Protokoll der 4. Präsidiumssitzung vom 19.11.2017

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Protokoll der 4. Präsidiumssitzung vom 19.11.2017

Tim Moritz Hector-2
Liebe Leserinnen und Leser,

das Protokoll der 4. Präsidiumssitzung vom 19.11.2017 ist nun im Vereinsforum
veröffentlicht und kann auf der folgenden Seite gelesen werden:

https://forum.wikimedia.de/wiki/Pr%C3%A4sidiumssitzung_5-4

Schwerpunktthemen waren die Kooptation und der für 2018 geplante
Zukunftsprozess.

Herzliche Grüße und eine schöne Woche!

Tim Moritz Hector
Vorsitzender des Präsidiums
--
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tel.: +49 (0)30 - 219 158 260
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Re: Protokoll der 4. Präsidiumssitzung vom 19.11.2017

DaB.
Hallo.
Am 18.12.2017 um 17:43 schrieb Tim Moritz Hector:
> Schwerpunktthemen waren die Kooptation

dazu habe ich mehrere Fragen:

1. Frage: Laut Protokoll werden die nicht-gewählten
Kooptations-Kandidaten nicht aufgeführt. Warum ist es regulär
nicht-gewählten Präsidiums-Mitgliedern zuzumuten, das ihr Name bekannt
wird, Kandidaten die sich keiner echten Wahl stellen müssen aber nicht?

2. Frage: Welche Mitglieder der Zählkommision waren anwesend? Dies geht
aus dem Protokoll nicht hervor. Zusatzfrage: Wird es einen Bericht der
Zahlkommison geben?

3. Frage: Die Wahl wurde AFAIK nicht vorab angekündigt. Wie sollten die
Mitglieder also ihr Recht bei der Stimmauszählung anwesend zu sein, nutzen?


Mit freundlichen Grüßen
DaB.


--
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Re: Protokoll der 4. Präsidiumssitzung vom 19.11.2017

Lukas Mezger
Lieber Daniel,

vielen Dank für deine Nachricht und deine Rückfragen zum Protokoll unserer
letzten Sitzung, die ich gern beantworten möchte.

Zu deiner ersten Frage: Du weist auf einen Unterschied zwischen der
Kooptation und den Präsidiumswahlen hin. Letztere sind vereinsöffentliche
Wahlen, bei der die KandidatInnen ihr Einverständnis erklären, dass ihre
Kandidatur veröffentlicht wird. Bei der Kooptation handelt es sich dagegen
um einen Auswahlprozess des Präsidiums, in dem das Präsidium als Gremium
über die Bewerbungen diskutiert und dann durch Beschluss eine Entscheidung
trifft. Wir haben dazu im September eine Ausschreibung veröffentlicht, auf
die sich Mitglieder bewerben oder jemanden empfehlen konnten. Dabei haben
wir bewusst darauf verzichtet, eine Veröffentlichung der Kandidaturen als
Bedingung zu setzen: So wollten wir möglichst viele kompetente
KandidatInnen zu einer Kandidatur ermutigen, die dies vielleicht nicht
getan hätten, wenn ihre Bewerbung und unsere Entscheidung öffentlich
gemacht würde. Klar ist es auch bei Wahlen für die unterlegenen
KandidatInnen manchmal nicht schön, auf diese Weise im Rampenlicht zu
stehen. Anders als bei der Kooptation ist das in diesem Fall aber
unvermeidbar.

Deine zweite und dritte Frage beruht möglicherweise auf einem
Missverständnis: Kooptierte Mitglieder des Präsidiums werden nicht von den
Mitgliedern *gewählt*, sondern vom Präsidium durch *Beschluss* berufen. Für
Beschlüsse des Präsidiums ist die Zählkommission nicht zuständig, daher
zählen wir die Stimmen selbst aus. Außerdem sind die Sitzungen des
Präsidiums sind nicht öffentlich – als Ausgleich dafür gibt es Protokolle.
Näheres dazu steht unter anderem in § 10 Abs. 1 der Satzung und in § 4a der
Wahlordnung.

Ich hoffe, dass ich deine Fragen damit beantwortet habe.
Viele Grüße und schöne Feiertage,

Lukas

----

Dr. Lukas Mezger
Mitglied des Präsidiums / member of the Supervisory Board

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Am 19. Dezember 2017 um 21:13 schrieb DaB. <[hidden email]>:

> Hallo.
> Am 18.12.2017 um 17:43 schrieb Tim Moritz Hector:
> > Schwerpunktthemen waren die Kooptation
>
> dazu habe ich mehrere Fragen:
>
> 1. Frage: Laut Protokoll werden die nicht-gewählten
> Kooptations-Kandidaten nicht aufgeführt. Warum ist es regulär
> nicht-gewählten Präsidiums-Mitgliedern zuzumuten, das ihr Name bekannt
> wird, Kandidaten die sich keiner echten Wahl stellen müssen aber nicht?
>
> 2. Frage: Welche Mitglieder der Zählkommision waren anwesend? Dies geht
> aus dem Protokoll nicht hervor. Zusatzfrage: Wird es einen Bericht der
> Zahlkommison geben?
>
> 3. Frage: Die Wahl wurde AFAIK nicht vorab angekündigt. Wie sollten die
> Mitglieder also ihr Recht bei der Stimmauszählung anwesend zu sein, nutzen?
>
>
> Mit freundlichen Grüßen
> DaB.
>
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Re: Protokoll der 4. Präsidiumssitzung vom 19.11.2017

DaB.
Hallo Lukas.
Am 21.12.2017 um 14:24 schrieb Lukas Mezger:
> Deine zweite und dritte Frage beruht möglicherweise auf einem
> Missverständnis: Kooptierte Mitglieder des Präsidiums werden nicht von den
> Mitgliedern *gewählt*, sondern vom Präsidium durch *Beschluss* berufen.

das Protokoll selbst sagt, das ihr die beiden neuen Präsidiumsmitglieder
aus einer Liste gewählt habt („Zur Sitzung lag eine Shortlist mit
Kandidatinnen und Kandidaten für die Kooptation in das Gremium vor“,
„und Moritz stellte das Ergebnis der Wahl fest.“, „Die beiden
Kandidat/innen mit den meisten Stimmen“). Es handelte sich also um eine
Personenwahl (wie auch das Protokoll „Als Personenwahl findet die Wahl
verdeckt statt.“ feststellt) und nicht um einen Beschluss.

Wahlen unterliegen der Wahlordnung. Die Wahlordnung bestimmt, das für
geheime Abstimmungen (was eine Personenwahl ja ist) die Zählkommision
zuständig ist.

Da ich Deiner Antwort entnehme, das ihr die beiden neuen Kandidaten
NICHT korrekt gewählt habt, schlage ich dringend vor, das das Präsidium
so bald wie möglich einen korrekten Beschluss über die Aufnahme fast.
Wie es richtig zu machen ist, findet ihr in der Wahlordnung Abschnitt 4a
(Arbeitsgruppe einsetzen, Arbeitsgruppe macht Vorschlag, Präsidium
entscheidet).


Nachdem schon die Wahl der Kassenprüfer auf der letzten MV formal
/problematisch/ (positiv formuliert) war, ist das nun schon das zweite
Mal in kurzer Zeit das ihr so schlampt. Ich HOFFE sehr, das ihr das bis
zu den Präsidiumswahlen 2018 wieder in den Griff bekommt!


Zu dem anderen Punkt: Eine Kooptation ist per se erstmal undemokratisch,
weil sie mir als Mitglied und Wähler ein Wahlrecht vorenthält. Daher ist
es nicht zuviel verlangt, wenn ich wenigstens erfahre, wer denn so zu
Verfügung stand. Schließlich könnte das ja auch meine Wahlentscheidung
bei den Präsidiumswahlen beeinflussen (wenn ihr z.B. einen Kandidaten
abgelehnt habt, den ich als sehr geeignet bewerten würde).
Zweitens finde ich Heimlichtuerei unfair gegenüber den Mitgliedern, die
für einen regulären Präsidiumsposten kandidieren. Die müssen sich
nämlich erst vorne hinstellen, sich löchern lassen, und dann bekommt
jedes Mitglied am Ende in Zahlen gesagt wie beliebt sie waren (und aus
eigener Erfahrung weiß ich, wie bitter das sein kann).
Ich verstehe, das man das Problem nun nicht mehr aus der Welt schaffen
kann, aber Du wirdst mir verzeihen, wenn nicht darüber nicht glücklich bin.


Nichtsdestotrotz schon mal Schöne Weihnachten! :-)

„die kommenden Kämpfe werden hart sein.“ (Peppone)


Mit freundlichen Grüßen
DaB.


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