Rücknahme des S7 der 14. MV „AoMV-Änderungen“

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Rücknahme des S7 der 14. MV „AoMV-Änderungen“

Robin Krahl
Hallo zusammen,

wie ich gerade gelesen habe, hat das Amtsgericht die Eintragung dieser
Satzungsänderung verweigert, da die Rechte der nicht aktiven Mitglieder
eingeschränkt wurden. [0]  Der Antrag sah vor, dass statt 10 % aller
Mitglieder nur noch 10 % aller aktiven Mitglieder eine außerordentliche MV
einberufen dürfen.  Dadurch haben die nicht aktiven Mitglieder keine
Möglichkeit mehr, eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen.

Dieser Antrag wollte die Hürden für eine aoMV senken und die Beteiligung der
Mitglieder stärken.  (10 % aller Mitglieder zu erreichen, ist bei mehr als 10
000 Mitgliedern faktisch unmöglich.)  Der Antrag stieß auf große Zustimmung;
er wurde vom Präsidium unterstützt und mit 70 % Ja-Stimmen angenommen.

Ich halte es daher für sinnvoll, für die nächste MV einen Antrag einzubringen,
der *zusätzlich* zu dem Quorum „10 % aller Mitglieder“ das Quorum „10 % aller
aktiven Mitglieder“ einführt.  Dadurch wären die nicht aktiven Mitglieder
nicht benachteiligt, gleichzeitig wären die aktiven Mitglieder gestärkt und
der ursprünglich angedachte positive Effekt bliebe erhalten.

Meine Fragen:
1.  Wollen die damaligen Antragsteller, Daniel Bauer und Thomas Goldammer,
einen solchen modifizierten Antrag einbringen?
2.  Wäre das Präsidium bereit, eine rechtliche Prüfung eines solchen
modifizierten Antrags zu beauftragen?

Grüße,
Robin

[0]  
<https://forum.wikimedia.de/wiki/Datei:Anlage_zum_Protokoll_Zur%C3%BCcknahme_der_SA_zu_%C2%A78.pdf>
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Re: Rücknahme des S7 der 14. MV „AoMV-Änderungen“

Bernd Gross
Hallo Robin,

ich könnte mir vorstellen, dass Dein Vorschlag daran scheitert, dass beide
- aktive Mitglieder und Fördermitglieder - dann aber nicht gleichberechtigt
sind; die aktiven sind übervorteilt. Was hälst du davon, die 10 % auf "1 %
aller Mitglieder" zu reduzieren.

Beste Grüße
Bernd


Am 6. September 2014 14:40 schrieb Robin Krahl <[hidden email]>:

> Hallo zusammen,
>
> wie ich gerade gelesen habe, hat das Amtsgericht die Eintragung dieser
> Satzungsänderung verweigert, da die Rechte der nicht aktiven Mitglieder
> eingeschränkt wurden. [0]  Der Antrag sah vor, dass statt 10 % aller
> Mitglieder nur noch 10 % aller aktiven Mitglieder eine außerordentliche MV
> einberufen dürfen.  Dadurch haben die nicht aktiven Mitglieder keine
> Möglichkeit mehr, eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen.
>
> Dieser Antrag wollte die Hürden für eine aoMV senken und die Beteiligung
> der
> Mitglieder stärken.  (10 % aller Mitglieder zu erreichen, ist bei mehr als
> 10
> 000 Mitgliedern faktisch unmöglich.)  Der Antrag stieß auf große
> Zustimmung;
> er wurde vom Präsidium unterstützt und mit 70 % Ja-Stimmen angenommen.
>
> Ich halte es daher für sinnvoll, für die nächste MV einen Antrag
> einzubringen,
> der *zusätzlich* zu dem Quorum „10 % aller Mitglieder“ das Quorum „10 %
> aller
> aktiven Mitglieder“ einführt.  Dadurch wären die nicht aktiven Mitglieder
> nicht benachteiligt, gleichzeitig wären die aktiven Mitglieder gestärkt und
> der ursprünglich angedachte positive Effekt bliebe erhalten.
>
> Meine Fragen:
> 1.  Wollen die damaligen Antragsteller, Daniel Bauer und Thomas Goldammer,
> einen solchen modifizierten Antrag einbringen?
> 2.  Wäre das Präsidium bereit, eine rechtliche Prüfung eines solchen
> modifizierten Antrags zu beauftragen?
>
> Grüße,
> Robin
>
> [0]
> <
> https://forum.wikimedia.de/wiki/Datei:Anlage_zum_Protokoll_Zur%C3%BCcknahme_der_SA_zu_%C2%A78.pdf
> >
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Re: Rücknahme des S7 der 14. MV „AoMV-Änderungen“

Robin Krahl
In reply to this post by Robin Krahl
Hallo Bernd,

ich kenne mich mit Vereinsrecht nicht sonderlich aus.  Die Begründung des
Amtsgerichts stellt alleine darauf ab, dass die nicht aktiven Mitglieder gar
keine Möglichkeit zur Einberufung einer aoMV mehr haben.  Das heißt nicht
zwingend, dass aktive Mitglieder nicht anders gestellt werden dürfen als nicht
aktive Mitglieder.  Daher wünsche ich mir auch eine rechtliche Prüfung auf
Veranlassung des Präsidiums.  Sollten dann Bedenken an einer Andersstellung
der aktiven Mitglieder bestehen, könnten wir eine allgemeine Senkung der
Hürden in Betracht ziehen.

Grüße,
Robin
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Re: Rücknahme des S7 der 14. MV ?AoMV-Änderungen?

Tim Landscheidt
In reply to this post by Robin Krahl
Robin Krahl <[hidden email]> wrote:

> [...]
> 2.  Wäre das Präsidium bereit, eine rechtliche Prüfung eines solchen
> modifizierten Antrags zu beauftragen?

> [...]

Wenn diese sowieso durch das Amtsgericht erfolgt, sehe ich
da keine Notwendigkeit.

Tim


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Re: Rücknahme des S7 der 14. MV „AoMV-Änderungen“

DaB.
In reply to this post by Robin Krahl
Hallo,
Am 06.09.2014 14:40, schrieb Robin Krahl:
> 1.  Wollen die damaligen Antragsteller, Daniel Bauer und Thomas Goldammer,
> einen solchen modifizierten Antrag einbringen?

ich habe noch nicht mit Thomas darüber gesprochen, aber ich hatte das
vor, ja.

Der Vorstand hatte Thomas und mich übrigens vorbildlich über die
Ablehnung informiert. Um auch mal ein lobendes Wort auszusprechen :-).

Halb-OT: Ich plane darüber hinaus auch einen Satzungsänderungsantrag
einbringen, der inaktive Aktive-Mitglieder in Fördermitgliedern
umwandelt um mal die Karteileichen, die eh nie wählen, zu entfernen; da
sitze ich aber noch an den Details.

Mit freundlichen Güßen
DaB.



--
Benutzerseite: [[:w:de:User:DaB.]] — PGP: 0x7CD1E35FD2A3A158
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Re: Rücknahme des S7 der 14. MV ?AoMV-Änderungen?

Stefan Knauf-2
In reply to this post by Tim Landscheidt
Tim Landscheidt schrieb am Sat, 06 Sep 2014 16:36:20
+0000:

> Robin Krahl wrote:
>
>> [...]
>> 2.  Wäre das Präsidium bereit, eine rechtliche Prüfung
>>eines solchen
>> modifizierten Antrags zu beauftragen?
>
>> [...]
>
> Wenn diese sowieso durch das Amtsgericht erfolgt, sehe
>ich
> da keine Notwendigkeit.
>
> Tim


Hallo Tim,

der Vorteil einer Vorabprüfung bestünde darin, dass der
Antrag mit höherer Wahrscheinlichkeit schon beim nächsten
Versuch vom Amtsgericht akzeptiert würde. Wenn dagegen ein
Antrag erst nach mehreren Versuchen das Amtsgericht
passiert, verschwenden wir eine Menge Zeit. Nicht nur,
dass der Antrag mindestens ein halbes Jahr verspätet
Wirkung zeigen kann, sondern auch das mehrfache
Diskutieren auf der Mitgliederversammlung hält sie davon
ab, sich mit anderen Dingen zu befassen.

MfG
Stefan

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Re: Rücknahme des S7 der 14. MV „AoMV-Änderungen“

Thomas Goldammer-2
In reply to this post by DaB.
Hi Robin und Daniel, liebe Mailinglistenmitverfolger,

ja, die Idee, beide Möglichkeiten einzuführen, also 10% aller Mitglieder
*oder* 10% der aktiven Mitglieder, hatte ich auch im Kopf. Ich denke auch
nicht, dass das Probleme mit dem AG machen würde. Die Fördermitglieder
wären dadurch ja nicht beeinträchtigt in ihren Möglichkeiten, eine aoMV
einzufordern. Das wären sie nur, wenn die Prozentzahlen für die Aktiven
kleiner wären (IMHO). Wie machen denn das andere vergleichbar große Vereine?

LG
Thomas.


Am 6. September 2014 18:52 schrieb DaB. <[hidden email]>:

> Hallo,
> Am 06.09.2014 14:40, schrieb Robin Krahl:
> > 1.  Wollen die damaligen Antragsteller, Daniel Bauer und Thomas
> Goldammer,
> > einen solchen modifizierten Antrag einbringen?
>
> ich habe noch nicht mit Thomas darüber gesprochen, aber ich hatte das
> vor, ja.
>
> Der Vorstand hatte Thomas und mich übrigens vorbildlich über die
> Ablehnung informiert. Um auch mal ein lobendes Wort auszusprechen :-).
>
> Halb-OT: Ich plane darüber hinaus auch einen Satzungsänderungsantrag
> einbringen, der inaktive Aktive-Mitglieder in Fördermitgliedern
> umwandelt um mal die Karteileichen, die eh nie wählen, zu entfernen; da
> sitze ich aber noch an den Details.
>
> Mit freundlichen Güßen
> DaB.
>
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Re: Rücknahme des S7 der 14. MV „AoMV-Änderungen“

Bernd Gross
In reply to this post by Robin Krahl
Hallo Robin,

das ist in Ordnung. Aber man könnte durch Anwälte gleich *beide Varianten
prüfen* lassen. Das Vereinsregister gibt selbst aber vorher keine Erklärung
ab. Und Anwälte haben auch keine treffsicheren Wertungen.
Gruss Bernd

Am 6. September 2014 16:01 schrieb Robin Krahl <[hidden email]>:

> Hallo Bernd,
>
> ich kenne mich mit Vereinsrecht nicht sonderlich aus.  Die Begründung des
> Amtsgerichts stellt alleine darauf ab, dass die nicht aktiven Mitglieder
> gar
> keine Möglichkeit zur Einberufung einer aoMV mehr haben.  Das heißt nicht
> zwingend, dass aktive Mitglieder nicht anders gestellt werden dürfen als
> nicht
> aktive Mitglieder.  Daher wünsche ich mir auch eine rechtliche Prüfung auf
> Veranlassung des Präsidiums.  Sollten dann Bedenken an einer Andersstellung
> der aktiven Mitglieder bestehen, könnten wir eine allgemeine Senkung der
> Hürden in Betracht ziehen.
>
> Grüße,
> Robin
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Re: Rücknahme des S7 der 14. MV „AoMV-Änderungen“

Robin Krahl
In reply to this post by Robin Krahl
Hallo Thomas!

2014-09-06T22:19:13Z – Thomas Goldammer:
> Wie machen denn das andere vergleichbar große Vereine?

Mir ist jetzt auf Anhieb kein vergleichbarer Verein eingefallen.  Wenn wir in
der gleichen Größenordnung bleiben, haben wir vor allem den Unterschied, dass
die meisten Vereine in Regionalgruppen organisiert sind.  Dann gibt es häufig
Regelungen, dass bspw. zwei Drittel der Regionalgruppenleiter eine aoMV
veranlassen können.

Außerdem vermute ich, dass die Konstellation mit grob 90 % passiven
Mitgliedern auch eher selten ist.

Grüße,
Robin
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Re: Rücknahme des S7 der 14. MV „AoMV-Änderungen“

rupert THURNER-2
2014-09-08 2:33 GMT+02:00 Robin Krahl <[hidden email]>:

> Hallo Thomas!
>
> 2014-09-06T22:19:13Z – Thomas Goldammer:
>> Wie machen denn das andere vergleichbar große Vereine?
>
> Mir ist jetzt auf Anhieb kein vergleichbarer Verein eingefallen.  Wenn wir in
> der gleichen Größenordnung bleiben, haben wir vor allem den Unterschied, dass
> die meisten Vereine in Regionalgruppen organisiert sind.  Dann gibt es häufig
> Regelungen, dass bspw. zwei Drittel der Regionalgruppenleiter eine aoMV
> veranlassen können.
>
> Außerdem vermute ich, dass die Konstellation mit grob 90 % passiven
> Mitgliedern auch eher selten ist.

grosse fussballvereine machen es mit "5% der mitglieder ..." und je
nach dem, andere organe. zb borussia dortmund:
http://www.bvb.de/content/download/81201/1206560/version/1/file/Satzung%20des%20Ballspielvereins%20Borussia%2009%20e.V.%20Dortmund_14-03-05.pdf
oder fc bayern münchen:
http://wettengl.info/Blog/Dokumente/D095-Satzung-FC-Bayern-Muenchen-2010.pdf

rupert

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Re: Rücknahme des S7 der 14. MV „AoMV-Änderungen“

Pavel Richter
>
> > 2014-09-06T22:19:13Z – Thomas Goldammer:
> >> Wie machen denn das andere vergleichbar große Vereine?
>

Gar nicht.

Mal im Ernst: Es gibt zwei Mitgliederversammlungen jedes Jahr, d.h. die
nächste MV ist gerade mal 6 Monate hin. Dann kann das Präsidium ja
jederzeit eine MV einberufen; auch die Kassenprüfer können dies, wenn ein
in ihrer Tätigkeit liegender Grund vorliegt. Und jedes Mitglied kann einen
Antrag auf eine aoMV an das Präsidium stellen.

Wird da wirklich ein zentrales Problem des Vereins gelöst?

Grundsätzlicher finde ich die Frage spannend, wie mit der juristischen
Prüfung von Anträgen im Vorfeld der MV umzugehen ist. Wollen wir wirklich
einen Service für alle Mitglieder anbieten, auf Kosten des Vereins
juristischen Rat einzuholen? Das erscheint mir grundsätzlich problematisch.
____

DaB. schrieb weiter oben:

"Ich plane darüber hinaus auch einen Satzungsänderungsantrag einbringen,
der inaktive Aktive-Mitglieder in Fördermitgliedern umwandelt um mal die
Karteileichen, die eh nie wählen, zu entfernen; da sitze ich aber noch an
den Details."

Eine Bitte: Tue es nicht. Du kannst natürlich Deine Freizeit so verbringen,
wie Du möchtest, aber ich halte es für völlig ausgeschlossen (und auch für
überhaupt nicht erstrebenswert), dass es eine juristisch saube Lösung für
Dein Vorhaben gibt.
Auch verstehe ich nicht, welches Problem damit gelöst werden soll - stören
Dich die aktiven Mitglieder, die nicht wählen, in irgendeiner Weise? Again:
Ist das irgendwie ein wirklich großes Problem für Wikimedia Deutschland?

Auch hier erscheint mir (ähnlich wie bei Deinem Antrag "Stärkung der
finanziellen Unabhängigkeit" (
https://forum.wikimedia.de/wiki/Benutzer:DaB./St%C3%A4rkung_der_finanziellen_Unabh%C3%A4ngigkeit)
das Pferd von Hinten aufgezäumt zu werden. Das, was Du in beiden Fällen
erreichen möchtest, sollte doch nicht durch eine Satzungsänderung erfolgen,
sondern das Ergebniss einer ausführlicheren Debatte innerhalb des Vereins
sein. Welche Rolle spielen die aktiven Mitglieder? Wie sieht die
mittelfristige Finanzplanung aus, welche Risiken etwa bezüglich der
Beziehungen zur WMF bestehen und wie werden diese angegangen? Das sind
tatsächlich wichtige Fragen, über die viel zu wenig gesprochen wird. Aber
wenn wir das gleich über Satzungsänderungen angehen, statt ersteinmal zu
diskutieren, wird sich a) nichts ändern (da die 2/3-Mehrheit für
Satzungsänderungen enorm hoch ist) und b) ist die Wahrscheinlichkeit
gering, dass wir wirklich die beste Lösung finden.

-
Mit freundlichen Grüßen,

Pavel Richter
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Re: Rücknahme des S7 der 14. MV „AoMV-Änderungen“

DaB.
Hallo Pavel,
Am 08.09.2014 11:28, schrieb Pavel Richter:
> Auch verstehe ich nicht, welches Problem damit gelöst werden soll - stören
> Dich die aktiven Mitglieder, die nicht wählen, in irgendeiner Weise? Again:
> Ist das irgendwie ein wirklich großes Problem für Wikimedia Deutschland?

sie stören mich indirekt. Und zwar deswegen, weil immer wieder behauptet
wird, die Mitglieder, die zur Mitgliederversammlung kommen, würden nur
einen sehr kleinen Teil der aktiven Mitglieder repräsentieren und man
müsste die Nicht-Kommer mehr einbinden (z.B über Online-Wahlen).
Ich denke, dass dies falsch ist und die Leute die zur MV kommen plus die
Briefwähler den überwiegenden (>80%) Teil der aktiven Mitglieder
ausmachen – und der Rest Karteileichen sind, die besser Fördermitglieder
wären.
Meiner Meinung nach resultieren diese inaktive Aktiven-Mitglieder aus
der Zeit als Spendern nahgelegt wurde auch Vereins-Mitglied zu werden –
jedoch nicht als Fördermitglied (was sinnvoll ist und auch heute AFAIK
so gemacht wird), sondern als aktives Mitglied.
Nebenbei verursachen diese nicht-aktiven Aktiv-Mitglieder auch noch jede
Menge Kosten (z.B. in Form von Porto).

Mit freundlichen Grüßen
DaB.


--
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Re: Stärkung der,> finanziellen Unabhängigkeit [war Rücknahme des S7 der 14. MV „AoMV-Änderungen“]

DaB.
In reply to this post by Pavel Richter
Hallo Pavel
Am 08.09.2014 11:28, schrieb Pavel Richter:

> Auch hier erscheint mir (ähnlich wie bei Deinem Antrag "Stärkung der
> finanziellen Unabhängigkeit" (
> https://forum.wikimedia.de/wiki/Benutzer:DaB./St%C3%A4rkung_der_finanziellen_Unabh%C3%A4ngigkeit)
> das Pferd von Hinten aufgezäumt zu werden. Das, was Du in beiden Fällen
> erreichen möchtest, sollte doch nicht durch eine Satzungsänderung erfolgen,
> sondern das Ergebniss einer ausführlicheren Debatte innerhalb des Vereins
> sein. Welche Rolle spielen die aktiven Mitglieder? Wie sieht die
> mittelfristige Finanzplanung aus, welche Risiken etwa bezüglich der
> Beziehungen zur WMF bestehen und wie werden diese angegangen? Das sind
> tatsächlich wichtige Fragen, über die viel zu wenig gesprochen wird. Aber
> wenn wir das gleich über Satzungsänderungen angehen, statt ersteinmal zu
> diskutieren, wird sich a) nichts ändern (da die 2/3-Mehrheit für
> Satzungsänderungen enorm hoch ist) und b) ist die Wahrscheinlichkeit
> gering, dass wir wirklich die beste Lösung finden.
es handelt sich dabei um einen normalen Antrag und nicht um eine
Satzungsänderung – dementsprechend kann er a.) von der MV verändert
werden und braucht b.) keine 2/3 Mehrheit.

Du sagst, dass über solche Fragen zu wenig gesprochen wird. Das ist
richtig, aber warum sagst du mir das? Präsidium und Vorstand wissen sehr
genau, wann der Vertrag mit der WMF abläuft – warum kam da von eurer
Seite nie etwas? Warum muss ich mich darum kümmern?
Präsidium und Vorstand reden immer wieder mit WMF-Menschen (sei es auf
der Wikimania, dem Chapter-Meeting oder im alltäglichen Kontakt; einige
Vereins-Mitglieder haben oder hatten hohe Positionen bei der WMF inne).
Warum habt ihr nicht schon längst abgeklärt, ob der aktuelle Vertrag mit
der WMF in 2015 verlängert wird? Und falls ihr es getan habt: Warum habt
ihr uns nicht informiert?

Bis spätestens zur MV im Frühling 2015 muss entweder der Vertrag mit der
WMF verlängert worden sein, oder ein muss ein Antrag vorliegen wie wir
verfahren wenn es keine Vertragsverlängerung gibt. Denn zur MV im Herbst
2015 (wenn wir also wissen was Sache ist, da der alte Vertrag im Sommer
2015 abläuft), muss bereits ein Haushaltsentwurf vorliegen und wir
Mitglieder können nicht mehr beeinflussen wie der aussehen soll.
Daher werde ich schon jetzt aktiv, damit falls mein Antrag abgelehnt
wird, es immer noch die Möglichkeit der Nachbesserung zur Frühlings MV gibt.

Die MV ist erst in über 2 Monaten. Noch haben Präsidium und Vorstand
Zeit eine Diskussion mit den Mitgliedern zu führen, noch haben Präsidium
und Vorstand Zeit mit der WMF über den Vertrag zu sprechen, noch haben
sie Zeit selbst eine Idee zu entwickeln, falls der Vertrag nicht
verlängert wird.
Ich bin weder Vorstand noch im Präsidium, ich bin ein einfaches
Mitglied: Und als Mitglied darf ich nur Anträge stellen.

Mit freundlichen Grüßen
DaB.



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Re: Rücknahme des S7 der 14. MV „AoMV-Änderungen“

Pavel Richter
In reply to this post by DaB.
Hallo DaB.,
Am 8. September 2014 15:02 schrieb DaB. <[hidden email]>:

> Hallo Pavel,
> Am 08.09.2014 11:28, schrieb Pavel Richter:
> > Auch verstehe ich nicht, welches Problem damit gelöst werden soll -
> stören
> > Dich die aktiven Mitglieder, die nicht wählen, in irgendeiner Weise?
> Again:
> > Ist das irgendwie ein wirklich großes Problem für Wikimedia Deutschland?
>
> sie stören mich indirekt. Und zwar deswegen, weil immer wieder behauptet
> wird, die Mitglieder, die zur Mitgliederversammlung kommen, würden nur
> einen sehr kleinen Teil der aktiven Mitglieder repräsentieren und man
> müsste die Nicht-Kommer mehr einbinden (z.B über Online-Wahlen).
> Ich denke, dass dies falsch ist und die Leute die zur MV kommen plus die
> Briefwähler den überwiegenden (>80%) Teil der aktiven Mitglieder
> ausmachen – und der Rest Karteileichen sind, die besser Fördermitglieder
> wären.
>

Mh, ok, das leuchtet mir ein (auch wenn ich mir bezüglich der Prozentzahlen
nicht so sicher bin - aber tatsächlich sind von den 1300 aktiven
Mitgliedern viele dabei, die eigentlich genau das tun, was Fördermitglieder
tun). Und ich bin auch davon überzeugt, dass es eine Menge Gründe gibt,
warum Menschen nicht zu unseren MVs kommen, obwohl ihnen der Verein
durchaus aktiv am Herzen liegt.

Genauso kann ich mir aber vorstellen, dass es unter den 11.000
Fördermitgliedern welche gibt, die sich tatsächlich sehr gerne aktiv am
Vereinsleben beteiligen wollten, die aber (da sie nur gefragt wurden, ob
sie Fördermitglieder werden wollen) vielleicht gar nichts von dieser
Möglichkeit wissen?

Vielleicht würde es ja Sinn machen, die "aktiven" Mitglieder anzuschreiben
und sie auf die Möglichkeit zur Fördermitgliedschaft hinzuweisen (auch wenn
ich vermute, dass dies bei einigen eher komisch ankäme, könnte man das doch
auch so sehen, als wollte man ihnen etwas "wegnehmen"); genauso könnte man
auch die Fördermitglieder anschreiben und ihnen die Vorteile einer aktiven
Mitgliedschaft erklären. Im Idealfalle gäbe das ein tolles Ergebnis.

ABER: Bei so etwas ist auch immer die Gefahr vorhanden, dass Menschen diese
Fragen zum Anlass nehmen, Wikimedia Deutschland ganz zu verlassen. Daher
wäre es, sollte man so vorgehen wollen, angebracht, das Fundraisingteam
würde vielleicht mal einen Test machen.

ABER II: Das Fundraisingteam sitzt sicher nicht rum und wartet darauf, dass
ich mit solchen Ideen komme. Die Vorbereitung der Herbstkampagne steht
sicher aktuell im Mittelpunkt, und die ist natürlich wichtiger. Und auch
ganz grundsätzlich ist das eine Frage für Vorstand und Fundraisingteam.
Daher mag jemand diese Idee aufnehmen, oder auch nicht :-)


Viele Grüße,

Pavel
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Re: Rücknahme des S7 der 14. MV „AoMV-Änderungen“

Ziko van Dijk-3
Hallo,

Wikimedia Nederland hat traditionell vor allem auf ordentliche Mitglieder
gesetzt, weil es schön ist, wenn jemand sich damit den Weg zur
Mitbestimmung (und allgemein zur Mitarbeit) offen hält.

Quoren für Anträge oder auch Fristen haben wir nicht; ich dächte da auch
nur an eine Person, die zeitweilig quantitativ da etwas exzessiv
aufgetreten ist. Ansonsten könnte ich mir da zumindest eine Frist
vorstellen, da die anderen Mitglieder die Chance haben sollen, vor der MV
sich die Sache genauer anzusehen.

Für einen viel größeren Verein wie WMDE könnte ich mir vorstellen, etwa 10
% der Mitglieder oder ansonsten einer Mindestanzahl wie z.B. 50 Mitgliedern
das Antragsrecht zu geben (also entweder oder). Es sollte schon eine Hürde
sein, da Anträge anderen Mitgliedern eben auch Arbeit machen.

Besten Gruß
Ziko



Am Montag, 8. September 2014 schrieb Pavel Richter :

> Hallo DaB.,
> Am 8. September 2014 15:02 schrieb DaB. <[hidden email] <javascript:;>>:
>
> > Hallo Pavel,
> > Am 08.09.2014 11:28, schrieb Pavel Richter:
> > > Auch verstehe ich nicht, welches Problem damit gelöst werden soll -
> > stören
> > > Dich die aktiven Mitglieder, die nicht wählen, in irgendeiner Weise?
> > Again:
> > > Ist das irgendwie ein wirklich großes Problem für Wikimedia
> Deutschland?
> >
> > sie stören mich indirekt. Und zwar deswegen, weil immer wieder behauptet
> > wird, die Mitglieder, die zur Mitgliederversammlung kommen, würden nur
> > einen sehr kleinen Teil der aktiven Mitglieder repräsentieren und man
> > müsste die Nicht-Kommer mehr einbinden (z.B über Online-Wahlen).
> > Ich denke, dass dies falsch ist und die Leute die zur MV kommen plus die
> > Briefwähler den überwiegenden (>80%) Teil der aktiven Mitglieder
> > ausmachen – und der Rest Karteileichen sind, die besser Fördermitglieder
> > wären.
> >
>
> Mh, ok, das leuchtet mir ein (auch wenn ich mir bezüglich der Prozentzahlen
> nicht so sicher bin - aber tatsächlich sind von den 1300 aktiven
> Mitgliedern viele dabei, die eigentlich genau das tun, was Fördermitglieder
> tun). Und ich bin auch davon überzeugt, dass es eine Menge Gründe gibt,
> warum Menschen nicht zu unseren MVs kommen, obwohl ihnen der Verein
> durchaus aktiv am Herzen liegt.
>
> Genauso kann ich mir aber vorstellen, dass es unter den 11.000
> Fördermitgliedern welche gibt, die sich tatsächlich sehr gerne aktiv am
> Vereinsleben beteiligen wollten, die aber (da sie nur gefragt wurden, ob
> sie Fördermitglieder werden wollen) vielleicht gar nichts von dieser
> Möglichkeit wissen?
>
> Vielleicht würde es ja Sinn machen, die "aktiven" Mitglieder anzuschreiben
> und sie auf die Möglichkeit zur Fördermitgliedschaft hinzuweisen (auch wenn
> ich vermute, dass dies bei einigen eher komisch ankäme, könnte man das doch
> auch so sehen, als wollte man ihnen etwas "wegnehmen"); genauso könnte man
> auch die Fördermitglieder anschreiben und ihnen die Vorteile einer aktiven
> Mitgliedschaft erklären. Im Idealfalle gäbe das ein tolles Ergebnis.
>
> ABER: Bei so etwas ist auch immer die Gefahr vorhanden, dass Menschen diese
> Fragen zum Anlass nehmen, Wikimedia Deutschland ganz zu verlassen. Daher
> wäre es, sollte man so vorgehen wollen, angebracht, das Fundraisingteam
> würde vielleicht mal einen Test machen.
>
> ABER II: Das Fundraisingteam sitzt sicher nicht rum und wartet darauf, dass
> ich mit solchen Ideen komme. Die Vorbereitung der Herbstkampagne steht
> sicher aktuell im Mittelpunkt, und die ist natürlich wichtiger. Und auch
> ganz grundsätzlich ist das eine Frage für Vorstand und Fundraisingteam.
> Daher mag jemand diese Idee aufnehmen, oder auch nicht :-)
>
>
> Viele Grüße,
>
> Pavel
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