, eine relevante Größe mit einem unschätzbaren Wert, die ich
auch auf Mitgliederversammlungen weiterhin gern sehen möchte und deren
Meinung auch ein entsprechendes Gewicht behalten sollte.

Herzliche Grüße
Tim

--
Tim Moritz Hector

Vorsitzender
Präsidium Wikimedia Deutschland e. V.

+49 (0)160 - 36 16 234
[hidden email]

--------------------
Wikimedia Deutschland e. V. | Tempelhofer Ufer 23-24 | D-10963 Berlin
Tel.: +49 (0)30 - 219 158 260
http://www.wikimedia.de

Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder Mensch auf der Erde freien Zugang zum gesamten menschlichen Wissen hat. Das ist, was wir machen. Helfen Sie uns dabei! http://spenden.wikimedia.de

Imagine a world in which every single person on the planet is given free access to the sum of all human knowledge. That's what we're doing. Help us make it reality! http://spenden.wikimedia.de

Wikimedia Deutschland - Gesellschaft zur Förderung Freien Wissens e.V.
Eingetragen im Vereinsregister des Amtsgerichts Berlin-Charlottenburg unter der Nummer 23855 B.
Als gemeinnützig anerkannt durch das Finanzamt für Körperschaften I Berlin, Steuernummer 27/681/51985.





Am 26.05.14 19:30, schrieb Michael Jahn:

> Einmal zu den Menschen, über die hier gesprochen wird, und mit welchen
> Aufgaben sie in Frankfurt waren:
>
> Ich glaube, ich habe niemanden vergessen und 15 Personen gezählt. Von
> diesen:
>
> * Sebastian Sooth: hat die MV und die Onlinewahlen vorbereitet und die Orga
> der MV betreut, inkl. Technik
> * Wenke Storn: verantwortlich für Logistik, Vor-Ort-Aufbau + Absprachen mit
> dem Veranstaltungsort sowie Dienstleistern
> * Daniela Gentner (nicht Mitglied): Assistenz von Wenke, am Auf-/Abbau
> sowie dem Offenen Sonntag beteiligt, außerdem wie...
> * Konstanze Dobberke (nicht Mitglied): Saal-Betreuung inkl. Mikrofondienst
> in den 10h
> * Dirk Franke / Birgit Müller (nicht Mitglied): Protokoll für die MV
> * Moritz Rahm: Assistent des Präsidiums und für deren Unterstützung vor Ort
> * Mathias Schindler (Gründungsmitglied?): Fotodoku des Zedlerpreises im
> Anschluss
> * Pavel Richter: Vorstand, für Berichterstattung und Fragen
> * Kasia Odrozek (nicht Mitglied): Referentin von Pavel Richter
> * Julia Kloppenburg: für den Offenen Sonntag
>
> außerdem
>
> * Jan Engelmann, Leiter Politik und Gesellschaft
> * Denis Barthel, Leiter Team Communitys
> * Nicole Ebber, Leiterin Internationales
> * Michael Jahn (ich), Leiter Kommunikation
>
> Die Ressortverantwortlichen des Präsidiums haben auf der MV die jeweiligen
> Punkte des Strategiepapiers vorgestellt, die direkt in unsere Aufgaben
> fallen (werden). Ich persönlich hatte großes Infobedürfnis (weshalb ich
> auch gesprochen habe). Ebenfalls persönliche Info von mir: Ich bin auf
> jeder WikiCon und ich versuche so oft wie möglich auf
> Community-Veranstaltungen zu sein. Wie sollte ich meinen Job machen, sprich
> Standpunkte/Wünsche/Lob/Kritik aufnehmen, wenn ich nicht dahin ginge, wo
> sich möglichst viele Stimmen treffen?
>
> Nur, damit das hier nicht vergessen wird: Es gibt auch die Möglichkeit,
> sich bei Wahlen der Stimme zu enthalten. Ich halte es so, grundsätzlich aus
> Interessenskonflikt weder bei Entlastung von Vorstand noch Präsidium JA
> oder NEIN zu stimmen, sondern mich der Stimme zu enthalten. Gleiches gilt
> für sämtliche personenbezogenen Entscheidungen.
>
> Grüße
> Michael Jahn
>



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Re: Neuer Vorsitz des Präsidiums – Rücklick auf die 14. Mitgliederversammlung

Martin Kraft
In reply to this post by DaB.
Am 27.05.2014 17:50, schrieb DaB.:
> Wenn du jetzt sagst „aber das war doch gar kein Vorwurf“, dann teile uns
> doch bitte mit, warum du den Einwurf getätigt hast und wo das Problem
> der viele anwesenden Mitarbeiter ist (wenn man Manipulation des
> Ergebnissen als Vorwurf weglässt).

@Daniel: Da Du mich scheinbar immer noch nicht verstanden hast, fasse
ich es Dir gerne noch ein letztes Mal zusammen:

// Ich habe zu keiner Zeit vermutet, behauptet oder unterstellt, dass es
auf Seiten unserer Mitarbeiter irgendeine Verschwörung, eine bewusste
Manipulation oder sonst einen unlauteren Versuch gegeben hätte die
Mitgliederversammlung zu manipulieren. (Das weiter zu behaupten wäre
schlicht eine böswillige Unterstellung.)

// Ich habe lediglich darauf hingewiesen, dass unserer Konstellation der
Mitgliederversammlung (geringe Teilnehmerzahl bei gleichzeitig hoher
Präsenz von GS-Mitarbeitern) dazu führt, dass die beim Verein selbst
angestellten 1-2% der Mitglieder dort mit über 16% der Stimmen deutlich
überrepräsentiert waren – und das völlig ohne eigenes Zutun oder
irgendeinen Manipulationswillen, sondern allein auf Grund der
Rahmenbedingungen.

Vielleicht macht's ja Beispiel deutlicher:
- Könnte man Bundestagsabgeordnete nur noch per WhatsApp wählen, wäre
bei der Wahl wohl die Generation 18-25 völlig überrepräsentiert und die
Senioren hätten das Nachsehen.
- Würden die Bundestagswahlen hingegen nur noch per Handheben in Berlin
durchgeführt, würde es die CSU wohl niemals in den Bundestag schaffen.

// Zudem befinden sich die beim Verein angestellten Mitglieder
automatisch in einem Interessekonflikt, wenn sie auf der
Mitgliederversammlung die Rolle ihres eigenen Arbeitgebers übernehmen
sollen. Neben ihren Ansichten zum Verein und ihrem Engagement für Freies
Wissen, schleppen sie dann nicht nur ihre (im übrigen völlig
berechtigten Interessen) als Arbeitnehmer mit sich rum, sondern sind
auch als Einzige der Anwesenden finanziell und beruflich von den
Entscheidungen der MV direkt betroffen. Dass sich laut Geschäftsordnung
Wahlämter und Angestellten- bzw. Auftragsverhältnisse ausschließen, ist
doch ein deutliches Indiz dafür, das dort dieses Problem bereits erkannt
wurde.

Nichtsdestotrotz sind unsere Mitarbeiter ein wichtiger Teil des Vereins
und ihre Anwesenheit auf der MV ausdrücklich begrüßenswert. Es ist
wichtig auch ihre Perspektive in die Diskussion einzubringen. Nur sollte
das nicht zu Lasten der Beteiligung und des Stimmgewichts der übrigen
anwesenden und abwesenden Vereinsmitglieder gehen.


Zusammenfassend gesagt, geht es hier also nicht um die bewusste
Manipulationen durch irgendwelche finsteren Mächte, sondern um einen
Fehler im System, der meines Erachtens zu einem Demokratiedefizit führt.
Und es ist die Aufgabe der Gremien des Vereins (also der MV, des
Präsidiums und des Vorstands) solche Problem zu erkennen und
entsprechende Lösungen zu suchen.

Demkokratie ist kein ''nice-to-have'', sondern die Grundlage eines
Vereins, insbesondere dann, wenn der gemeinnützig sein will und sich den
freien und egalitären Zugang zu Informationen auf die Fahnen geschrieben
hat.



@all & Präsidium: Ich begrüße es daher ausdrücklich, wenn im Rahmen des
Governance-Review auch die innervereinliche Demokratie auf den Prüfstand
kommt und geprüft wird, wie man eine breitere und transparentere
Beteiligung aller Mitglieder an den Entscheidungsprozessen erreichen
könnte.

Bei der Gelegenheit, sollte dann vielleicht auch das finanzielle
Abhängikeitsverhältnis von WMDE zur WMF hinterfragt werden. Die am
Samstag von einigen ziemlich unverhohlen vorgebrachte Drohung, die WMF
könne, im Falle unliebsamer Entscheidungen unserer demokratisch
gewählten Gremien, einfach den Geldhahn zu drehen, war nämlich wirklich
aller unterste Schublade und einem demokratischen Verein unwürdig...


// Martin

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Re: Neuer Vorsitz des Präsidiums – Rücklick auf die 14. Mitgliederversammlung

Sebastian Moleski-2
2014-05-27 19:20 GMT+02:00 Martin Kraft <[hidden email]>:

>
> Bei der Gelegenheit, sollte dann vielleicht auch das finanzielle
> Abhängikeitsverhältnis von WMDE zur WMF hinterfragt werden. Die am Samstag
> von einigen ziemlich unverhohlen vorgebrachte Drohung, die WMF könne, im
> Falle unliebsamer Entscheidungen unserer demokratisch gewählten Gremien,
> einfach den Geldhahn zu drehen, war nämlich wirklich aller unterste
> Schublade und einem demokratischen Verein unwürdig...


Entscheidungen haben Konsequenzen. Würden wir ganz demokratisch
entscheiden, dass wir zukünftig nicht mehr Wikipedia unterstützen sondern
nur noch andere Projekte, gäbe es wohl viele Spender, die auf weitere
Spenden verzichten werden. Soll heißen: natürlich kann jeder die
Entscheidungen treffen, zu denen er berechtigt ist. Er muss dann aber auch
die Folgen akzeptieren, die diese Entscheidungen mit sich bringen, sowohl
die gewollten als auch die ungewollten.

Bei der Foundation geht es auch weniger um "unliebsame" Entscheidungen
sondern eher um die Fähigkeit des Vereins, die Zwecke, für die das Geld
fließt, effizient und effektiv zu erfüllen. Wenn es da keinen Zweifel gibt,
wird es wohl auch seitens der Foundation kein Problem geben, zumindest
würde ich das von einer professionellen Organisation nicht erwarten. Im
unserem Fall muss der Beweis nun erbracht werden, dass der Verein in der
Lage ist einen Übergang von einem Vorstand zum nächsten ohne
Beeinträchtigung der Handlungsfähigkeit und der vom Verein als
Gegenleistung für die Mittelzuwendung zu erzielenden Ergebnisse
durchzuführen.

Beste Grüße
Sebastian Moleski
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Re: Neuer Vorsitz des Präsidiums – Rücklick auf die 14. Mitgliederversammlung

Martin Kraft
Am 27.05.2014 19:32, schrieb Sebastian Moleski:

> B2014-05-27 19:20 GMT+02:00 Martin Kraft <[hidden email]>:
>> Bei der Gelegenheit, sollte dann vielleicht auch das finanzielle
>> Abhängikeitsverhältnis von WMDE zur WMF hinterfragt werden. Die am Samstag
>> von einigen ziemlich unverhohlen vorgebrachte Drohung, die WMF könne, im
>> Falle unliebsamer Entscheidungen unserer demokratisch gewählten Gremien,
>> einfach den Geldhahn zu drehen, war nämlich wirklich aller unterste
>> Schublade und einem demokratischen Verein unwürdig...
> [...]
>
> Bei der Foundation geht es auch weniger um "unliebsame" Entscheidungen
> sondern eher um die Fähigkeit des Vereins, die Zwecke, für die das Geld
> fließt, effizient und effektiv zu erfüllen.

Und wo genau, waren diese Zwecke in der MV gefährdert? Gab es irgendeine
Formulierung im Strategiepapier, die unserem Vereinsziel zuwider lief?
Irgendetwas im Bericht der Kassenprüfer, dass vermuten lies, dass das
Präsidium gedenkt, in Zukunft auf Vereinskosten Urlaub auf den Bahamas
zu machen? Irgendwelche Unregelmäßigkeiten, die Zweifel daran wecken,
dass die demokratischen Strukturen des Vereins funktionieren?

Nein. Das alles gab es alles nicht.

Das einzige was passiert ist, war ein satzungskonformer Wechsel an der
Vereinspitze, die (zugegebenermaßen) bei einigen Mitgliedern auf wenig
Gegenliebe stieß und zwei Präsidiumsmitglieder zum Rücktritt bewegte.
Das sind aus persönlicher Sicht sicher bedauerliche Ereignisse aber im
Sinne des Vereinsrecht völlig normale Vorgänge. Keine staatliche Stelle
würde sowas als Indiz werten die Gemeinnützigkeit oder
Satzungskonformität in Frage zu stellen. Warum sollte es denn dann die
Foundation tun? Und warum wird das als Drohungen auf der MV ausgesprochen?

Ehrlich gesagt war ich ziemlich schockiert, ob der Wortwahl dessen, was
da am Samstag vorgebracht wurde: Das heraufbeschwören dramatischer
Konsequenzen aus Sorge um „Stabilität“ und „Kontinuität“, ist
schließlich genau das Argumentationsshema, mit dem man in der großen
Politik üblicherweise Militärputsche gegen demokratisch gewählte
Regierungen einleitet....

Muss sowas sein? Ist das mit Vereinsziel und Satzung vereinbar?


> Im unserem Fall muss der Beweis nun erbracht werden, dass der Verein in der
> Lage ist einen Übergang von einem Vorstand zum nächsten ohne
> Beeinträchtigung der Handlungsfähigkeit und der vom Verein als
> Gegenleistung für die Mittelzuwendung zu erzielenden Ergebnisse
> durchzuführen.

Warum sollte dieser Beweis erst noch erbracht werden müssen? Gab es bei
WMDE nicht schon etliche Vorstandswechsel? (Wenn ich richtig informiert
bin, hattest Du selbst doch sogar schon dieses Amt inne)

Ist das Amt des Vorstands nicht von seiner Natur aus ein politisches und
damit (per definitionem) einem ständigen Wechsel unterworfen?

Und ist nicht gerade der Wechsel in Führungspostionen das entscheidende
Wesensmerkmal einer demokratisch organisierten Institution?


// Martin



P.S.: Ich bin mir bewusst, dass ich mit dieser Sache wahrscheinlich
gleich das nächste Minenfeld betrete. Aber meines Erachtens können
solche Drohung nicht unwidersprochen im Raum stehen bleiben, weil sich
sonst der Eindruck verfestigt man können mit entsprechendem finanziellen
Druck über die Köpfe der gewählten Gremien hinweg die Vereinspolitik
beeinflussen. Und das wäre etwas was unseren Vereinszielen in der
Öffentlichkeit genauso, wie in der Community tatsächlich schaden würde.

Ich persönlich vermisse zudem übrigens schon länger ein gewisses Maß an
Demut beim Umgang mit den Spendengelder. Ideell gesehen sind diese
nämlich weder das Eigentum der WMF noch das der Chapter, sondern Spenden
die direkt dem freien Wissen zufließen sollten und von diesen
Institutionen nur treuhänderisch veraltet werden. Unsere Spender spenden
nicht für irgendeinen Verein oder irgendeine amerikanische Stiftung,
sondern für das freie Wissen im Allgemeinen und die Wikipedia im
Besonderen. Und da erscheint es mir geradezu paradox ausgerechnet dann
mit dem zudrehen des Spendenhahns zu drohen, wenn ein Präsidium es zu
seinem Ziel erklärt, dass wieder mehr unserer Mittel und Energie dort
ankommen, wo tatsächlich freies Wissen entsteht: In der Community!

Sicher – man wird abwarten und überprüfen müssen, ob und wann auf diese
Ankündigungen auch Taten folgen. Aber ich denke, dass wir dabei mit AGF
wesentlich weiter kommen, als mit solchen Drohungen.

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Re: Neuer Vorsitz des Präsidiums – Rücklick auf die 14. Mitgliederversammlung

DaB.
In reply to this post by Henriette Fiebig
Hallo Henriette,
Am 27.05.2014 18:31, schrieb Henriette Fiebig:
> Ja, bitte. Und zwar _den_ Teil in dem es heißt (Zitat DaB.): „ … es
> wären … GS-Mitarbeiter dagewesen um Wahlen zu manipulieren.”

ich habe es in der eMail an Martin bereits dargelegt, lege sie dir aber
unten nochmal in Kopie bei.

Solltest du weitere Verständigungschwierigkeiten haben, so helfe ich dir
gerne wieder.

Mit freundlich Grüßen
DaB.


Am 27.05.2014 17:50, schrieb DaB.:

> ok, dann nochmal ganz langsam zum Mitmeißeln:
>
> Threadstarter ist Tim Moritz Hector, der uns aus Sicht des
> Präsidiums über die MV informiert. Darauf antwortet Arne Klempert
> verwundert, dass Tim nicht erwähnt hat das das Präsidium nicht
> entlastet wurde. Daraufhin weißt Henriette darauf hin, dass die
> Nicht-Entlastung ja recht knapp war. Und dann weißt du darauf hin,
> dass ja sehr viele Mitarbeiter anwesend waren. Da davon auszugehen
> ist, dass du das nicht einfach nur so in den Raum wirfst (schließlich
> hast du Henriette zitiert) kann man eine Verbindung „knappes
> Ergebnis“ und „viele Mitarbeiter“ ziehen. Natürlich ist deine Aussage
> erstmal ganz „neutral“, erst aus dem Zusammenhang wird sie zum
> Vorwurf.
--
Benutzerseite: [[:w:de:User:DaB.]] — PGP: 0x2d3ee2d42b255885
Schlüsseltausch auf 0x7CD1E35FD2A3A158 im Gange. Details auf
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Re: Neuer Vorsitz des Präsidiums – Rücklick auf die 14. Mitgliederversammlung

Sebastian Moleski-2
In reply to this post by Martin Kraft
2014-05-27 20:38 GMT+02:00 Martin Kraft <[hidden email]>:

>
> Im unserem Fall muss der Beweis nun erbracht werden, dass der Verein in der
>
>> Lage ist einen Übergang von einem Vorstand zum nächsten ohne
>> Beeinträchtigung der Handlungsfähigkeit und der vom Verein als
>> Gegenleistung für die Mittelzuwendung zu erzielenden Ergebnisse
>> durchzuführen.
>>
>
> Warum sollte dieser Beweis erst noch erbracht werden müssen? Gab es bei
> WMDE nicht schon etliche Vorstandswechsel? (Wenn ich richtig informiert
> bin, hattest Du selbst doch sogar schon dieses Amt inne)
>

Es gab noch keinen Wechsel eines hauptamtlichen Vorstands. Es gab bisher
drei Personen, die als Geschäftsführer ohne Organstellung tätig waren (Arne
Klempert, ich und Pavel Richter, in Reihenfolge), und es gab einen
hauptamtlichen Vorstand: Pavel Richter, bestellt im November 2011 für eine
Amszeit von vier Jahren.


> Ist das Amt des Vorstands nicht von seiner Natur aus ein politisches und
> damit (per definitionem) einem ständigen Wechsel unterworfen?
>

Nein, wie kommst du darauf? Der Vorstand des Vereins wird für eine feste
Amtszeit von bis zu 5 Jahren bestellt. Der Dienstvertrag ist in der Zeit
nur aus wichtigem Grund kündbar, also gerade nicht, weil man
unterschiedlicher (politischer?) Ansichten ist.


> Und ist nicht gerade der Wechsel in Führungspostionen das entscheidende
> Wesensmerkmal einer demokratisch organisierten Institution?
>

Das entscheidene Wesensmerkmal einer demokratisch organisierten Institution
würde ich primär in möglichst umfassender, gleichberechtigter Beteiligung
bei Entscheidungsfindungen sehen. Es ist auch nicht so, als ob es nicht
vorgesehen ist, dass es Wechsel im Vorstandsamt gibt, daher ja auch die
bewusste Regelung einer maximalen Amtsdauer, die freilich verlängert werden
kann. Gleichwohl sollen solche Wechsel gut vorbereitet und mit Bedacht
durchgeführt werden. Vorgesehen waren bei Pavel 12 Monate: laut seinem
Vertrag hätte sich das Präsidium etwa zum Ende diesen Jahres entscheiden
müssen, ob sie den Vertrag verlängern oder eine neue Ausschreibung
durchführen sollen. Im Jahr 2015 wäre dann bis zum Jahresende Zeit gewesen,
sich über die Erwartungen aller zu beteiligenden Gruppen Klarheit zu
verschaffen, eine Suche zu starten, geeignete Kandidaten zu finden und
einen geordneten Übergang von altem zu neuem Vorstand sicherzustellen.


> P.S.: Ich bin mir bewusst, dass ich mit dieser Sache wahrscheinlich gleich
> das nächste Minenfeld betrete. Aber meines Erachtens können solche Drohung
> nicht unwidersprochen im Raum stehen bleiben, weil sich sonst der Eindruck
> verfestigt man können mit entsprechendem finanziellen Druck über die Köpfe
> der gewählten Gremien hinweg die Vereinspolitik beeinflussen. Und das wäre
> etwas was unseren Vereinszielen in der Öffentlichkeit genauso, wie in der
> Community tatsächlich schaden würde.
>

Für Minenfelder hast du ein Gespür. Unabhängig davon: natürlich müssen
Entscheidungen, auch demokratisch legitimierte, Rücksicht auf die
tatsächlichen Fähigkeit des Vereins nehmen, seine Ziele zu erfüllen. Ein
Beschluss, der dazu führt, dass dem Verein die nötigen Ressourcen fehlen,
um seine Mission zu erfüllen, wird nicht dadurch verantwortungsvoller, dass
er demokratisch gefasst wurde. Weder der Verein noch seine Gremien arbeiten
im abgeschlossenen Vakuum. Es gibt tatsächliche Abhängigkeiten, die man
nicht einfach so ignorieren kann.


> Ich persönlich vermisse zudem übrigens schon länger ein gewisses Maß an
> Demut beim Umgang mit den Spendengelder. Ideell gesehen sind diese nämlich
> weder das Eigentum der WMF noch das der Chapter, sondern Spenden die direkt
> dem freien Wissen zufließen sollten und von diesen Institutionen nur
> treuhänderisch veraltet werden. Unsere Spender spenden nicht für
> irgendeinen Verein oder irgendeine amerikanische Stiftung, sondern für das
> freie Wissen im Allgemeinen und die Wikipedia im Besonderen. Und da
> erscheint es mir geradezu paradox ausgerechnet dann mit dem zudrehen des
> Spendenhahns zu drohen, wenn ein Präsidium es zu seinem Ziel erklärt, dass
> wieder mehr unserer Mittel und Energie dort ankommen, wo tatsächlich freies
> Wissen entsteht: In der Community!
>

Die vielen Fehler in dieser Logik wurden auf dieser Mailingliste schon
mehrfach dargestellt. Die Tatsache, dass der freie Zugang zu Wissen und
Bildung für jedermann nicht allein dadurch entsteht, dass sich im Internet
eine engagierte Community bildet, wird nicht dadurch widerlegt, dass man
immer wieder das Gegenteil behauptet.

Beste Grüße
Sebastian Moleski
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Re: Neuer Vorsitz des Präsidiums – Rücklick auf die 14. Mitgliederversammlung

Bernd Gross
In reply to this post by Martin Kraft
Lieber Martin,

so einfach, wie du die Dinge darstellst, ist es nun wieder nicht. Ich las
gerade, dass du zum ersten Mal auf einer MV warst. Prima, und Danke für
Dein Engagement. Dort und hier.

Laß mich dir ein Beispiel aus der letzten MV berichten. Es hat Probleme und
Fehler mit dem CPB in den zurückliegenden Jahren gegeben. Die von der MV
beschlossenen Gelder (250 T.) wurden nicht zweckgemäß ausgegeben. Der FDC
hat daraufhin die Mittelzuwendung gekürzt. Also ist dem Verein ein Schaden
entstanden. Mir hat nicht gefallen, wie leicht wir, speziell die Gremien
und auch der Vorstand darüber hinweggegangen sind. Pavel zögerte nicht mit
einer Lösung, ganz einfach: 50 % sparen wir irgendwo ein, zu zu 50 % lassen
wir die Spenden weiter laufen ... Aber der FDC hat Gründe gehabt, auf eine
sorgfältige Mittelverwendung zu achten.

Dass in der letzten MV auch die Frage der Rsikien angesprochen wurde, halte
ich für völlig normal. Immerhin hat ja auch Pavel Rechte. Dazu kann eine
Abfindung gehören. Und wie spiegelt sich das im Budget wieder ? Zahlt so
was dann die Foundation ?  Oder das nicht entlastete Präsidium ?

Wir sollten vielleicht mal wieder auch die Kernfragen zurückkehren.

Besten Gruss
Bernd


Am 27. Mai 2014 20:38 schrieb Martin Kraft <[hidden email]>:

> Am 27.05.2014 19:32, schrieb Sebastian Moleski:
>
>> B2014-05-27 19:20 GMT+02:00 Martin Kraft <[hidden email]>:
>>
>>> Bei der Gelegenheit, sollte dann vielleicht auch das finanzielle
>>> Abhängikeitsverhältnis von WMDE zur WMF hinterfragt werden. Die am
>>> Samstag
>>> von einigen ziemlich unverhohlen vorgebrachte Drohung, die WMF könne, im
>>> Falle unliebsamer Entscheidungen unserer demokratisch gewählten Gremien,
>>> einfach den Geldhahn zu drehen, war nämlich wirklich aller unterste
>>> Schublade und einem demokratischen Verein unwürdig...
>>>
>> [...]
>>
>> Bei der Foundation geht es auch weniger um "unliebsame" Entscheidungen
>> sondern eher um die Fähigkeit des Vereins, die Zwecke, für die das Geld
>> fließt, effizient und effektiv zu erfüllen.
>>
>
> Und wo genau, waren diese Zwecke in der MV gefährdert? Gab es irgendeine
> Formulierung im Strategiepapier, die unserem Vereinsziel zuwider lief?
> Irgendetwas im Bericht der Kassenprüfer, dass vermuten lies, dass das
> Präsidium gedenkt, in Zukunft auf Vereinskosten Urlaub auf den Bahamas zu
> machen? Irgendwelche Unregelmäßigkeiten, die Zweifel daran wecken, dass die
> demokratischen Strukturen des Vereins funktionieren?
>
> Nein. Das alles gab es alles nicht.
>
> Das einzige was passiert ist, war ein satzungskonformer Wechsel an der
> Vereinspitze, die (zugegebenermaßen) bei einigen Mitgliedern auf wenig
> Gegenliebe stieß und zwei Präsidiumsmitglieder zum Rücktritt bewegte. Das
> sind aus persönlicher Sicht sicher bedauerliche Ereignisse aber im Sinne
> des Vereinsrecht völlig normale Vorgänge. Keine staatliche Stelle würde
> sowas als Indiz werten die Gemeinnützigkeit oder Satzungskonformität in
> Frage zu stellen. Warum sollte es denn dann die Foundation tun? Und warum
> wird das als Drohungen auf der MV ausgesprochen?
>
> Ehrlich gesagt war ich ziemlich schockiert, ob der Wortwahl dessen, was da
> am Samstag vorgebracht wurde: Das heraufbeschwören dramatischer
> Konsequenzen aus Sorge um „Stabilität“ und „Kontinuität“, ist schließlich
> genau das Argumentationsshema, mit dem man in der großen Politik
> üblicherweise Militärputsche gegen demokratisch gewählte Regierungen
> einleitet....
>
> Muss sowas sein? Ist das mit Vereinsziel und Satzung vereinbar?
>
>
>  Im unserem Fall muss der Beweis nun erbracht werden, dass der Verein in
>> der
>> Lage ist einen Übergang von einem Vorstand zum nächsten ohne
>> Beeinträchtigung der Handlungsfähigkeit und der vom Verein als
>> Gegenleistung für die Mittelzuwendung zu erzielenden Ergebnisse
>> durchzuführen.
>>
>
> Warum sollte dieser Beweis erst noch erbracht werden müssen? Gab es bei
> WMDE nicht schon etliche Vorstandswechsel? (Wenn ich richtig informiert
> bin, hattest Du selbst doch sogar schon dieses Amt inne)
>
> Ist das Amt des Vorstands nicht von seiner Natur aus ein politisches und
> damit (per definitionem) einem ständigen Wechsel unterworfen?
>
> Und ist nicht gerade der Wechsel in Führungspostionen das entscheidende
> Wesensmerkmal einer demokratisch organisierten Institution?
>
>
> // Martin
>
>
>
> P.S.: Ich bin mir bewusst, dass ich mit dieser Sache wahrscheinlich gleich
> das nächste Minenfeld betrete. Aber meines Erachtens können solche Drohung
> nicht unwidersprochen im Raum stehen bleiben, weil sich sonst der Eindruck
> verfestigt man können mit entsprechendem finanziellen Druck über die Köpfe
> der gewählten Gremien hinweg die Vereinspolitik beeinflussen. Und das wäre
> etwas was unseren Vereinszielen in der Öffentlichkeit genauso, wie in der
> Community tatsächlich schaden würde.
>
> Ich persönlich vermisse zudem übrigens schon länger ein gewisses Maß an
> Demut beim Umgang mit den Spendengelder. Ideell gesehen sind diese nämlich
> weder das Eigentum der WMF noch das der Chapter, sondern Spenden die direkt
> dem freien Wissen zufließen sollten und von diesen Institutionen nur
> treuhänderisch veraltet werden. Unsere Spender spenden nicht für
> irgendeinen Verein oder irgendeine amerikanische Stiftung, sondern für das
> freie Wissen im Allgemeinen und die Wikipedia im Besonderen. Und da
> erscheint es mir geradezu paradox ausgerechnet dann mit dem zudrehen des
> Spendenhahns zu drohen, wenn ein Präsidium es zu seinem Ziel erklärt, dass
> wieder mehr unserer Mittel und Energie dort ankommen, wo tatsächlich freies
> Wissen entsteht: In der Community!
>
> Sicher – man wird abwarten und überprüfen müssen, ob und wann auf diese
> Ankündigungen auch Taten folgen. Aber ich denke, dass wir dabei mit AGF
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Re: Neuer Vorsitz des Präsidiums – Rücklick auf die 14. Mitgliederversammlung

DaB.
In reply to this post by Martin Kraft
Hallo Martin,
Am 27.05.2014 19:20, schrieb Martin Kraft:
> Am 27.05.2014 17:50, schrieb DaB.:
>> Wenn du jetzt sagst „aber das war doch gar kein Vorwurf“, dann teile uns
>> doch bitte mit, warum du den Einwurf getätigt hast und wo das Problem
>> der viele anwesenden Mitarbeiter ist (wenn man Manipulation des
>> Ergebnissen als Vorwurf weglässt).
>
> @Daniel: Da Du mich scheinbar immer noch nicht verstanden hast, fasse
> ich es Dir gerne noch ein letztes Mal zusammen:

erstmal ist es eine Unart meinen Vornamen zu benutzen, wenn du genau
siehst das ich mit einem Nick signiere.

>
> // Ich habe zu keiner Zeit vermutet, behauptet oder unterstellt, dass es
> auf Seiten unserer Mitarbeiter irgendeine Verschwörung, eine bewusste
> Manipulation oder sonst einen unlauteren Versuch gegeben hätte die
> Mitgliederversammlung zu manipulieren. (Das weiter zu behaupten wäre
> schlicht eine böswillige Unterstellung.)

ah, also hast du das ganze als uninteressanten und unzusammenpassenden
Fakt in die Diskussion eingeworfen, ok.

> // Ich habe lediglich darauf hingewiesen, dass unserer Konstellation der
> Mitgliederversammlung (geringe Teilnehmerzahl bei gleichzeitig hoher
> Präsenz von GS-Mitarbeitern) dazu führt, dass die beim Verein selbst
> angestellten 1-2% der Mitglieder dort mit über 16% der Stimmen deutlich
> überrepräsentiert waren – und das völlig ohne eigenes Zutun oder
> irgendeinen Manipulationswillen, sondern allein auf Grund der
> Rahmenbedingungen.

Ich habe es dir schon mehrfach erklärt: Es handelt sich um normale
Mitglieder die die gleichen Rechte und Pflichten haben wie du und ich.
Es gibt also keine Überrepräsation.

>
> Vielleicht macht's ja Beispiel deutlicher:
> - Könnte man Bundestagsabgeordnete nur noch per WhatsApp wählen, wäre
> bei der Wahl wohl die Generation 18-25 völlig überrepräsentiert und die
> Senioren hätten das Nachsehen.
> - Würden die Bundestagswahlen hingegen nur noch per Handheben in Berlin
> durchgeführt, würde es die CSU wohl niemals in den Bundestag schaffen.

nur treffen beide Beispiele nicht zu, weil sie beide die Beschränkung
der Wähler vorraussetzen. Das liegt bei uns aber gerade nicht vor. Jedes
Mitglied kann auf die Mitgliederversammlung kommen. Nur tuen es eben
recht wenige.
Beispiel: Ich könnte bestimmt 5-10 nicht-angestellte Mitglieder nennen
die ich auf jeder MV sehe. Nach deiner Meinung wären die auch
überrepräsentiert?

>
> // Zudem befinden sich die beim Verein angestellten Mitglieder
> automatisch in einem Interessekonflikt, wenn sie auf der
> Mitgliederversammlung die Rolle ihres eigenen Arbeitgebers übernehmen
> sollen. Neben ihren Ansichten zum Verein und ihrem Engagement für Freies
> Wissen, schleppen sie dann nicht nur ihre (im übrigen völlig
> berechtigten Interessen) als Arbeitnehmer mit sich rum, sondern sind
> auch als Einzige der Anwesenden finanziell und beruflich von den
> Entscheidungen der MV direkt betroffen. Dass sich laut Geschäftsordnung
> Wahlämter und Angestellten- bzw. Auftragsverhältnisse ausschließen, ist
> doch ein deutliches Indiz dafür, das dort dieses Problem bereits erkannt
> wurde.
Die angestellten Mitarbeiter sind nicht ihr eigener Arbeitgeber. Mit
Ausnahme der Entlastung kontrollieren sie noch nichtmal ihren eigenen
Arbeitgeber (den Vorstand) sondern höchstens den Kontrolleur (das
Präsidium) ihres Arbeitgebers. Genau damit sie ihren Chef nicht
kontrollieren können, können Angestellte nicht ins Präsidium oder
Kassenprüfer werden. Sich selber könnten sie aber selbst dann nicht
kontrollieren (sofern sie nicht der Vorstand sind).


> Nichtsdestotrotz sind unsere Mitarbeiter ein wichtiger Teil des Vereins
> und ihre Anwesenheit auf der MV ausdrücklich begrüßenswert. Es ist
> wichtig auch ihre Perspektive in die Diskussion einzubringen. Nur sollte
> das nicht zu Lasten der Beteiligung und des Stimmgewichts der übrigen
> anwesenden und abwesenden Vereinsmitglieder gehen.

Ihr Stimmrecht geht zu Niemandens Lasten, denn sie sind normale
Mitglieder die nicht mehr oder weniger Stimmen haben als du oder ich.


> Zusammenfassend gesagt, geht es hier also nicht um die bewusste
> Manipulationen durch irgendwelche finsteren Mächte, sondern um einen
> Fehler im System, der meines Erachtens zu einem Demokratiedefizit führt.
> Und es ist die Aufgabe der Gremien des Vereins (also der MV, des
> Präsidiums und des Vorstands) solche Problem zu erkennen und
> entsprechende Lösungen zu suchen.

Es liegt kein Fehler im System vor.

>
> Demkokratie ist kein ''nice-to-have'', sondern die Grundlage eines
> Vereins, insbesondere dann, wenn der gemeinnützig sein will und sich den
> freien und egalitären Zugang zu Informationen auf die Fahnen geschrieben
> hat.

Und Demokratie heißt „Herrschaft des Volkes“, ergo: 1 man, 1 vote.
Systeme die einzelnen Gruppen das Wahlrecht verweigern nennt man
Diktatur oder Unrechtsstaat.

Mit freundlichen Grüßen
DaB.


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Re: Neuer Vorsitz des Präsidiums – Rücklick auf die 14. Mitgliederversammlung

Martin Kraft
@DaB.: Lassen wir das. Da Du scheinbar nicht mal den Versuch
unternimmst, zu verstehen, worum es mir geht, macht es wenig Sinn diese
Sache hier weiter zu diskutieren. Die übrigen Mitlesenden haben das
Problem der Überrepräsentanz offensichtlich erkannt und es soll im
Rahmen des Governance Review thematisiert werden. Mehr wollte ich gar
nicht...

// Martin

P.S.: Dein Wunsch hier anonym zu bleiben angeht irritiert ehrlich gesagt
etwas. Zum einen war ich nicht der erste, der Dich hier und heute mit
Deinem Vornamen angesprochen hat und zum anderen sind wir hier im Verein
- und anders als in der WP sind hier keine Accounts sondern reale
Menschen Mitglied.

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Re: Neuer Vorsitz des Präsidiums – Rücklick auf die 14. Mitgliederversammlung

Henriette Fiebig
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On 27.05.2014, at 19:32, Sebastian Moleski <[hidden email]> wrote:

/ … /

> Entscheidungen haben Konsequenzen. Würden wir ganz demokratisch
> entscheiden, dass wir zukünftig nicht mehr Wikipedia unterstützen sondern
> nur noch andere Projekte,

Lieber Sebastian,

auch an Dich die dringende Bitte Strohmänner und Nebelkerzen in der Diskussion zu unterlassen. Danke.

Gruß

Henriette
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